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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
21.7.2018

GasGas Trial 2019Elektrifiziert

Neben den GasGas-Sportenduros wurde auch die Trial-Palette der Spanier für 2019 kräftig überarbeitet. Die mit 125, 250, 280 und 300 Kubik erhältliche TXT Racing wurde detailverliebt optimiert. Auf einfache, schnelle Wartungsarbeit wurde dabei besonderer Fokus gelegt. Gravierendste Änderungen sind der neue Front-Kotflügel, eine komplett neue Kupplung mit Kevlar-Belägen und dreifach justierbarer Vorspannung, eine drastisch verbesserte Bremsanlage und SKF-Kurbelwellenlager. Die komplett neue Schwinge samt Umlenk-Hebelei wiegt 500 Gramm weniger als bisher und ist bis maximal 1,5 Tonnen Belastung bruchresistent.

Ein beeindruckendes Highlight der GasGas-Kollektion ist besonders die neue TXE-Trial mit Elektro-Antrieb. Der bürstenlose Gleichstrom-Motor der E-Trial leistet maximal 15 kW und 30 Newtonmeter, außerdem verfügt die 68 Kilo leichte TXE über ein Sechsgang-Getriebe samt Kupplung. Gangwahl und Kupplungseinsatz funktionieren daher exakt wie bei einer konventionellen Verbrenner-Trial, wie wir uns bei einem kurzen Offroad-Test bereits selbst überzeugen konnten: die TXE fährt tatsächlich genauso gut wie jede „normale“ Trial, nur surrt sie herrlich leise und somit für ihre Umwelt absolut unauffällig durchs Gelände. Eigentlich ein Must-Have für alle Trial-Fans, wäre da nicht ein bitterer Wermutstropfen: derzeit kostet die TXE satte 12.690 Euro.

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11.1.2019

Prototyp der neuen Triumph Rocket 3, stehend von links nach rechts mit den auffälligen Auspuffkrümmern und den neuen Sidepipes.
Prototyp der neuen Triumph Rocket 3, stehend von links nach rechts mit den auffälligen Auspuffkrümmern und den neuen Sidepipes.

Triumph Rocket kehrt zurück!Erwischt: Prototyp der Rakete!

Von ihrer Vorstellung im Jahr 2004 bis zu ihrem Verschwinden vom europäischen Markt im letzten Jahr, bedingt durch die fehlende Euro-4-Homologation, war sie das Motorrad mit dem größten Hubraum und dem mächtigsten Drehmoment am Markt: die Triumph Rocket 3, mit ihrem längs eingebauten, 2,3 Liter großen Dreizylinder. Und nun, mit Euro 5 kurz vor Inkrafttreten, steht Triumph kurz davor eine komplett neue Rocket 3 für das Modelljahr 2020 vorzustellen.

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GasGas:

21.7.2018

GasGas EC 2019
GasGas EC 2019

GasGas Enduro 2019BACK ON TRACK

Seit die in finanzielle Schieflage geratene, 1985 gegründete Offroad-Traditionsmarke GasGas vor rund zwei Jahren von Elektro-Zweiradhersteller Torrot übernommen wurde, scheint es mit den Katalanen wieder stetig bergauf zu gehen. Die Modellpalette wächst nicht nur, auch in Punkto Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit hat sich der neue Eigentümer hohe Ziele gesteckt und will zukünftig jedem Vergleich mit dem österreichischen Marktführer standhalten. Für das Modelljahr 2019 wurden EC250 (8850 Euro) und EC300 (8999 Euro) mit modifiziertem Zylinderkopf, optimiertem E-Starter, verbesserten Mappings (Regen/Standard) und neuem Lenker samt Klemmung aufgerüstet. Zweitakt-Einspritzung und Getrenntschmierung sucht man bei GasGas derzeit noch vergeblich.

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4.12.2017

GasGas EC 300 Racing 2017
GasGas EC 300 Racing 2017

GasGas EC 300 RacingSpanische Fliege

Die Krise bei GasGas scheint überwunden, jetzt ist endlich wieder Zeit für südländische Leidenschaft. Kann die brandneu in Girona konzipierte Sportenduro auch unsere Libido auf herzhafte Offroad-Abenteuer zu neuen Höhepunkten führen?

