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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
2.11.2019

MV Agusta 2020Brutale 1000 RR mit 208 PS!

Nach den finanziellen Querelen der letzten Zeit gibt MV Agusta im Vorfeld der EICMA 2020 ein deutliches Lebenszeichen von sich. Die Investoren rund um den Russen Timur Sardarov haben MV Agusta erneut mit einer stattlichen Finanzspritze unter die Arme gegriffen, die vorwiegend in die Modellentwicklung geflossen sein dürfte und außerdem für den Ausbau des internationalen Vertriebs- und Servicenetzes benötigt wird. Sardarov, der gemeinsam mit seinen Geldgebern die italienische Traditionsmarke vor zwei Jahren vor dem Untergang gerettet hat, löste bekanntlich auch Giovanni Castiglioni als MV-CEO ab. Sein Background ist die Investmentfirma „Black Ocean“, die Ende 2016 bei MV Agusta einstieg. Black Ocean, Teil der internationalen Holding Ocean Group, wurde von den Unternehmern Oliver Ripley und Timur Sardov gegründet und investiert in Technologiefirmen, Fliegerei, Immobilien und Landwirtschaft.

Highlight des Modelljahres 2020 wird die neue Brutale 1000 RR mit 998-Kubik-Reihenvierzylinder sein, deren Produktion in Schiranna bereits gestartet hat. Potenzielle Käufer sollten am Besten schon jetzt mit dem Training der Nackenmuskulatur beginnen, denn ein (trocken) 186 Kilo leichter Streetfighter mit 208 PS, knapp 117 Newtonmetern Drehmoment und mehr als 300 km/h (!) Topspeed dürfte seinem Piloten nicht nur mental einiges abverlangen. Winglets beidseitig der Kühler sollen den Vorderrad-Anpressdruck erhöhen um auch weit über Tempo 200 präzises Handling zu ermöglichen.

Mit ihrer mächtigen Performance dürfte die spektakuläre MV Agusta Brutale 1000 RR selbst für Ducatis superpotente, neue Streetfighter V4 mit ebenfalls 208 PS ein ernsthafter Gegner sein, denn mit optionalem Racing-Kit sollen bei der MV bis zu 212 PS möglich sein. Ab Werk mit an Bord der technisch von Formel-Eins und MotoGP inspirierten Brutale 1000 RR sind beispielsweise ein 5-Zoll-TFT-Display samt Bluetooth-Schnittstelle, Ride-by-Wire mit vier Fahrmodi, ein Quickshifter mit Blipper-Funktion, Brembo-Stylema-Bremszangen, ein elektronisches Smart-Fahrwerk von Öhlins und selbstverständlich hochmoderne, vollständig schräglagenabhängige Assistenzsysteme inklusive Race-ABS von Bosch. Neben der Standard-Brutale-RR wird auch die noch edlere „Serie Oro“ verfügbar sein (siehe Bildergalerie unten), die sich unter anderem durch leichtgewichtige Carbonfelgen und Titanschrauben von der „Normalversion“ unterscheidet.

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Ein weiteres Highlight des MV-Jahrgangs 2020 sind die Superveloce 800 und ihr entsprechend aufgewertetes „Serie Oro“ Edel-Schwestermodell (Carbon-Verkleidungsteile, CNC-Frästeile, Alcantara-Sitze, Tempomat, GPS-Sensor, DID-Goldkette usw.).

Befeuert werden die beiden Retro-Racer mit dem 798-Kubik-Dreizylinder aus der F3 800, der in punkto Mapping für die Superveloce 800 adaptiert wurde: 148 PS und 88 Nm verspricht das Datenblatt (153 PS mit Racing-Auspuffanlage).  Schon der bei der EICMA 2018 erstmals gezeigte Prototyp fand nicht nur beim italienischen Publikum großen Anklang, jetzt soll das Serienfahrzeug die Begeisterung in handfeste Verkaufszahlen umwandeln. Auch hier wird im Cockpit das neue 5-Zoll-TFT-Instrument verbaut, das mit Smartphone-App gekoppelt werden kann und sogar navigationstauglich sein soll. Weiters verfügen die beiden Neo-Vintage-Fahrzeuge jeweils über vier Motor-Mappings, einen Quickshifter (Up und Down) und eine achtfach justierbare, abschaltbare Traktionskontrolle.

Neben den Superveloces ebenfalls brandneu im MV Agusta Dreizylinder-Line-Up 2020 sind Dragster 800 RR SCS und Brutale 800 RR SCS – das SCS steht hier für „Smart Clutch System“. In der Praxis erspart das System beim Wegfahren und Stehenbleiben den Griff zum Kupplungshebel. Technisch kaum zu glauben: nur lächerliche 36 Gramm Gewichtszuwachs muss man bei den mit SCS aufgerüsteten Fahrzeugen in Kauf nehmen. Auch eine Turismo Veloce mit Kürzel SCS ist in der Modellauflistung für 2020 zu finden, die komfortable Kupplungstechnik dürfte sinnvollerweise also auch der Reise-Fraktion zugutekommen.

Zu guter Letzt offeriert MV Agusta ab 2020 allen Schnäppchenjägern die neue, „Rosso“ getaufte Produktlinie, bestehend aus Brutale 800, Dragster 800 und Turismo Veloce 800. Diese Dreizylinder-Basismodelle sollen zukünftig zu besonders günstigen Preisen erhältlich sein – dank „Rationalisierung des Produktionsprozesses und Effizienzgewinne in der Engineering-Phase“, so MV Agusta in einer Presseaussendung.

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