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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
12.2.2019

Vespa GTS 300 HPE 2019Sticht die stärkste Wespe aller Zeiten?

Sie verkörpert Italien wie Adriano Celentano, Don Camillo und Alberto Tomba, wie Pizza, Pasta, Pesto, Parmesan: Die Rede ist von der großen Vespa, von den Liebhabern der Marke respektvoll Vespone genannt. Sie zählt nicht nur zu den erfolgreichsten großen Scooter Europas, sondern ist in der aktuellen Form längst ein Kultobjekt. Über 430.000 Fahrzeuge hat Piaggio von den GTS-Modellen seit ihrer Einführung im Jahr 2003 (damals noch „GT“) verkauft, und in Österreich nimmt die GTS seit Jahren auch den Rang des meistverkauften motorisierten Zweirads ein. Allein von der 300 wurden im vergangenen Jahr 2018 knapp dreimal so viel verkauft wie vom beliebtesten Motorrad.

Updates und Modifikationen werden daher sehr behutsam angebracht, es steht viel am Spiel. So kann man auch verstehen, dass Piaggio an der Grundrezeptur seit mehr als 15 Jahren nicht gerührt hat und auch beim aktuellen Facelift sehr vorsichtig zu Werk gegangen ist.

Der 2019er-Jahrgang der GTS 300, vorgestellt im November 2018 auf der Eicma, zeigt sich in zwei Bereichen erfrischt: beim Design und beim Motor. Beginnen wir bei ersterem: Hier wird der Look maßgeblich durch die neue, längere „Krawatte“ auf der Vorderseite des Beinschilds beeinflusst. Dieses Element wurde einst bei der 946 eingeführt, später von Primavera und Sprint übernommen. Es steht auch der GTS gut, dazu wurde das Beinschild mit einer Lichtkante versehen und etwas schlanker gestaltet. Die Lufteinlässe an der Seite besitzen nun ein wabenförmiges Gitter, auch die Abdeckungen im unteren Bereich am Heck wurden dezent überarbeitet. Einen moderneren Touch bringen auch der neue Scheinwerfer und die Heckleuchte, die beide nun mit Voll-LED-Technologie arbeiten.

Eingefleischten Vespisti wird auch auffallen, dass die Spiegel, der Lenker und der Sattel (je nach Modell in verschiedenen Ausführungen und mit unterschiedlichen Bezügen) dezente Änderungen aufweisen. Je nach Modell? Ja, die bisherige Gliederung in eine ganze Modellfamilie blieb erhalten: GTS (als klassisches Basismodell), GTS Touring, GTS Sport, GTS Supersport. Dazu kommen die GTV Sei Giorni sowie die als Sondermodelle geführten Versionen Yacht Club und Super Notte. Neu hinzu gesellt sich ab Mai eine weitere Variante: SuperTech. Nur sie besitzt jenes 4,3-Zoll-TFT-Instrument, das wir schon von Sprint S, Primavera S und Elettrica kennen, allerdings mit einer zusätzlichen Funktionalität: Über eine eigene Vespa App kann man am Smartphone ein Navigationsystem bedienen, die Richtungshinweise werden als Piktogramme (Pfeile) am Display angezeigt.

Nun zum Motor: Der bekannte, flüssig gekühlte SOHC-Einzylinder wurde ziemlich radikal überarbeitet, genauso wie das CVT-Getriebe. Völlig neu ist dabei der Zylinderkopf mit größeren Ventilen, anderen Federn und neuer Nockenwelle, aber auch der Kolben, die Einspritzung (Hochdruck!), die Airbox samt Einlasskanälen und die Elektronik wurden beim neuen Motor ausgetauscht. Er würde nun bereits Euro 5 erfüllen, erklärt Piaggio, sei also deutlich sauberer, verbrauchsärmer und auch – großer Punkt bei Euro 5 – leiser. Dazu trägt das modifizierte CVT-Getriebe bei, das weniger Vibrationen aussendet und entstehende Geräusche besser abschirmt.

Wundersamerweise kann der Motor dennoch mehr Power bereitstellen. Knapp 24 PS entsprechen einem Plus von zwölf, 26 Newtonmeter einem Zuwachs von 18 Prozent. Damit hat sich der neue Einzylinder den Zusatz HPE verdient, zumindest aus Vespa-Sicht: High Performance Engine. Es ist der stärkste Motor, der jemals in eine Serien-Wespe eingebaut wurde.

