Leeren ›

Österreichs Plattform
Symbol, das darstellt, dass dieses Magazin 24h am Tag und 7 Tage die Woche verfügbar ist
für schräges Leben

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.

Kiosk-Button
menu
Markus Reithofer
Autor: Markus Reithofer
markus.reithofer@motorrad-magazin.at
22.9.2025

Dauertest QJMotor SRT 700 SXFedern und dämpfen

Wenn sich ein Motorrad sowohl am Asphalt als auch auf leichten Offroad-Strecken je nach Wunsch entweder bequem oder präzise verhalten soll, braucht es ein Fahrwerk mit einem weiten Einstellbereich. Das Marzocchi-Fahrwerk unserer SRT 700 SX bietet dafür eine sehr gute Basis. Die Gabel ist über die Federvorspannung und die Dämpfungs-Zugstufe justierbar, beim Federbein kann zusätzlich sogar die Druckstufe angepasst werden, was in dieser Leistungsklasse ein seltener Luxus ist.

Wir haben unsere QJMotor mit maximaler Vorspannung am Federbein übernommen. Dadurch war das Heck deutlich höher als mit der geringsten Vorspannung, was sich direkt auf die Sitzhöhe und den Gesamtschwerpunkt auswirkt. Nebenbei gibt es mehr Schräglagenfreiheit und eine größere Bodenfreiheit, von der die SRT 700 SX als Soft-Adventure aber kaum profitiert. Tatsächlich überwiegen die Nachteile, weil sie Bodenunebenheiten sehr direkt an den Fahrer weiterleitet und am Stand durch den hohen Schwerpunkt längere Beine braucht, um auch offroad immer sicher stehen bleiben zu können.

Versucht man das andere Extrem, also die geringste Vorspannung vorne und hinten, liegt das Heck wesentlich tiefer und man erreicht auch mit deutlich kürzeren Beinen sicher den Untergrund. Dafür verwandelt sie sich in eine Sänfte, die zu nachgiebig über Bodenwellen schwingt und träger einlenkt. Außerdem setzt der Hauptständer früher am Asphalt auf. Wir erwähnen das, weil die QJMotor hier einen ungewöhnlich großen Einstellbereich bietet und die Unterschiede zwischen den beiden Extremen deutlich spürbar sind. Die korrekte Einstellung liegt natürlich dazwischen, je nachdem, auf welchem Untergrund und mit welchem Gewicht man unterwegs ist.

Ein Nachteil der SRT 700 SX ist die umständliche Einstellbarkeit der hinteren Federvorspannung über zwei Muttern per Hakenschlüssel. Am Hauptständer ist das machbar, aber ein Handrad wäre natürlich fein.

Die beste Einstellung haben wir mit der klassischen Messung des Negativ-Federwegs gefunden. Dazu steht das Motorrad am Hauptständer und der Abstand zwischen der Radachse und einem Referenzpunkt am Heckrahmen (hinten) oder der unteren Gabelbrücke (vorne) wird abgemessen, während das jeweilige Rad frei in der Luft hängt. Das wird anschließend mit am Motorrad sitzendem Fahrer wiederholt, während ein Helfer die neuen Abstände misst. Die Differenz der Werte (unbelastet minus belastet) sollte für sportliches Fahren auf Asphalt 25 Prozent des Gesamtfederwegs betragen, auf Schotter und leichtem Offroad etwa 35 Prozent.

Bei der SRT 700 SX sind 25 Prozent vorne 35 und hinten 40 Millimeter. Die Vorspannung wird also so lange justiert, bis diese Werte erreicht sind. Erst danach dürfen Zug- und Druckstufe nachjustiert werden, ausgehend von den Standardeinstellungen laut Handbuch. Die Zugstufe steuert die Rückstellgeschwindigkeit der Feder. Ein falscher Wert zeigt sich an Aufschaukeln (zu weich) oder Steckenbleiben (zu hart). Die Druckstufe (bei der SRT 700 SX nur hinten) bremst das Einfedern des Dämpfers. Mehr Härte bringt hier mehr Stabilität, aber dafür weniger Komfort.

