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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
21.7.2018

GasGas Enduro 2019BACK ON TRACK

Seit die in finanzielle Schieflage geratene, 1985 gegründete Offroad-Traditionsmarke GasGas vor rund zwei Jahren von Elektro-Zweiradhersteller Torrot übernommen wurde, scheint es mit den Katalanen wieder stetig bergauf zu gehen. Die Modellpalette wächst nicht nur, auch in Punkto Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit hat sich der neue Eigentümer hohe Ziele gesteckt und will zukünftig jedem Vergleich mit dem österreichischen Marktführer standhalten. Für das Modelljahr 2019 wurden EC250 (8850 Euro) und EC300 (8999 Euro) mit modifiziertem Zylinderkopf, optimiertem E-Starter, verbesserten Mappings (Regen/Standard) und neuem Lenker samt Klemmung aufgerüstet. Zweitakt-Einspritzung und Getrenntschmierung sucht man bei GasGas derzeit noch vergeblich.

Die ECs wurden aber nicht nur aufpoliert, sondern das Produkt-Portfolio auch um zwei wichtige Modelle erweitert. Nachdem erst kürzlich der italienische Konkurrent Beta eine 200-Kubik-Sportenduro präsentiert hat, zaubert nun auch GasGas eine brandneue EC200 um 8750 Euro aus dem Hut. Abgesehen von den Typen-Aufklebern optisch kaum von ihren größeren Schwestern zu unterscheiden, war sie wegen ihrer grandiosen Wendigkeit im engen Baum- und Wiesenslalom der Test-Sonderprüfung auf Anhieb unser Favorit. Flink wie ein Eichhörnchen und noch eine Portion agiler als die ohnehin schon handliche Viertelliter-EC wedelt die 200er um engste Kehren, und das souveräne KYB-Fahrwerk der EC-Modelle mit 48 Millimeter Closed-Cartridge-Gabel bügelt Wurzeln und Steine fast so glatt wie Mutti den Kentkragen unserer Seidenhemden.

So sehr die neue EC200 beim Test auch begeistert, als größte Überraschung für die nächste Saison entpuppte sich der GasGas-Einstieg ins „Freeride“-Segment. Mit der brandneuen, günstigen EC-Ranger-Serie (200er 6650 Euro, 300er 6890 Euro) wollen die Spanier allen Hobby-Offroadern preiswerte, unkomplizierte Fun-Enduros anbieten und somit KTM Freeride 250 und Beta Xtrainer Käufer abspenstig machen. Die Chancen stehen gut: der verstärkt auf Drehmoment abgestimmte Motor sowie der Stahl-Rahmen stammen von der EC-Racing-Modellen, das gekürzte KYB-Fahrwerk reduziert die Sitzhöhe jedoch um 4 Zentimeter auf für Enduro-Verhältnisse moderate 920 Millimeter – das entspricht ziemlich exakt dem Maß einer KTM Freeride 250 F. Komponenten-Downgrades lassen sich auf den ersten Blick nur wenige ausmachen. Bei der Bremsanlage werden günstige Anker von J. Juan/Braktec statt von Nissin montiert, die Reifen stammen von Vee Rubber. Auf den FMF-Schalldämpfer und einen Kickstarter (nachrüstbar) muss man bei der ab November erhältlichen, 106 Kilo leichten EC Ranger verzichten. Egal, denn Fahrspaß und Funktion leiden unter den Einsparungen nicht. Selbst weite Sprünge auf der Motocross-Strecke steckt das Chassis der EC Ranger mit 46 Millimeter Open-Cartridge-Gabel erstaunlich souverän weg, und das auf Kraft und Dosierbarkeit bei niedrigen Drehzahlen getrimmte Aggregat dürfte besonders in steilem, technischen Gelände brillieren können.
Mehr in Kürze unter www.gasgas.at

HIER geht's zu den GasGas Trial-News!

