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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
8.11.2016

KTM: NEUE DUKES!Herzogliches facelift

Nach der Runderneuerung der Adventure Palette, die auf der Intermot angekündigt wurde (Story hier) zeigt KTM in Mailand umfassende Updates bei den Naked Bikes – konkret beim Flaggschiff, der 1290 Super Duke R, und in der kleinen Klasse bei 390 und 125 Duke. Außerdem wird mit der 790 Duke Prototype ein erster Ausblick auf die neue Mittelklasse-Baureihe gewährt – mehr dazu findet ihr hier. Nun der Reihe nach:
KTM 1290 Super Duke R – The Beast 2.0
Da der große Zweizylinder ohnehin Euro-4-tauglich gemacht werden musste, bekam er in einem Aufwaschen gleich ein kleines Update verpasst. Unter anderem ist es die auf 13,6:1 erhöhte Verdichtung, die ihm ein paar zusätzliche PS verschafft; nun halten wir bei 177 PS. Außerdem soll der Motor noch geschmeidiger, sparsamer und natürlich sauberer geworden sein.

Optisch kennzeichnet den neuen Jahrgang vor allem das Split-Face mit Voll-LED-Scheinwerfer, das wir schon auf der Intermot bei den neuen Adventure-Modellen gesehen haben. Die Super Duke R erhält zudem einen Feinschliff mit geänderten Aerodynamik-Parts am Tank und ein noch spitzeres Heck. Sie wird außerdem nochmals sportlicher positioniert (falls das überhaupt möglich ist), was man an einem breiteren, tiefer montierten Lenker erkennt sowie an einem härteren Federbein und den neuen Metzeler M7RR Supersportreifen in der Erstausrüstung.

In technischer Hinsicht zieht KTM alle Register des momentan möglichen. Vom neuen TFT-Display mit beleuchteter Lenker-Armatur über den Transponder-Schlüssel KTM RIDE ON bis zum Tempomaten, der bis 200 km/h funktioniert. Außerdem steht auch hier KTM MY RIDE zur Verfügung, mit dem man Anrufe und Musik via Bluetooth über das TFT-Display steuern kann.

Optional stehen ein paar neu gepackte Pakete zur Verfügung: das Performance Pack (mit Motorschleppmomentregelung, KTM MY RIDE und Quickshifter+) sowie das Track Pack (mit Launch Control, Schlupfanpassung, frei wählbaren Motormappings, Wheelie-Modus und Track-Fahrmodus).
KTM 390 Duke/125 Duke:
Umfangreiche Weiterentwicklungen zeigt auch die kleinste Baureihe der KTM-Straßenkünstler. Klares Erkennungszeichen: der zweigeteilte LED-Scheinwerfer, die nun sogar die 125er optisch in die Näher der mächtigen 1290 Super Duke rückt.

Es gibt aber noch viel mehr zu vermelden. Parallel zum hochwertigen Scheinwerfer erhalten die Kleinen auch das TFT-Display sowie einen auf 13,4 Liter vergrößerten Stahltank. Im Gegenzug wurde das Heck (mit neuem, angeschraubtem Heckrahmen) deutlich schlanker und sportlicher hochgezogen. Ein Tribut zollen sie den verschärften Abgasbestimmungen von Euro 4: Beide kleine Dukes besitzen nun einen größeren, seitlich positionierten Schalldämpfer. Der 390 Duke wurden zudem ein hochmodernes Ride-by-wire und eine größere vordere Bremsscheibe (320 statt 300 mm) verpasst.

Beide aufgewerteten Dukes sind zudem optional mit dem neuen KTM MY RIDE erhältlich: Damit lässt sich das Smartphone via Bluetooth mit dem Motorrad verbinden, Anrufe und gespielte Musik werden am Display angezeigt und lassen sich per Lenkerschalter steuern.
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