Macht sich diese Power beim Fahren bemerkbar? Ja, durchaus. Aber man muss nicht mit Kuhglocken eine Gezeitenwende einläuten, es ist ein evolutionärer Fortschritt, der Motor kann alles ein bissl besser. Beispiel Höchstgeschwindigkeit: Sie steigt von 118 auf 120 Stundenkilometer, dafür muss man im Petersdom keine Messe lesen lassen.

Aber wir wollen den Entwicklungsschritt auch nicht klein reden: Der HPE-Motor hängt wunderbar am Gas, lässt sich sauber dosieren und dreht schön kontinuierlich nach oben. Dazu gibt er sich viel geschmeidiger und vibrationsärmer als früher, insgesamt sehr kultiviert und erfreulich angenehm zu fahren. Und beim Ampelstart hat er seine bisherigen Talente als Sprinter nicht nur erhalten, sondern sogar ein wenig ausgebaut – so, dass man bei nicht ganz gripstarkem Untergrund mitunter in den ASR-Regelbereich kommt und die Kavalieraktion durch zu forsches Gasziehen selber vergeigt. Also: ein echter Rundum-Zugewinn.

Und sonst? Vespa at it’s best, meinen wir. Wunderbar beschwingtes Fahren, befeuert von der Leichtfüßigkeit der 12-Zoll-Gummiringerl, die in der Stadt ein Segen sind und überland einen eigenen Fahrstil bedingen – Körpereinsatz reicht, um die GTS in die richtige Schräglage zu kippen, das macht auch Laune. So sehr, dass die Vespone bald auch einmal aufsetzt, links und rechts mit den Auslegern des Hauptständer, links auch mit dem Seitenständer.

Kleine Räder und kurzer Radstand bedingen natürlich, dass die Vespa etwas straffer abgestimmt sein muss, das spürt man bei tiefer gesetzten Kanaldeckeln oder heimtückischen Schlaglöchern, es bleibt aber erträglich. Sehr bissfest sind die Bremsen, wenn auch in der Dosierung etwas gewöhnungsbedürftig, insgesamt sind die Stopper aber genauso wie die Verwindungen (bei flachem Durchstieg nie ganz auszuschließen) auf mittlerweile erstaunlich hohem Niveau.

Der Stauraum ist angesichts der vergleichsweise kompakten Figur der Vespa ebenfalls beachtlich, allerdings ein wenig seltsam dimensioniert. Geht es um die Unterbringung von Helmen, dann tut man gut daran, selbige bei Vespa selbst zu shoppen: zwei hauseigene Modelle sollen hineinpassen. Ein mit üppigem Visier ausgestatteter Jethelm wie unser Schuberth M1 passt hingegen gar nicht hinein, genauso wenig wie beliebige Integralhelme von Kollegen. Auch das ist halt Vespa.

Unterm Strich: Die GTS 300 hat nichts von ihrem Charakter, ihrer Ästhetik, ihrer Vespahaftigkeit eingebüsst, aber ist in vielen Details und Eigenschaften wieder ein Stück besser geworden. Sicher keine Revolution, aber eine gesunde Evolution, die auch Adriano Celentano, Don Camillo und Alberto Tomba gefallen sollte.

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23.1.2019

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Vespa:

9.7.2018

Diese Saison warten noch viele Events auf österreichische Vespisti.
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Vespa Events 2018Die besten Treffen des Jahres

Gerade sind die Vespa World Days 2018 in Belfast/Nordirland zu Ende gegangen, die Vespa-Clubs aus 37 Ländern und über 3.000 registrierte Vespas und ihre Fahrer/innen zusammengebracht haben. Doch man muss nicht in ferne Länder reisen, um den Spirit dieser einzigartigen italienischen Marke mit seiner leidenschaftlichen Gefolgschaft zu feiern. Schließlich gibt es 53 nationale Vespa-Clubs, die unter dem Dach des Vespa World-Club über 120.000 Mitglieder vereinen.

Auch in Österreich gibt es von Frühling bis in den Herbst zahlreiche bedeutende, kleine und große Vespa-Treffen und Vespa-Events. Sie können grob in Club-Veranstaltungen, Treffen mit touristischer Bedeutung und Racing-Events mit Motorsportcharakter eingeteilt werden. Alleine der 1957 gegründeten Vespa Club Austria, der aktuell über 50 Untergruppen in allen Bundesländern repräsentiert, koordiniert unzählige Veranstaltungen. Vespa-Events werden in vielen Fällen auch mit einem karitativen Thema oder dem Engagement für eine gute Sache verbunden und sind darüber hinaus im Vergleich zu anderen Zweirad-Fan-Events sehr friedliche Veranstaltungen für die ganze Familie. Die Highlights bis zum Herbst 2018 sind:

