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Neu: Hero XPulse 200 4VLeichtes Adventurebike aus Indien
Ab sofort ist die Hero MotoCorp auch in Deutschland vertreten – die Hintergründe darüber lest ihr hier. Gestartet wird mit einer äußerst überschaubaren Modellpalette: einem Fahrzeug in zwei Varianten. Sein Name: Hero XPulse 200 4V.
Diese erste offizielle Hero ist ein kompaktes Adventurebike in einem Segment, das bislang eher keine Rolle spielte. Mit 200 Kubikzentimeter Hubraum und 13,8 kW (rund 19 PS) Leistung ist es einerseits zu groß für die A1-Klasse (oder B196), andererseits in der Leistung deutlich schwächer als die üblichen A2-Reiseenduros. Auch beliebte Light-Adventures wie die Honda CRF300 Rally oder die neue Rieju 307 Rally sind mit 27 beziehungsweise 34 PS deutlich stärker.
Die vergleichsweise geringe Leistung (Drehmoment: 17 Newtonmeter bei 6500 U/min) des luft-/ölgekühlten Vierventil-Einzylinders bedingt dann auch moderate Fahrleistungen: 114 Stundenkilometer Topspeed sind drin. Andererseits kann man sich über einen WMTC-Verbrauch von nur 2,5 Liter je 100 Kilometer freuen und über ein fahrfertiges Gewicht von lediglich 159 Kilo.
Das Design erinnert entfernt an die erste Royal Enfield Himalayan, kann also als puristisch oder „funktionell“ bezeichnet werden. Auch die Technik ist hemdsärmelig: ein Schleifenrahmen aus Stahlrohr ist simpel und bewährt, dazu gibt’s eine 37er-Telegabel und ein in der Vorspannung zehnfach verstellbares Federbein an einer Kastenschwinge. Speichenräder (90/90-21 und 120/80-18) sind serienmäßig, gebremst wird mit je einer 276er-Scheibe vorne und einer 220er-Scheibe hinten.
Apropos Bremserei: ABS ist in dieser Klasse natürlich vorgeschrieben und kann sogar dreifach eingestellt werden. Die Modi heißen Road, Offroad und Rally. Weitere Ausstattungen: Handschützer, kleine seitliche Sturzbügel (der linke schützt den Ölkühler), ein kompakter Unterfahrschutz, ein ebenso kompakter Gepäckträger, ein LED-Scheinwerfer, eine USB-Steckdose und ein LC-Display, das Connectivity beherrschen und damit sogar ein Turn-by-Turn-Navi bieten soll.
Kommen wir noch kurz zu den Unterschieden zwischen den beiden Modellvarianten. Wichtigstes Kriterium zwischen dem Basismodell und der XPulse 200 4V Pro sind die Länge der Federwege. Während das Basismodell 190/170 Millimeter aufweist und damit eine Bodenfreiheit von 220 Millimeter, wachsen die Federwege der Pro auf stolze 250/220 Millimeter an, womit die Bodenfreiheit auf 270 Millimeter steigt. Naturgemäß ändert sich auch die Sitzhöhe: Das Basismodell bleibt mit 825 Millimeter äußerst zugänglich, für die Pro und ihre 891 Millimeter Sitzhöhe muss man schon längere Beine mitbringen.
Noch ein Unterschied: Das Fahrwerk der Pro ist umfassender einstellbar. Die hier in Cartridge-Bauweise ausgeführte Telegabel lässt sich in Zug- und Druckstufe justieren. Am Federbein ist zusätzlich zur Vorspannung auch die Zugstufe einstellbar.
Die Technik mag simpel-robust sein, die Performance überschaubar – aber der Preis ist auf alle Fälle eine Einladung an jene, die entweder ein günstiges Alltags-Adventurebike oder ein Zweit-/Drittbike für TET und andere Offroad-Abenteuer suchen. Mit dabei, nicht zu vergessen: eine 5-Jahres-Garantie.
Die Preise in Deutschland:
Hero XPulse 200 4V: 2990 Euro
Hero XPulse 200 4V Pro: 3290 Euro
Datenblätter der Hero XPulse 200 4V und 4V pro zum Herunterladen
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