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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
7.11.2023

Zero 2024Vier neue Modelle

Der amerikanische Elektro-Hersteller sortiert die Modellpalette neu und bringt fünf frische Modelle an den Start: S, SR, DS, DSR und eine Sonderversion der großen DSR/X namens Black Forest Edition. Wir bieten euch einen Überblick über die neue Palette und alle Preise.

Beginnen wir beim Grundsätzlichen: Bis auf die grazilen Einstiegsmodelle FX und FXE stehen zukünftig alle Modelle auf der gleichen technischen Plattform. Rahmen, Akkus, Motoren, Elektronik sind daher eng verwandt, aber natürlich für die jeweiligen Leistungs- bzw. Führerscheinklassen und die Einsatzzwecke anders ausgelegt. Alle Modelle außer FX/FXE kommen daher zukünftig auch serienmäßig mit der MSC (Motorcycle Stability Control) von Bosch, also mit Kurven-ABS und Schräglagen-Traktionskontrolle, was vor allem für die Bikes in der A1-Klasse ungewöhnlich ist.

Starten wir nun bei den Naked Bikes: Hier präsentieren die Amerikaner eine neue Zero S für die Führerscheinklasse A1, dazu eine SR für die Klasse A2. Getoppt wird das Line-up durch die bekannte SR/S für den vollen A-Führerschein. Schon die S kommt mit einer Spitzenleistung von 60 PS, das bringt 139 km/h Topspeed – gewaltig natürlich für die A1-Klasse. Mit 14,4 kWh verspricht Zero bis zu 248 Kilometer Reichweite in der Stadt und 162 auf der Autobahn.

Wer bereits einen A2-Führerschein hat, kann zur SR greifen und mit bis zu 70 PS bis zu 150 km/h erreichen. Dank 15,6-kWh-Akku sind die Reichweiten mit jener der S vergleichbar. Bei beiden Modellen (wie auch bei den folgenden) kann man die Akku-Kapazität gegen Aufpreis auf bis knapp 21 kWh vergrößern.

 

 

 

Der gleichen Logik folgen die beiden neuen Crossoverbikes von Zero. Die Zero DS ist in der A1-Kategorie angesiedelt, die DSR in der A2-Führerscheinklasse. Die Leistungswerte sind mit den oben genannten Naked Bikes identisch, die Reichweiten geringfügig kürzer, da die Crossovermodelle etwas mehr Gewicht mitbringen (239/242 Kilo). Ihre Vorteile: Wind- und Wetterschutz, dazu eine aufrechtere Sitzposition.

Last, but not least ergänzt Zero seine Palette mit einer Sonderversion der großen DSR/X: der Black Forest Edition. Sie kommt – wie übrigens auch das Basismodell – ab 2024 mit Speichenrädern für die Verwendung schlauchloser Reifen, zusätzlich besitzt sie bereits ein Gepäcksystem, Sturzbügel, Zusatzscheinwerfer, einen Hauptständer und eine Tourenscheibe. Der Preisvorteil soll bei rund 1500 Euro liegen.

Zero Motorcycles 2024: Die Preise für Deutschland, Österreich, die Schweiz

Klasse A1

FXE: 14.000 EUR (D), 14.115 Euro (AT), 13.690 CHF (CH)
S: 17.400 EUR (D), 17.545 Euro (AT), 16.990 CHF (CH)
DS: 18.4000 EUR (D), 18.555 Euro (AT), 17.990 CHF (CH)

Klasse A2

FX: 13.780 EUR (D), 13.895 Euro (AT), 13.490 CHF (CH)
SR: 18.400 EUR (D), 18.555 Euro (AT), 17.990 CHF (CH)
DSR: 19.400 EUR (D), 19.560 Euro (AT), 18.990 CHF (CH)

Klasse A

SR/F: 23.000 EUR (D), 23.190 Euro (AT), 22.590 CHF (CH)
SR/S: 23.400 EUR (D), 23.595 Euro (AT), 22.990 CHF (CH)
DSR/X: 23.500 EUR (D), 23.695 Euro (AT), 22.990 CHF (CH)
DSR/X Black Forest Ed.: 26.500 EUR (D), 26.720 Euro (AT), 25.990 CHF (CH)

 

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7.2.2024

Motorradmagazin Ausgabe 1/24 Cover
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Das neue Motorradmagazin ist da: In unserer Ausgabe 1/24 haben wir viele der neuen Motorrad- und Rollerhighlights für die kommende Saison bereits gefahren, zum Beispiel die neuen 400er-Modelle von Triumph, die neue Honda Africa Twin Adventure Sports, die beiden Suzuki-News GSX-S1000 GX und GSX-8R sowie die neu aufgestellten Triumph-Ikonen Tiger 900 und Scrambler 1200. Außerdem sind wir die neuen Elektro-Stadtbewohner BMW CE 02 und Zeeho AE8 gefahren – letzteren als erste in Österreich! Und wir ziehen Bilanz: Die gesammelten Erfahrungen aus unseren Langstreckentests der vorigen Saison findet ihr zur Moto Guzzi V100 Mandello S, zur BMW R 18 B und zur Yamaha Ténéré 700.Dazu gibt’s wie immer in der ersten Ausgabe des Jahres einen Überblick über die wichtigsten News aus den Bereichen Bekleidung und Zubehör, dazu eine große Reisereportage (Griechenland offroad!). Plus: Wir haben TT-Star Michael Dunlop getroffen und ein großes Porträt samt Interview verfasst. 

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