Die letzten Jahre waren keine leichte Zeit für die 1985 gegründete spanische Offroad-Marke GasGas. Der Traditionshersteller aus Girona wurde von schweren ökonomischen Schlägen gebeutelt, die Produktentwicklung eingefroren. Doch jetzt strahlt das Licht am Ende des Tunnels für GasGas von Woche zu Woche heller: unter Führung des neuen Investors Torrot Electric (Hersteller von Elektrofahrrädern und Teil des Black Bull Capital Fund, der auch Carbonteile für Luftfahrt- und Automobilindustrie produziert) wurde zuerst die Trial-Palette runderneuert. Nun folgt auch das erste Sportenduro-Modell. Bei der neuen EC300 Racing, Modelljahr 2018, ist keine Komponente unangetastet geblieben: sowohl Stahlrahmen-Geometrie als auch Fahrwerk, Zweitaktmotor und Plastikkleid wurden komplett neu entwickelt. Eine elektronische Treibstoffeinspritzung sucht man derweil noch vergebens, die EC 300 Racing mit bewährtem Keihin-Vergaser wird ab Werk mittels Umbausatz (Kat, Abgasrückführung, Luftreduzierung usw.) auf die strengen Euro4-Emissionsvorschriften getrimmt – der für Offroad-Einsatz selbstverständlich demontiert sein muss.

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5.7.2017

GasGas School 125
GasGas School 125

GasGas Trial 2018School 125 & Contact ES

Seit erfolgter Übernahme der wirtschaftlich in Schieflage geratenen Offroad-Marke GasGas durch den zum Black Bull Capital Fund gehörenden Torrot-Konzern geht es mit den Spaniern Schritt für Schritt bergauf. Vor Kurzem wurden die brandneuen Zweitakt-Enduros vorgestellt, und auch bei der einst beeindruckend verkaufsstarken Trial-Palette zeigt man sich wieder innovativ.

Den knallharten Wettbewerbstrials "TXT Racing" und ihren "TXT GP" getauften Edel-Ablegern stellt GasGas in der aktuellen Saison die universellen Wander-Trials Contact zur Seite. Sie sind wahlweise mit 250 oder 280 Kubik Hubraum erhältlich, verfügen über einen vergleichsweise großen 3,5-Liter-Tank, sind sogar mit E-Starter ausgestattet und werden für 5790 bzw. 5940 Euro mit demontierbarer Sitzbank ausgeliefert.

Für rennsportaffine Einsteiger ab 12 Jahren offeriert man um leistbare 5390 Euro unter dem Namen "School 125" außerdem eine 69,5 Kilo leichte TXT-Variante mit abgespeckter Ausstattung. Sie verspricht Trial-Novizen dank softer Kraftentfaltung und besonders willigem Kickstart-Verhalten eine besonders steile Lernkurve.

Mehr Infos bei BLM unter www.gasgas.at
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6.6.2017

EC 300
EC 300

GASGAS EC 2018PHÖNIX AUS DER ASCHE

Unter dem treffenden Projektnamen „Phönix“ wurde der brandneue 2018er-Jahrgang der GasGas Hardenduros entwickelt, und dieser Missionstitel ist mehr als nur einfach dahingesagt: vor mehr als einem Jahr wurde die 1985 gegründete und in finanzielle Schieflage geratene Offroad-Traditionsmarke aus Girona von einem neuen Investor übernommen. Torrot Electric ist Hersteller von Elektrofahrrädern und Teil des Black Bull Capital Fund (BTC), der auch Carbonteile für Luftfahrt- und Automobilindustrie produziert. 
Nach einer Phase der Umstrukturierung sind die jüngst präsentierten EC-Zweitakt-Enduromodelle ein erstes Lebenszeichen im Sportenduro-Segment. Ein äußerst kräftiges noch dazu, wie es scheint: nicht nur äußerlich haben die neuen GasGas-Sportenduros an Verarbeitungsqualität und Design kräftig zugelegt, auch die inneren Werte stimmen. Chassis, Motor, Auspuffanlage, Ausstattung – kaum eine Schraube blieb zur Feier der GasGas-Wiederauferstehung unangetastet. Besonders ins Auge sticht dabei das serienmäßig verbaute Kayaba-Fahrwerk aus Japan, das die einstige europäische Ware von Marzocchi und Reiger ersetzt. Das Fahrzeuggewicht konnte auf 105 Kilo reduziert werden, der Wendekreis ist ebenfalls geschrumpft. Auch das in den Hubraumvarianten 250 und 300 Kubik erhältliche Zweitakt-Triebwerk soll an Power zugelegt haben, das nutzbare Drehzahlband merklich breiter geworden sein. Die neuen GasGas EC-Modelle sind ab sofort über BLM erhältlich, ein ausführlicher Fahrbericht folgt in Kürze in der Motorradmagazin-Printausgabe!

