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Voge: Neuheiten 2027Von Supersport bis Scooter
SR450X: Zwei Zylinder für mehr Abenteuer. Die Zahl im Namen übertreibt ein bisserl, aber mit 43,5 PS und 44 Nm leistet der SR450X auch mit seinen 398 Kubik aus zwei Zylindern sicher mehr als genug für das, was er vor hat: Nicht nur sportlich-gediegenes Rollen im Nahverkehr, sondern auch ernstere Geländeausflüge sollen mit ihm möglich sein. Die offiziellen Fotos sind jedenfalls eindrucksvoll. Die Kraft kommt wie in dieser Klasse üblich über eine stufenlose Automatik auf das Hinterrad. Damit richtet sich der Roller an Fahrerinnen und Fahrer mit A2-Führerschein, die einen praktischen Alltagsbegleiter suchen, mit dem auch längere Touren und gelegentliche Schotterpassagen möglich sein sollen.
Zum Konzept passen die Speichenräder im Format 17 Zoll vorne und 14 Zoll hinten, die Upside-down-Gabel sowie 180 Millimeter Bodenfreiheit. In den Tank passen sehr, sehr üppige 18 Liter. Ein für diese Klasse wirklich luxuriöser elektrisch verstellbarer Windschild, Heizgriffe, beheizbarer Fahrersitz, Keyless-System und ein großes TFT-Display stehen ebenfalls auf der Ausstattungsliste. Voge nennt rund 220 Kilogramm Trockengewicht und einen Preis von 7.199 Euro für Österreich. Lieferbar ist sie ab Dezember 2026. Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt auf unseren ersten Fahrtest.
Mit der RR660S steigt Voge einigermaßen radikal in den Supersport ein. Hinter der Vollverkleidung steckt ein 662,8 Kubik großer Reihenvierzylinder, für den Voge 99 PS und 64 Nm nennt. Dazu kommen ein Sechsganggetriebe mit Quickshifter, zwei Fahrmodi, Traktionskontrolle und ABS. Vorne verzögert eine Doppelscheibenanlage mit radial montierten Brembo-Sätteln.
Ungewöhnlich ist die anpassbare Ergonomie. Sitzhöhe, Fußrasten und Lenker lassen sich laut Voge auf unterschiedliche Fahrer einstellen. Das könnte die RR660S für alle interessant machen, denen ein klassischer Supersportler zu kompromisslos ausfällt. Mit 215 Kilogramm fahrbereitem Gewicht ist sie in ihrer Klasse allerdings kein Leichtgewicht. Der österreichische Preis beträgt 8.999 Euro, lieferbar ist sie ab März 2027.
Bobber mit V2 und Riemenantrieb. Die CU625 setzt auf einen flüssigkeitsgekühlten V-Zweizylinder mit tatsächlich 578 Kubik, rund 60 PS und 61 Nm. Dass das Sechsganggetriebe seine Kraft über einen Riemenantrieb an das Hinterrad weitergibt, ist in dieser Preisklasse außergewöhnlich. Fahrmodi, Traktionskontrolle, ABS und ein rundes Farbdisplay zeigen ein gewisses Faible für moderne Technik, ohne dabei auf einen klassischen Auftritt ganz zu verzichten. Die niedrige Sitzhöhe von 710 Millimetern ist natürlich erfreulich und unterstreicht den Cruiserauftritt nicht nur optisch, sondern reduziert gerade für Fahranfänger und Wiedereinsteiger die Einstiegshürde.
Beide Räder haben Bobber-typische 16 Zoll, der Tank fasst 16 Liter. Der Preis für Österreich liegt bei 7.999 Euro, verfügbar wird die CU625 ab März 2027 sein. Unser erster Test im kommenden Frühjahr wird auch deshalb interessant, weil sich mittlerweile eine erstaunlich große Zahl an Mitbewerbern in der kleineren und mittleren Cruiser-Klasse angesammelt hat.
Die Brivido 125S ergänzt Voges bestehende 125er-Naked-Bikes. Ihr flüssigkeitsgekühlter Einzylinder schöpft mit 15 PS die A1-Leistungsgrenze aus; geschaltet wird durch sechs Gänge. Gegenüber einem besonders kompakten Stadtmotorrad setzt die 125S auf eine erwachsenere Erscheinung, einen 15-Liter-Tank und einen Radstand von 1.375 Millimetern.
Zur Technik gehören eine 35-Millimeter-Upside-down-Gabel, ABS und Traktionskontrolle. Die Sitzhöhe gibt Voge mit 795 Millimetern an, das Gewicht mit rund 154 Kilogramm. Gerade für junge Fahrer dürfte neben der Optik der Preis interessant sein: In Österreich kommt die Brivido 125S mit 3.499 Euro auf den Markt und wird schon ab November 2026 lieferbar sein.