Mehr zum Thema:

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GasGas:

21.7.2018

GasGas TXE
GasGas TXE

GasGas Trial 2019Elektrifiziert

Neben den GasGas-Sportenduros wurde auch die Trial-Palette der Spanier für 2019 kräftig überarbeitet. Die mit 125, 250, 280 und 300 Kubik erhältliche TXT Racing wurde detailverliebt optimiert. Auf einfache, schnelle Wartungsarbeit wurde dabei besonderer Fokus gelegt. Gravierendste Änderungen sind der neue Front-Kotflügel, eine komplett neue Kupplung mit Kevlar-Belägen und dreifach justierbarer Vorspannung, eine drastisch verbesserte Bremsanlage und SKF-Kurbelwellenlager. Die komplett neue Schwinge samt Umlenk-Hebelei wiegt 500 Gramm weniger als bisher und ist bis maximal 1,5 Tonnen Belastung bruchresistent.
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4.12.2017

GasGas EC 300 Racing 2017
GasGas EC 300 Racing 2017

GasGas EC 300 RacingSpanische Fliege

Die Krise bei GasGas scheint überwunden, jetzt ist endlich wieder Zeit für südländische Leidenschaft. Kann die brandneu in Girona konzipierte Sportenduro auch unsere Libido auf herzhafte Offroad-Abenteuer zu neuen Höhepunkten führen?

Die letzten Jahre waren keine leichte Zeit für die 1985 gegründete spanische Offroad-Marke GasGas. Der Traditionshersteller aus Girona wurde von schweren ökonomischen Schlägen gebeutelt, die Produktentwicklung eingefroren. Doch jetzt strahlt das Licht am Ende des Tunnels für GasGas von Woche zu Woche heller: unter Führung des neuen Investors Torrot Electric (Hersteller von Elektrofahrrädern und Teil des Black Bull Capital Fund, der auch Carbonteile für Luftfahrt- und Automobilindustrie produziert) wurde zuerst die Trial-Palette runderneuert. Nun folgt auch das erste Sportenduro-Modell. Bei der neuen EC300 Racing, Modelljahr 2018, ist keine Komponente unangetastet geblieben: sowohl Stahlrahmen-Geometrie als auch Fahrwerk, Zweitaktmotor und Plastikkleid wurden komplett neu entwickelt. Eine elektronische Treibstoffeinspritzung sucht man derweil noch vergebens, die EC 300 Racing mit bewährtem Keihin-Vergaser wird ab Werk mittels Umbausatz (Kat, Abgasrückführung, Luftreduzierung usw.) auf die strengen Euro4-Emissionsvorschriften getrimmt – der für Offroad-Einsatz selbstverständlich demontiert sein muss.

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5.7.2017

GasGas School 125
GasGas School 125

GasGas Trial 2018School 125 & Contact ES

Seit erfolgter Übernahme der wirtschaftlich in Schieflage geratenen Offroad-Marke GasGas durch den zum Black Bull Capital Fund gehörenden Torrot-Konzern geht es mit den Spaniern Schritt für Schritt bergauf. Vor Kurzem wurden die brandneuen Zweitakt-Enduros vorgestellt, und auch bei der einst beeindruckend verkaufsstarken Trial-Palette zeigt man sich wieder innovativ.

Den knallharten Wettbewerbstrials "TXT Racing" und ihren "TXT GP" getauften Edel-Ablegern stellt GasGas in der aktuellen Saison die universellen Wander-Trials Contact zur Seite. Sie sind wahlweise mit 250 oder 280 Kubik Hubraum erhältlich, verfügen über einen vergleichsweise großen 3,5-Liter-Tank, sind sogar mit E-Starter ausgestattet und werden für 5790 bzw. 5940 Euro mit demontierbarer Sitzbank ausgeliefert.

Für rennsportaffine Einsteiger ab 12 Jahren offeriert man um leistbare 5390 Euro unter dem Namen "School 125" außerdem eine 69,5 Kilo leichte TXT-Variante mit abgespeckter Ausstattung. Sie verspricht Trial-Novizen dank softer Kraftentfaltung und besonders willigem Kickstart-Verhalten eine besonders steile Lernkurve.