Vespa Treffen und Veranstaltungen 2018:
14.7.2018 – „2. Mattighofna Wespatog“ in Mattighofen (OÖ)
27.-29.7.2018 – „V-Days“ in Albersdorf (Stmk)
10.-12.8.2018 – „Burg Run” auf der Ruine Reichenau (OÖ)
18.8.2018 – „Woazockern trifft VR Feldbach“ in Leitersdorf (Stmk)
25.8.2018 – „Vespa Party Innsbruck für die Kinderkrebshilfe“ in Innsbruck (Tirol)
25.8.2018 – „Vespa Treffen Rechnitz“ in Rechnitz (Bgld.)
1.9.2018 – „Gymkhana des RV Hollabrunn“ in Hollabrunn (NÖ)
2.9.2018 – „Vespa Racing Austria Cup“ im PS-Racing Center Greinbarch (Stmk)
14.-16.9.2018 – „8 th Austrian Vespa Rally - 65 Jahre Vespa Club Wien” in Bad Vöslau (NÖ; mit Einsteigerklasse für ambitionierte Freizeit-RennfahrerInnen 1
5.9.2018 – „Gymkhana Traun” in Traun (OÖ)
28.-29.9.2018 – „Trofeo della VC-Köflach“ in Bärnbach (Stmk) (Anmeldung notwendig)
13.10.2018 – „Ausrollern 2018“ in Traun (OÖ)
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12.6.2018

Vespa Primavera kaufen und edlen Lederrucksack geschenkt bekommen.
Vespa Primavera kaufen und edlen Lederrucksack geschenkt bekommen.

Vespa Days 2018 - AktionRucksack, Rizoma und mehr gratis

Ride in style. Für kaum eine Marke gilt das so sehr wie für Vespa, soll heissen, dass zum Vespa-Lifestyle nicht nur ein motorisiertes Zweirad, sondern auch Mode, Genuss und einfach La Dolce Vita gehören. Und das seit über 70 Jahren. Bei den Vespa Days 2018, die den ganzen Monat Juni andauern, bedankt sich die Piaggio-Tochter bei ihren treuen Fans.

Ab sofort gibt es beim Kauf der neusten Vespa Modelle ausgewa?hlte Lifestyle- bzw. Zubeho?r-Produkte als Geschenk dazu. Die Vespa Primavera 50° Anniversario, Vespa Primavera und Vespa Sprint-Modelle kommen jeweils mit edlem Gepa?ck: Zu den Fahrzeugen kommt ein Rucksack im Wert von 400 Euro dazu – echt Leder, echt Vespa. Die Vespa GTS ist wa?hrend den Aktionstagen gemeinsam mit einem Rizoma Zubeho?r-Set aus massivem Aluminium zu haben.

Weitere Infos zu der Aktion sowie den Aktions-Modellen findet ihr hier:
http://www.vespa.com/at_DE/landing/vespa_days
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26.4.2018

Vespa Primavera 50 Anniversario
Vespa Primavera 50 Anniversario

50 Jahre Vespa Primavera – Preise ÖsterreichfrühlinG auf zwei Rädern

Die Vespa Primavera debu?tierte im Herbst des Jahres 1967 auf der Maila?nder Motorradmesse, bevor sie 1968 in den Handel kam. Es war ein Jahr, das die westliche Geschichte und Kultur nachhaltig gepra?gt hat – ein Revolutionsjahr, das Technologie, Architektur, Design und Kunst bis heute stark beeinflusst. Heute spricht man von den 68ern als unangepasste und unabhängige Generation. Zum 50. Jahrestag kommen 2018 eine Reihe von Verbesserungen und Updates, die einen noch ho?heren Komfort und versta?rkte Sicherheit gewa?hrleisten.

Die klassische Vespa Primavera-Modellreihe wurde einem Facelift unterzogen und kommt mit EURO 4-konformer Motorisierung als Variante mit 50 ccm Hubraum und als spritzige 125er nach O?sterreich. Viele verchromte Designelemente, ein neues Felgendesign mit 12", ein analog-digitaler Tachometer und noch mehr Fahrkomfort zeichnen die aktuelle Modellserie aus. In der gro?ßeren Hubraumversion besitzt die Vespa Primavera 125 iGet ABS daru?ber hinaus einen modernen 3-Ventilmotor und serienma?ßiges ABS, das auf eine Scheibenbremse mit 200 mm wirkt. Eine elegante Palette mit fu?nf frischen Lackierungen machen in Kombination mit den Bezu?gen der Sa?ttel aus den Rollern kleine Stil-Juwelen. Die Roller verfu?gen zudem u?ber eine Schnittstelle zu externen Vespa Mutimedia-Platform (VMP) die intelligent die Primavera mit dem Smartphone verbindet, besitzen einen praktischen „Bike Finder“ und eine ferngesteuerte Sitzentriegelung. Optisch besonders markant sind das moderne Design der Felgen mit fu?nf V-Speichen und die neue rundum LED- Beleuchtungstechnologie.

