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Markus Reithofer
Autor: Markus Reithofer
28.5.2022

Der elektrische TourerNeue Energica Experia

Es ist also soweit: Der Elektro-Boom hat auch das Adventure- beziehungsweise Crossover-Segment erreicht und sieht nicht nur sehr erwachsen aus, sondern besticht mit Reichweitenangaben, die in die Nähe ihrer benzingetriebenen Pendants rücken. Die neue Energica Experia soll dank neuem Lithium-Polymer-Akku und neu entwickeltem Motor innerstädtisch 420 Kilometer und im gemischten Verkehr 246 Kilometer fahren, bevor sie nach einer Ladesäule verlangt. Auch deshalb ist der Topspeed der Energica Experia auf 180 km/h beschränkt.

Bei Bedarf soll sie ihren 22,5 kWh-Akku an einer Level-3-Station innerhalb von 40 Minuten auf 80 Prozent Kapazität aufladen können. Der neue Motor bringt eine Spitzenleistung von 101 PS und ein Drehmoment von 115 Nm, ist also schwächer als die älteren Motoren von Energica, hat aber dafür mehr Reichweite und ist deutlich leichter.

Das Gewicht war ein oft kritisierter Schwachpunkt der Energicas, weshalb die Italiener an diesem Punkt angesetzt haben und die Experia mit 260 Kilo ins Rennen schicken, wobei sich der Zusatz „vollgetankt“ hier erübrigt … Damit ist sie kaum schwerer als die Oberklasse der Crossover-Bikes und punktet auch mit einem tief liegenden Schwerpunkt.

Die Experia ist mit allem ausgestattet, was man sich in dieser Klasse erwartet. Ein Gepäcksystem mit insgesamt 112 Liter Volumen gehört ebenso dazu wie ein großzügiger Windschutz, Heizgriffe, USB-Ports und zahlreiche Fahrprogramme. Gebremst wird über die gewaltigen 330-Millimeter-Scheiben einer Brembo-Anlage, Kurven-ABS und regelbare Traktionskontrolle werden vom topaktuellen Bosch 9.3 MP betrieben.

Die Federelemente stammen von Sachs, wobei die 43-Millimeter-USD-Gabel voll justierbar ist und das Federbein über die Federbasis und die Zugstufe einstellbar ist. Da fehlt eigentlich nur noch ein semiaktives Fahrwerk. Ab 1. Juni 2022 kann die Experia bestellt werden, wobei die Auslieferung diesen Herbst startet. Alle Infos dazu – auch die Preise – finden sich auf www.energicamotor.com. Ein erster Fahrbericht folgt in ein paar Wochen auf unserer Seite!

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Energica EsseEsse9
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Cooler Zuschnitt, stark profilierte Reifen, freche Farben – nur eines wird man an diesem Motorrad nicht finden: einen Auspuff. Kein Wunder, die EsseEsse9 ist der jüngste Prototyp des Elektro-Bike Spezialisten Energica – und so wie alle anderen Bikes der jungen Marke wird auch dieser Streetfighter rein elektrisch angetrieben werden. 

Für alle, die mit Energica nichts anzufangen wissen: Das italienische Unternehmen wurde 2014 als Spin-off und Tochterfirma der CRP Group gegründet. Die wiederum fertigt seit über 45 Jahren Präzisionsteile für die höchsten Ligen des Motorsports, unter anderem die Formel-1 und die LeMans-Series. Die elektrische Tochterfirma brachte 2015 sein erstes Serienmotorrad auf den Markt: das Superbike Ego. Wenig später wurde auf der gleichen Basis der Streetfighter Eva nachgeschoben. Beide verfügen über einen 11,7 kWh großen Lithium-Ionen-Speicher, der die futuristisch designten Bikes je nach Fahrweise 50 bis 200 Kilometer weit bewegt. Die Fahrleistungen sind speziell beim Superbike eindrucksvoll: Die Beschleunigung auf 100 ist in kaum mehr als drei Sekunden erledigt, die Höchstgeschwindigkeit wird erst bei 240 km/h begrenzt. Angesichts des massiven Akku-Blocks sind 258 Kilo halbwegs erträglich.
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