Mehr Infos bei BLM unter www.gasgas.at
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6.6.2017

EC 300
EC 300

GASGAS EC 2018PHÖNIX AUS DER ASCHE

Unter dem treffenden Projektnamen „Phönix“ wurde der brandneue 2018er-Jahrgang der GasGas Hardenduros entwickelt, und dieser Missionstitel ist mehr als nur einfach dahingesagt: vor mehr als einem Jahr wurde die 1985 gegründete und in finanzielle Schieflage geratene Offroad-Traditionsmarke aus Girona von einem neuen Investor übernommen. Torrot Electric ist Hersteller von Elektrofahrrädern und Teil des Black Bull Capital Fund (BTC), der auch Carbonteile für Luftfahrt- und Automobilindustrie produziert. 
Nach einer Phase der Umstrukturierung sind die jüngst präsentierten EC-Zweitakt-Enduromodelle ein erstes Lebenszeichen im Sportenduro-Segment. Ein äußerst kräftiges noch dazu, wie es scheint: nicht nur äußerlich haben die neuen GasGas-Sportenduros an Verarbeitungsqualität und Design kräftig zugelegt, auch die inneren Werte stimmen. Chassis, Motor, Auspuffanlage, Ausstattung – kaum eine Schraube blieb zur Feier der GasGas-Wiederauferstehung unangetastet. Besonders ins Auge sticht dabei das serienmäßig verbaute Kayaba-Fahrwerk aus Japan, das die einstige europäische Ware von Marzocchi und Reiger ersetzt. Das Fahrzeuggewicht konnte auf 105 Kilo reduziert werden, der Wendekreis ist ebenfalls geschrumpft. Auch das in den Hubraumvarianten 250 und 300 Kubik erhältliche Zweitakt-Triebwerk soll an Power zugelegt haben, das nutzbare Drehzahlband merklich breiter geworden sein. Die neuen GasGas EC-Modelle sind ab sofort über BLM erhältlich, ein ausführlicher Fahrbericht folgt in Kürze in der Motorradmagazin-Printausgabe!

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Sport-/Hardenduro:

24.1.2019

Matthias Walkner in der Reha und Physiotherapie, liegend mit Therapeut David Denifl
Matthias Walkner in der Reha und Physiotherapie, liegend mit Therapeut David Denifl

Matthias Walkner out bis September!Nachwehen der Dakar

Arger Befund nach der Rückkehr von der Dakar: Matthias Walkner hat sich bei seinem Crash auf der vierten Etappe das Sprunggelenk gebrochen und ist die letzten sechs Etappen mit dieser Verletzung unterwegs gewesen – umso höher muss man seinen zweiten Platz bewerten. Nun folgen gleich drei Operationen, womit der Salzburger fast die ganze Rallye-Saison pausieren muss. Das Comeback ist für September geplant.

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17.1.2019

Matthias Walkner auf der KTM 450 Rallye mit Wheelie in der Wüste von links nach rechts
Matthias Walkner auf der KTM 450 Rallye mit Wheelie in der Wüste von links nach rechts

Dakar-Dreifachsieg für KTM, Walkner Zweiter!Der 18. orangefarbene Triumph in Folge!

Die Dakar 2019 ist Geschichte! Und wieder hat KTM gewonnen, dazu ist der Salzburger Matthias Walkner zum dritten Mal in Folge am Podium – heuer als Zweiter. Sein Resümee lest ihr hier bei uns, plus: die schönsten Fotos seiner fünften Dakar-Teilnahme.

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1.1.2019

Dakar-Sieger Matthias Walkner auf seiner KTM 450 Rallye. Actionfilm mit Wasserdurchfahrt, von rechts nach links.
Dakar-Sieger Matthias Walkner auf seiner KTM 450 Rallye. Actionfilm mit Wasserdurchfahrt, von rechts nach links.

Matthias Walkner im InterviewUnser Dakar-Champion spricht

Mission Titelverteidigung: Am 6. Jänner startet die 41. Auflage der Dakar-Rallye, die diesmal nur durch Peru führt. Der Salzburger spricht in unserem Exklusiv-Interview über die Strecke, sein Motorrad, die Siegeschancen und die stärksten Konkurrenten. Das gesamte Interview findet Ihr im aktuellen Motorradmagazin (Ausgabe 8/18) und auszugsweise hier auf unserer Website!

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2.10.2018

Der Berg aus Eisen und der Qualen feiert Jubiläum.
Der Berg aus Eisen und der Qualen feiert Jubiläum.

Erzbergrodeo XX5 - 2019Eisernes Jubiläum

ERZBERGRODEO XX5: die Jubila?umsausgabe vom 29. Mai bis 02. Juni 2019
25 Jahre World Xtreme Enduro Supreme! Die Jubila?umsausgabe des weltweit einzigartigen Motorsport- Events versammelt tausende ambitionierte Motorrad-Offroadsportler im Herzen O?sterreichs und macht die Region um den Steirischen Erzberg zum Epizentrum der internationalen Enduroszene.

