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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
16.4.2020

Motorrad WissenElektronik? Wofür?

Wozu die ganze Elektronik? Die neue KTM 390 Adventure kann als neuester Motivator für diese erstaunlich alte Frage gelten. Zum ersten Mal bin ich über sie in einem Leserbrief in einer Motorradzeitschrift aus den frühen 1980er-Jahren gestolpert. Damals mokierte sich ein Leser über das Überhandnehmen von Ausstattungsmerkmalen bei Motorrädern und meinte damit – man halte sich fest – das Leerlaufkontrolllämpchen an einer Yamaha XT 500. Heute baut KTM einen vom Konzept durchaus mit der alten XT vergleichbaren Einzylinder mit 44 PS und stattet ihn mit Ride-by-wire, Kurven-ABS, Quickshifter und Traktionskontrolle aus. Braucht man das? Nein.

Freut man sich, wenn man es im Fall des Falles hat? Ja. Wird das Motorrad dadurch schwerer und teurer? Heutzutage viel weniger, als man zunächst annimmt. Man nehme etwa  ein Smartphone um 300 Euro und bedenke, was darin an Sensorik und Rechenpower steckt. Und wieviel es wiegt. Miniaturisierung und große Stückzahlen bewirken da auch bei Motorrädern kleine Wunder. Ihr relativ hohes Gewicht hat die 390 Adventure jedenfalls nicht von der Elektronik.

Markus Reithofer

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