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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
10.10.2025

Neu: Honda CB1000FNaked (fast) wie gestern!

Paukenschlag! Honda bringt für 2026 ein weiteres großes Naked Bike auf den Markt: die CB1000F. Die flüssig gekühlte Tausender setzt dabei wie die im Vorjahr lancierte CB1000 Hornet auf den flüssig gekühlten Vierzylinder der 2017er-Fireblade, verfolgt aber in Sachen Stil und Positionierung einen völlig anderen Weg. Mit ihrem Vintage-Design, das Anleihen an die 1980er nimmt, viel Chrom, neuem Motor-Tuning und „sinnlichem Sound“ versprüht sie Coolness und protegiert entspanntes Fahren.

Maximal mögliche Spitzenleistung war daher auch kein Thema. Die neue Honda CB1000F leistet 91 kW/122 PS bei 9000 U/min und ein maximales Drehmoment von 103 Nm bei 8000 U/min. Die motorischen Unterschiede zur Hornet liegen unter anderem in neuen Nockenwellen und einem veränderten Ansaugtrakt. So wurde der Einlasstrichter von 90 auf 140 Millimeter verlängert. Damit soll vor allem das Ansprechverhalten im untern Drehzahlbereich (bis 6000 U/min) verbessert werden. Das bestätigt auch der Drehmomentvergleich mit der Hornet: Jene leistet mit maximal 104 Nm nur minimal mehr, allerdings erst 1000 Umdrehungen später.

Auch der Spritkonsum soll von den Veränderungen profitiert haben: 5,6 Liter weist der WMTC-Wert aus (129 g CO2).

Zusätzlich zu den innermotorischen Maßnahmen wurde auch das Getriebe neu gestuft: Erster und zweiter Gang fielen kürzer aus, die anderen länger. So soll eine kernige Beschleunigung ermöglicht werden, aber gleichzeitig entspanntes Cruisen bei höheren Geschwindigkeiten. Wieder ein Vergleich mit der Hornet: Bei 100 km/h  im sechsten Gang dreht sich die Kurbelwelle der Hornisse 4300 Mal in der Minute, jene der CB1000F nur 4000 Mal.

Apropos Getriebe: ein Quickshifter ist zu haben, allerdings nur gegen Aufpreis. Zu den genauen Ausstattungen kommen wir aber später noch.

Vorher ein Blick auf die restliche Hardware: Der Rahmen besteht aus Stahl, die Fahrwekrskomponenten kommen von Showa. Die 41er-Upside-down-Gabel verfügt über Seperate-Function- (SFF) und Big-Piston-Technologie, lässt sich außerdem vollständig justieren. Das Showa-Federbein mit Pro-Link an der Aluschwinge kann man immerhin in Vorspannung und Zugstufe verstellen.

Schwimmend gelagerte 310er-Scheiben werden von radial montierten 4-Kolben-Zangen in den Griff genommen, hinten vermerken wir eine 240er-Scheibe mit 1-Kolben-Zange. Die Bremserei stammt von Nissin.

Unterm Strich wiegt die Honda CB1000F mit zu 90% gefülltem 16-Liter-Tank nur 214 Kilo – ein sehr guter Wert für eine Vierzylinder-Tausender. Auch die Sitzhöhe sorgt für breite Zugänglichkeit: Sie liegt auf lediglich 795 Millimeter.

So nostalgisch die Formen der neuen Honda CB1000F wirken – wer denkt da nicht an Freddie Spencer, an die Modelle im Zeichen des Bol d’Or? –, bei der Elektronik beschreiten die Japaner zetgemäße Wege. Nicht nur bei den Assistenzsystemen, sondern auch beim Cockpit. Traditionalisten mögen klassische Instrumente vermissen, aber ein 5-Zoll-TFT-Display ist mittlerweile nicht nur günstiger in der Produktion, sondern natürlich auch übersichtlicher und praktischer für die Bedienung der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten mit dem von anderen Honda-Modellen bekannten kleinen Steuerkreuz an der linken Lenkerarmatur. Hier eine kurze Übersicht:

• Kurven-ABS und Schräglagen-Traktionskontrolle sind serienmäßig. Die Bremse verfügt außerdem über einen Überschlagschutz, und bei Notbremsungen wird per aktivierter Warnblinkanlage der nachkommende Verkehr gewarnt.

• Drei Fahrmodi sind programmiert, zwei weitere frei konfigurierbar. Man kann die Motorcharakteristik, die Motorbremswirkung und die Traktionskontrolle jeweils dreifach justieren, letztere auch gänzlich deaktivieren.

• Serienmäßig bietet die Honda CB1000F auch Connectivity über die hauseigene RoadSync-App.

• Ebenfalls serienmäßig ist der Smartkey. Offenbar leider nicht vorgesehen: ein Tempomat.

• Und noch ein durchaus nennenswerter Punkt: Honda verwendet wie schon bei einigen 2025er-Modellen Recyclingmaterial. Der hintere Kotflügel und der Unterbau der Sitzbank bestehen aus wiederverwertetem Kunststoff.

Zusätzlich bietet Honda eine ganze Palette an Zubehör an, darunter den schon erwähnten Quickshifter (up/down), Heizgriffe, Softbags, einen Tankrucksack, diverse Abdeckungen und Schutzbügel sowie einen Komfortsitz. Ganz besonders gefragt könnte auch die Lampenverkleidung im „halbeckigen“ Stil der Eighties werden. Wie immer bündelt Honda viele dieser Extras auch in Paketen.

Zu guter Letzt noch ein Blick auf die Farben. 2026 bietet Honda drei Varianten: Wolf Silver Metallic mit blauen Streifen, Wolf Silver Metallic mit grauen Dekorstreifen und Graphite Black mit silber-roten Streifen.

Der Zeitpunkt der Markteinführung wird von Honda mit „zum Saisonstart“ angegeben. Der Preis für die Vintage-Beauty ist noch offen.

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