Mehr zum Thema:

Reiseenduro/Adventure:

star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

26.2.2026

Ducati DesertX 2026
Ducati DesertX 2026

Ducati DesertX 2026Böser Blick

Angetrieben vom neuesten 890-Kubik-V2 mit variabler Ventilsteuerung und mit geändertem Design sowie Aufwertungen im Detail startet die DesertX in die nächste Sonderprüfung.

weiterlesen ›
star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

20.2.2026

Kawasaki KLE500 im Gelände
Kawasaki KLE500 im Gelände

Kawasaki KLE500 TestAllround oder Adventure

Eine Legende kehrt zurück und bleibt sich vielleicht etwas zu treu. Die KLE500 ist eine Allround-Enduro der Alten Schule mit vielen Qualitäten und einer langen Geschichte. Wir haben sie in Almeria On- und Offroad getestet.

weiterlesen ›
star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

17.2.2026

Harley 1250 Pan America Limited 2026 erster Test
Harley 1250 Pan America Limited 2026 erster Test

Erster Test. Harley Pan America 1250 LimitedDas volle Pogramm!

Die Amerikaner ergänzen ihr Adventure-Lineup 2026 mit einem neuen Topmodell – der Pan America 1250 Limited. Was die Premium-Power-Reiseenduro alles mitbringt und wie sie sich fährt, das klärt unsere erste Ausfahrt.

weiterlesen ›

QJ Motor:

star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

10.12.2025

QJMotor SRK 921 RR
QJMotor SRK 921 RR

QJMotor 2026Maximale Modellvielfalt

QJMotor wird 2026 bei uns mit zahlreichen neuen Modellen vertreten sein, die praktisch alle Sparten abdecken. Wir zeigen die interessantesten Neuheiten und alle Preise dazu.

weiterlesen ›

:

star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

7.3.2026

Triumph Tiger Sport 660 Modelljahr 2026 in Blau fahrend von rechts nach links
Triumph Tiger Sport 660 Modelljahr 2026 in Blau fahrend von rechts nach links

Erster Test: Triumph Tiger Sport 660 2026Mehr Power, mehr Reichweite

Neben der Trident 660 gönnen die Briten auch der Tiger Sport 660 im Modelljahr 2026 ein umfassendes Update. Wir sind das charmante Crossoverbike schon gefahren und ordnen die Neuheiten ein.

weiterlesen ›
star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

4.3.2026

Honda WN7, Modelljahr 2026, in Schwarz fahrend von links nach rechts
Honda WN7, Modelljahr 2026, in Schwarz fahrend von links nach rechts

Erster Test: Honda WN7Wie fährt sich das erste große Elektro-Motorrad von Honda?

Reichweiten, Preise, Laden – Elektromobilität ist mit vielen Fragezeichen behaftet und konnte sich in den vergangenen Jahren nur in Nischen am Markt etablieren. Gelingt dem ersten Elektro-Motorrad des weltgrößten Herstellers diese Hürden zu überwinden? Wir sind die WN7 bereits gefahren.

weiterlesen ›
star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

3.3.2026

Triumph Trident 660 Modelljahr 2026 in Gelb gefahren in der Kurve von rechts nach links
Triumph Trident 660 Modelljahr 2026 in Gelb gefahren in der Kurve von rechts nach links

Erster Test: Triumph Trident 660 202695 PS, schärferer Look, bessere Ergonomie

Triumph erneuert nach fünf Jahren sein Einsteigerbike mit Dreizylinder: die Trident 660. Wir konnten den schlanken Roadster bereits fahren und schildern euch hier unsere ersten Eindrücke: Macht sich das Mehr an Power bezahlt?

weiterlesen ›

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.