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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
14.4.2026

Neu: KTM 1390 Super Duke RRBest of Beast

Festhalten: Wem die „normale“ KTM 1390 Super Duke R oder das Evo-Modell mit semiaktivem, elektronischem Fahrwerk nicht mehr genug Gänsehaut erzeugt, die oder der kann nun zur RR-Version greifen – Entschlussfreudigkeit vorausgesetzt, denn das bislang radikalste „Beast“ wird weltweit nur in 350 Exemplaren aufgelegt. Da heißt es also: schnell sein.

Dass das Motorrad selbst schnell ist, will man ihm schon vom ersten Blick an glauben. gehen wir trotzdem rasch die wichtigsten Modifikationen zum Serienmodell durch:

• Das mechanische Fahrwerk besteht aus feinsten WP Pro Komponenten, natürlich voll umfänglich einstellbar und mit Knowhow aus der MotoGP.

• Extrem viele Teile bestehen aus Carbon, beispielsweise der Sitz-Unterbau – ein Beitrag zur Gewichtssenkung von ingesamt erstaunlichen elf Kilo gegenüber der Super Duke R.

• Dazu tragen aber auch die Schmiederäder im 7-Speichen-Design bei, die allein 1,5 Kilo von der Waage nehmen. Aufgezogen sind standesgemäße Hypersportreifen: Michelin Power GP.

• Für weniger Gewicht sorgen zudem der serienmäßige Akrapovic-Titan-Schalldämpfer und die kompromisslose Auslegung als Einsitzer.

• Ein Update im Vergleich zum Serienmodell erhielt auch die Bremsanlage mit Brembo-HyPure-Sättel vorne und MCS-Handbremshebel.

• Neu an der Super Duke RR ist auch der innovative 8,8-Zoll-Touchscreen, den wir seit Kurzem von der 990 Duke R und der 990 RC R kennen.

• Überarbeitet wurde die Aerodynamik, mit fetzigen Winglets am Tank; auch der Scheinwerfer ist gegenüber der R neu; dazu kommen spezielle Graphics und Farben.

• Zwei elektronische Packs sind hier schon serienmäßig: der Tech Pack und der Track Pack mit erweiterten Telemetriedaten.

• Bei den hier ingesamt acht Fahrmodi ist der exklusive BEAST MODE enthalten: Alles an Fahrhilfen, was gesetzlich erlaubt ist, wird ausgeschaltet, und das Display zeigt nur mehr die Geschwindigkeit an.

• Der Lenker ist eine Spur niedriger angebracht, dazu gibt’s einen Race-on-Tankdeckel ohne Sperrung.

 

Unterm Strich spart die KTM 1390 Super Duke RR also elf Kilo ein. Konkret bedeutet dies ein fahrbereites Gewicht ohne Sprit von 189 Kilo. Nimmt man den mittlerweile üblichen „fahrfertigen“ Zustand, also mit zu 90% gefülltem 17,5-Liter-Tank, so erhalten wir ein Gewicht von 201 Kilo. Nicht schlecht für ein 190 PS starkes Geschoß.

So viel Exklusivität und Ausstattung kostet freilich. Der Aufpreis auf eine „normale“ 1390 Super Duke R beträgt in Österreich 10.000 Euro geradeaus. In absoluten Werten stellen sich die Preise so dar:

KTM 1390 Super Duke RR Deutschland: 29.999 Euro zzgl. 495 Euro LNK
KTM 1390 Super Duke RR Österreich: 33.999 Euro zzgl. 300 Euro LNK

Die Auslieferungen sollen im April/Mai 2026 beginnen.

Aritkelbild zum Artikel: Erster Test: KTM 1390 Super Adventure S Evo

Erster Test: KTM 1390 Super Adventure S Evo

173 PS, automatisiertes Schaltgetriebe, Radartechnologie der neuesten Generation, spektakulärer 8-Zoll-TFT mit integriertem Navi, semiaktives Fahrwerk – die neue KTM 1390 Super Adventure S Evo steckt voller Innovationen. Wir konnten bereits die ersten Fahreindrücke sammeln.

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