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Trial:

11.7.2018

Faszinierende Optik durch einen Monocoque aus Carbon.
Faszinierende Optik durch einen Monocoque aus Carbon.

Yamaha TY-E TrialKlettermax-E

Das Thema Elektroantrieb in der Entwicklung von Trial-Motorrädern voranzutreiben macht Sinn, denn kaum wo ist der punktgenaue Einsatz der Kupplung wichtiger als beim akrobatischen Erklettern von Hindernissen. Die TY-E muss aber nicht ohne auskommen, sondern verfügt über eine mechanische Kupplung, die auf den Elektroantrieb abgestimmt wurde. Yamaha probiert seinen Prototypen mit AC-Synchronmotor, neuer Batterie und Monocoque-Rahmen aber nicht am eigenen Firmenparkplatz, sondern tritt damit bei der E-Trial Meisterschaft an, die am 14./15. Juli in Auron, Frankreich, sowie am 21./22. Juli in Comblain au Pont, Belgien, stattfindet.

Yamaha TY-E Technische Daten:

-Länge x Breite xHöhe (gesamt) 2.003mmx 830mmx 1.130mm
-Radstand 1.310mm
-Bodenfreiheit 350mm
-Gewicht weniger als 70 kg
-Motortyp Elektrischer AC-Synchronmotor
-Zusatzbatterietyp Lithium-Ionen-Batterie
-Kupplung hydraulisch, nasslaufend, Mehrscheibenausführung
-Rahmenbauart CFRP Monocoque
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26.3.2018

Yamaha TY-E 2018
Yamaha TY-E 2018

Yamaha TY-E ElektrotrialAUF LEISEN SOHLEN

Dass Yamaha 2018 mit einer Elektro-Trial beim neuen FIM Trial-E Cup an den Start geht, ist für Insider nicht besonders überraschend. Bereits seit 1993 fertigt das Unternehmen einen E-Antrieb für Mountainbikes, der sich in der Fahrrad-Szene größter Beliebtheit erfreut. Dieses Know-How über E-Motoren fließt nun auch in die neue TY-E Elektro-Trial des japanischen Herstellers ein. Das Chassis des leise surrenden Offroad-Bikes besteht aus einem edlen Kohlefaser-Monocoque, das auch die Lithium-Ionen-Akkus aufnimmt. Die Yamaha-E-Trial bringt daher fahrfertig weniger als 70 Kilo auf die Waage. Der Wechselstrom-Synchronmotor ist hochtourig ausgelegt, ein optimiertes Schwungrad soll die drehmomentorientierte Charakteristik des E-Motors weiter verstärken. Weil der Weg zur Trialsport-Perfektion bekanntlich über feinfühlige Kupplungskontrolle führt, wird im Unterschied zu vielen Konkurrenz-Produkten bei der Yamaha die Leistung nicht nur rein über den Gasgriff moduliert, sondern außerdem über eine hydraulisch betätigte Ölbad-Mehrscheibenkupplung. Derzeit ist die Yamaha TY-E ein reines Factory-Wettbewerbsmotorrad und daher (noch) nicht käuflich zu erwerben. Pilotiert wird sie von Kenichi Kuroyama, der derzeit in der IA Super Klasse der japanischen Trial-Meisterschaft fährt. Ihre Premiere feiert die TY-E am 14. Juli im französischen Auron, ein zweiter Einsatz folgt am 21. Juli in Comblain au Pont in Belgien.