Vespa Primavera 50° Anniversario
Die Sondermodelle namens Vespa Primavera 50° Anniversario sind als 50er und 125er erhältlich. Die Geburtstagskinder kommen ab Mai 2018 in den Lackierungen „Azurro Anniversario“ und „Marone Anniversario“ und weißen Sa?tteln und mit LED-Licht ausgestattet, vom Produktionsstandort im italienischen Pontedera auch direkt nach O?sterreich.

Vespa Primavera Touring
Die „Primavera Touring“ bietet in beiden klassischen Kubaturen serienma?ßige Zusatzausstattung, die das kompakte Chassis der Vespa Primavera veredelt: verchromte Gepa?cktra?ger vorne und hinten erho?hen die Ladekapazita?t betra?chtlich, wa?hrend die transparente Sportscheibe den Scheinwerfer des Rollers umrahmt und zusa?tzlichen Schutz vor Fahrtwind bietet. Eine Sitzbank aus widerstandsfa?higem Kunstleder mit Stepp-Design rundet den Touring-Look ab.

Vespa Primavera S
Die technische Innovation des Jahres ist die Vespa Primavera S: Die sportliche Variante des beliebten Rollers bietet digitale Bordinstrumente auf einem 4,3” TFT-Farbdisplay. Die Einheit zeigt nicht nur die wichtigsten Fahrzeugdaten an, sie dient auch als Display fu?r die Vespa Multimedia-Platform (VMP). Via App la?sst sich das TFT-Display individuell konfigurieren, es ko?nnen auch Sprachbefehle an das Smartphone u?bermittelt und eine eigene Musik-Playlist u?ber den Mode-Schalter am Roller gesteuert werden. Es ist eine echte Revolution fu?r die Vespa, die zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein komplett digitales Armaturenbrett bietet. Die Vespa Primavera S ist ebenfalls in einer 50 ccm-Version und einer 125 ccm-Version ab Juni 2018 erha?ltlich.
 
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13.4.2016

Vespa 90 SS, Bj. 1966
Vespa 90 SS, Bj. 1966

70 JAHRE VESPATANTI AUGURI, BELLA!


70 Jahre Vespa.
Zum Jubiläum: Zehn Fakten zur italienischen Wespe, die Sie vielleicht noch nicht kannten:

1. Die Vespa mag der Urvater aller modernen Scooter sein, gilt aber nicht als erster Motorroller. Vorläufer dieser Spezies gab es bereits in der Zwischenkriegszeit. Eine direkte Inspiration mag der Cushman Airborne gewesen sein. Das kleine Motorfahrzeug in Diensten der US-Armee wurde im Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit Fallschirmeinheiten abgeworfen, um diese Truppen zu motorisieren – und war in den Jahren 1945/46 entsprechend häufig auch in Italien zu sehen.

2. Warum die Vespa so aussieht wie sie aussieht, ist keinem Zufall zu verdanken – sondern einem Ingenieur, der noch nie zuvor ein erdgebundenes Verkehrsmittel konstruiert hatte: Corradino d’Ascanio. Er hasste Motorräder geradezu und entwickelte ein Fahrzeug, das vor Schmutz schützt, schnelle Reifenwechsel ermöglicht und mit freiem Durchstieg eine einfache Bedienung ermöglicht. Die legendäre Form beruht also nicht auf Design-Genie, sondern auf pragmatischen Überlegungen.

3. Eigentlich hätte dieses Fahrzeug eine Innocenti Lambretta werden sollen. Doch d’Ascanio kam sich mit Ferdinando Innocenti wegen der Rahmenkonstruktion in die Haare und verkaufte sein Konzept an Piaggio. Die Lambretta kam ein Jahr nach der Vespa trotzdem auf den Markt.

4. Der Name Vespa ist eine Erfindung von Enrico Piaggio. Als er den ersten Prototypen von d’Ascanio gesehen hat, soll er ausgerufen haben: „Der schaut ja wie eine Wespe aus!“

5. Als zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg kleine Autos (Fiat 500, 2CV, Goggomobil, BMW Isetta) begannen, den Zweirädern Stückzahlen abzunehmen, wollte auch Vespa ein Auto bauen. Der nur 2,8 Meter lange, unter 400 Kilo leichte, 2+2-sitzige Vespa 400 kam 1957 auf den Markt, war aber kein Erfolg. Nach nur vier Jahren und 30.000 gebauten Exemplaren wurde das Pkw-Experiment eingestellt. (Heute gibt es von Mutterkonzern Piaggio allerdings Kleintransporter.)