Seit einem Vierteljahrhundert setzt das Erzbergrodeo nicht nur konstant neue Maßsta?be im Endurosport, die einzigartige Veranstaltung za?hlt weltweit zu den gro?ßten und renommiertesten Motorradsport-Events. Mit der offiziellen Bekanntgabe des Erzbergrodeo-Veranstaltungstermins beginnen fu?r tausende ambitionierte Motorrad-Offroadsportler auf allen Kontinenten die Vorbereitungen auf das gro?ßte und ha?rteste Xtreme Enduro Event des Jahres. Das Frohnleichnams-Wochenende vom 29. Mai bis 2. Juni 2019 streichen sich auch zig-tausende Fans aus aller Welt dick im Kalender an, die allja?hrlich die komplette Region rund um das beschauliche Eisenerz und Vordernberg ins Epizentrum der internationalen Dirtbike-Szene verwandeln.

Die Vorbereitungen fu?r die Erzbergrodeo-Jubila?umsausgabe laufen bereits auf Hochtouren und Erzbergrodeo-Mastermind Karl Katoch zieht fu?r das Erzbergrodeo 2019 wieder einige neue Pfeile aus dem Ko?cher. "Wir planen eine neue, erweiterte Streckenfu?hrung fu?r das Red Bull Hare Scramble, die alles bisherige in den Schatten stellt. Wir reagieren damit auf das weiter steigende Niveau im Xtreme Endurosport und ko?nnen zusa?tzlich neue Besucherzonen fu?r die Fans einrichten. Das Erzbergrodeo XX5 wird ein unvergessliches Fest fu?r alle Teilnehmer und Besucher werden.", so Katoch.

Neue Besucher-Busrouten und noch mehr Live-Action
Besonderes Augenmerk wird auf das Service fu?r die Besucher gelegt. "Das Erzbergrodeo XX5 wird nicht nur fu?r die Teilnehmer ein echtes Highlight. Fu?r die Besucher werden neben dem spektakula?ren Rahmenprogramm in der Interwetten Action Arena vor allem die neuen Shuttle-Busrouten und erweiterten Besucherzonen beim Red Bull Hare Scramble ein besonders beeindruckendes Erlebnis ermo?glichen. Die Fans vor Ort ko?nnen die spektakula?re Action so hautnahe wie mo?glich erleben.", verku?ndet Organisationsleiter Mark Schilling. Das Erzbergrodeo XX5 wird erneut Live bei ServusTV und auf Red Bull TV zu sehen sein, zusa?tzlich wird der Live-Stream des Red Bull Hare Scramble 2019 auch vor Ort in der Erzbergrodeo Arena zu sehen sein. Erzbergrodeo XX5 Fahreranmeldung startet am 5. November 2018 Der erste "Bewerb" jedes Erzbergrodeos startet traditionell vor den Computer-Bildschirmen: bei der Online-Anmeldung zum Erzbergrodeo 2019 werden sich erneut tausende ambitionierte Endurosportler um einen der 1.500 Startpla?tze reißen.

Die Fahreranmeldung startet am 5. November 2018 um 9:00 Uhr MEZ auf erzbergrodeo.at und ist die erste große Hu?rde - denn die Startpla?tze gehen weg wie heiße Semmeln!

Mit dem MITAS ROCKET RIDE Steilhangrennen, dem legenda?ren BLAKLA?DER IRON ROAD PROLOG und dem Highlight-Bewerb RED BULL HARE SCRAMBLE bietet das Erzbergrodeo an allen 4 Veranstaltungstagen hochkara?tige Motorrad Offroad-Action. Zusa?tzlich du?rfen sich die Besucher und Teilnehmer auf ein nicht minder spektakula?res Rahmenprogramm freuen, das die Interwetten Action Arena am Fuße des Erzbergs erbeben lassen wird. Vom Tagesticket bis zur Platin VIP-Karte gibt es viele Mo?glichkeiten, das Erzbergrodeo Live vor Ort zu erleben - alle Infos und den Kartenvorverkauf gibt's auf erzbergrodeo.at

Text: Martin Kettner
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