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5.7.2017

GasGas School 125
GasGas School 125

GasGas Trial 2018School 125 & Contact ES

Seit erfolgter Übernahme der wirtschaftlich in Schieflage geratenen Offroad-Marke GasGas durch den zum Black Bull Capital Fund gehörenden Torrot-Konzern geht es mit den Spaniern Schritt für Schritt bergauf. Vor Kurzem wurden die brandneuen Zweitakt-Enduros vorgestellt, und auch bei der einst beeindruckend verkaufsstarken Trial-Palette zeigt man sich wieder innovativ.

Den knallharten Wettbewerbstrials "TXT Racing" und ihren "TXT GP" getauften Edel-Ablegern stellt GasGas in der aktuellen Saison die universellen Wander-Trials Contact zur Seite. Sie sind wahlweise mit 250 oder 280 Kubik Hubraum erhältlich, verfügen über einen vergleichsweise großen 3,5-Liter-Tank, sind sogar mit E-Starter ausgestattet und werden für 5790 bzw. 5940 Euro mit demontierbarer Sitzbank ausgeliefert.

Für rennsportaffine Einsteiger ab 12 Jahren offeriert man um leistbare 5390 Euro unter dem Namen "School 125" außerdem eine 69,5 Kilo leichte TXT-Variante mit abgespeckter Ausstattung. Sie verspricht Trial-Novizen dank softer Kraftentfaltung und besonders willigem Kickstart-Verhalten eine besonders steile Lernkurve.

Mehr Infos bei BLM unter www.gasgas.at
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12.3.2017

Trial Basics
Trial Basics

Trial know howNützliches Zum Thema Trial


DIE AUSRÜSTUNG

Trialmotorräder sind extrem robuste Federgewichte mit hoher Bodenfreiheit und großem Lenkeinschlag. Das Trockengewicht liegt zwischen 66 und 70 Kilogramm, zur Wahl stehen meist 125-, 250-, 280- und sogar 300 Kubikzentimeter-Zweitaktmodelle. Für Einsteiger gilt: Die goldene Mitte ist meist die beste Wahl, 125er sind weltweit die offizielle Nachwuchsklasse. Als namhafte Marken gelten zum Beispiel BetaGasGas, Sherco oder Montesa. Beinahe jedes Jahr erblicken neue Marken das Licht der Welt, die aber nicht selten genauso schnell wieder verschwinden wie sie aufgetaucht sind.
Seit 2005 haben auch Viertakter in manche Produktpaletten Einzug gehalten, sie sind wegen ihres höheren Wartungsaufwandes und der schwereren Fahrbarkeit derzeit aber noch eher Prestigeprojekte der Hersteller (Ausnahme: die von Honda gefertigte Montesa Cota, die sich einer stetig wachsenden Fangemeinde erfreut).  

Eine Typisierung ist bei den meisten Fahrzeugen gegen Aufpreis optional möglich, in der Praxis aber meist verzichtbar. Für die Fortbewegung auf öffentlichen Straßen bleibt diese Kategorie Motorrad denkbar ungeeignet, der Transport erfolgt am Kfz-Anhänger oder sogar im Kombi. Trials werden im Stehen gefahren und haben keine Sitzbank, sondern zugunsten der Bewegungsfreiheit nur eine "Sitzmulde". Der Motor verfügt über eine große Schwungmasse, ist sehr drehfreudig und bis zum dritten Gang kurz übersetzt. Insgesamt gibt es meist sechs Gänge,  die ersten drei Gänge werden in den Hindernis-Sektionen benutzt, die weiteren nur für Zwischenstrecken. Wegen ihrer extrem dosierbaren Kraftentfaltung und dem Verzicht auf radikale Stollen-Bereifung verursachen Trials keine Flurschäden.

Der Pilot darf für das Trial-Training recht leicht geschürzt sein. Bewegungsfreiheit steht an oberster Stelle, Jethelm, weiche Offroadstiefel, ungepolsterte Handschuhe und Knieprotektoren sind Grundausstattung. Generalimporteur für ein großes Trial-Zubehörsortiment ist XAJO.

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