 

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Scooter/Roller:

6.11.2018

BMW C 400 GT 2019
BMW C 400 GT 2019

BMW C 400 GTMIT SACK UND PACK

Bereits 2011 hat BMW mit C 650 Sport und C 650 GT zwei Maxi-Scooter für verschiedene Einsatzbereiche auf den Markt gebracht, jetzt wird das bewährte Dual-Konzept auch in der Roller-Mittelklasse umgesetzt: der im Herbst 2017 präsentierte, bei Loncin in China gefertigte Midsize-Scooter C 400 X (unser Fahrtest hier) bekommt 2019 eine „Gran-Turismo“-Variante zur Seite gestellt. 

Motorisch basiert der brandneue, tourentaugliche C 400 GT erwartungsgemäß auf seiner X-Schwester. Auch im Stahl-Gitterrohrrahmen des GT-Modells pulsiert der Euro4-konforme 350-Kubik-Einzylinder mit 34 PS, 35 Nm, Ausgleichswelle und stufenlosem CVT-Getriebe. ABS und Anti-Schlupfregelung sind ab Werk mit an Bord, außerdem kommt der C 400 GT serienmäßig mit Keyless-Go-System: es bedient Zündung, Lenkschloss, Sitzbank, Tankdeckel und Staufächer. Der neue, 212 Kilo schwere Midsize-Scooter wird außerdem mit Seiten- und Hauptständer geliefert.
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5.11.2018

Yamaha 3CT
Yamaha 3CT

Yamaha 3CT PrototypDer nächste Dreiradler!

Yamaha hat offenbar Gefallen an Fahrzeugen mit drei Rädern gefunden und präsentiert nach dem Tricity und der Niken ein weiteres Konzept. Diesmal geht’s wieder um den urbanen Bereich, allerdings eine Stufe über dem Tricity mit nur 125 Kubik. Die Studie 3CT verfügt über den Blue-Core-Einzylinder mit 300 Kubikzentimeter, der auch den XMAX 300 antreibt. Zusätzlich besitzt der Dreiradler erstmals bei Yamaha ein System zur Neigungsverriegelung – so wie der Urvater aller modernen Dreirad-Roller, der Piaggio MP3. Bleibt man an der Ampel stehen, dann muss man den Fuß gar nicht mehr auf den Asphalt setzen. 

Dass diese Studie in absehbarer Zeit serienreif wird, halten wir für ziemlich gesichert. Doch wann und wie genau – diese Fragen sind derzeit noch offen ...
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22.10.2018

Das ganze Jahr auf dem Zweirad ist möglich, mit der richtigen Ausstattung.
Das ganze Jahr auf dem Zweirad ist möglich, mit der richtigen Ausstattung.

Tucano UrbanoGear für Ganzjahresfahrer

Mit Tucano Urbano stilvoll durch die kalte Jahreszeit Nach einem langen Zweirad-Sommer kommen in den nächsten Monaten niedrige Temperaturen und wechselhafte Bedingungen auf alle Motorrad- und Rollerfahrer zu. Dass stilvoller Fahrspaß auch im Herbst und Winter möglich ist, zeigen die italienischen Zubehör-Spezialisten von Tucano Urbano. Die umfangreiche Produktpalette umfasst hochwertige Mode und Zubehör für alle vier Jahreszeiten. Ende der 1990er Jahre entstand in Mailand mit der Vorstellung der legendären Termoscud® Beinabdeckung das Unternehmen Tucano Urbano. Seither wurde die Kollektion der Marke kontinuierlich durch eine breite Palette an Bekleidung und Zubehör ergänzt. Tucano Urbano beweist damit, dass Zweiradfahren bei niedrigen Temperaturen nur eine Frage der richtigen Ausstattung ist. Die Bekleidung, die Accessoires und auch das Fahrzeugzubehör von Tucano Urbano sind dabei nicht nur funktionell, sondern werden auch dem modischen Anspruch gerecht. Für die kommenden Herbst- und Winter-Monate hat Tucano Urbano seine Kollektion zum Tragen über der Alltagskleidung weiterentwickelt. Besondere Highlights sind die elegante Businessroller-Motorradjacke mit dem Namen „BARRY“ und der Damen-Parka „HIDE PARK“: 
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