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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
24.4.2018

Honda Monkey 2018Feiner Zwerg

Upside-Down-Gabel, Twin-Shock Federelemente hinten, LCD-Instrumentierung, IMU-basiertes ABS-System, LED-Technik und nur 107 kg schwer? Das kann nur ein Monkey von Honda sein. 
Die Anfänge der Monkey reichen bis ins Jahr 1961 zurück. Zunächst mit 49 cm3 Motor als Spielzeug für den Tama Tech Vergnügungspark in Tokio konzipiert, wurde das Modell so bekannt und beliebt, dass eine straßentaugliche Version entwickelt wurde, die im Jahr 1963 zuerst in die USA und dann nach Europa exportiert wurde. Ein charakteristischer Chrom-Tank und 5-Zoll Gokart-Räder zeichneten diese anfangs völlig federungslose Variante aus. Es sollte bis Ende der Siebzigerjahre dauern, bis die Monkey ihren ersten echten Hype erleben sollte und vor allem bei Wohnmobilfahrern beliebt wurde. 1978 überarbeitete Honda seinen Zwerg optisch wie technisch und stattete die Monkey mit einem 3-Gang-Getriebe und einer einfach zu bedienenden Fliehkraftkupplung aus.

Leider verschwand das Äffchen irgendwann von der Bildfläche und gut erhaltene Originale wurden speziell in unseren Breiten selten und teuer. Umso erfreulicher nehmen wir deshalb das Wiedersehen zur Kenntnis, mit einer äußerlich getreu klassischen, aber innen hochmodernen Retroversion, die sogar mit LED-Technik, einer Upside-Down-Gabel und ABS mit Überschlagschutz aufwartet - bei einem Radstand von nur 1155 mm ein wichtiges Feature. 

Der luftgekühlte 125 cm3 Einzylinder-Motor leistet 6,9 kW (9,2 PS)
und soll mit einem Liter Kraftstoff 67 km schaffen, was einem Verbrauch von ca. 1,5 Liter auf 100 km entspricht. Mal sehen, ob uns das auch ausschließlich auf dem Hinterrad gelingt. Wir können eine Probefahrt mit der neuen Honda Monkey jedenfalls nicht mehr erwarten.

Preis Honda Monkey Deutschland 4.090,- € inkl. 19% MwSt. und Nebenkosten. Die Monkey wird in drei Farben erhältlich sein und ab Juni 2018 beim Händler stehen.

- Design, Lackierung und verchromte Elemente am Original orientiert
- Luftgekühlter 125 cm3 Motor mit 9,2 PS (6,9 kW) Leistung, einem Drehmoment von 11 Nm und einen Verbrauch von 67 km/Liter
- Stahlrahmen
- Upside-Down-Gabel
- Twin-Shock Federelemente und 12-Zoll Räder 
- Gewicht vollgetankt 107 kg
- 1.155 mm Radstand und 775 mm Sitzhöhe
- Beleuchtung in hochwertiger LED-Technik

Motorrad Bildergalerie: Honda Monkey 2018

Technische Daten Honda Monkey 2018:

Typ Luftgekühlter Viertakt SOHC Motor mit 2 Ventilen
Hubraum 125 cm3
Bohrung x Hub 52,4 x 57,9 mm
Max. Leistung 9,2 PS (6,9 kW) bei 7.000/min
Max. Drehmoment 11 Nm bei 5.250/min
Abmessungen (LxBxH) 1.710 x 755 x 1.029 mm
Radstand 1.155 mm
Lenkkopfwinkel 25°
Nachlauf 82 mm
Sitzhöhe 775 mm
Bodenfreiheit 160 mm
Wendekreis 1,9 m
Gewicht vollgetankt 107 kg
Vorne USD Gabel, 100 mm Federweg
Hinten Zwei Stoßdämpfer, 104 mm Federweg
Reifen vorne 120/80-12 65J Reifen hinten 130/80-12 69J
Vorne Scheibenbremse, 220 mm Durchmesser, mit Hinterrad-Abhebe-Erkennung, ABS (IMU-basiert)
Hinten Scheibenbremse, 190 mm Durchmesser

Die Monkey 125 Modelljahr 2018 wird in drei Farben erhältlich sein:

- Banana Yellow/Ross White
- Pearl Nebula Red/Ross White
- Pearl Shining Black/Ross White

Mehr zum Thema:

125er:

7.12.2018

Die Kawaki Ninja 125 und die Z125 im Schlagabtausch.
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Kawasaki Z125 & Ninja 125 TestZweieiige Zwillinge

Unter dem Motto „The toughest Choice“ fand von Ende November 2018 die Presse-Präsentation der beiden neuen Kawasakis Ninja 125 und Z 125 in Malaga, Spanien, statt. Wenn man sich für eine der beiden brandneuen Japanerinnen entscheiden müsste, zahlt es sich definitiv aus, vorher eine Testfahrt mit beiden zu machen. Schließlich spricht Kawa selbst von der "härtesten Entscheidung".

Kawasaki hat vor der Einführung dieser beiden Modellreihen eine Marktumfrage durchgeführt, um zu erheben, was die Hauptgründe für den Kauf solch eines Motorrads sind. Der Großteil der Befragten gab an, den meisten Wert auf das Styling und die Marke des Bikes zu legen (ganz im Gegenteil zu Motorrädern mit größeren Motoren, wo für die Befragten vor allem die Performance zählt). Mit ihrem Styling können die beiden Japanerinnen auf jeden Fall punkten. Sie sollen vor allem eine junge Zielgruppe (= Führerscheinbesitzer der Klasse A1) ansprechen und dieser den perfekten Einstieg in die Welt von Kawasaki bieten – daher kommen auch die Leitsätze von Kawasaki: „Your first Z“ beziehungsweise „Your first Ninja“. Die Ninja 125 vervollständigt somit die Produktpalette im Supersport-Segment, die Z125 macht das Naked-Segment komplett.
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28.11.2018

Reisen mit 125ern – Sweet Sixteen
Reisen mit 125ern – Sweet Sixteen

Video: Reisen mit 125er-BikesUli Brées Sweet Sixteen Tour

Uli Brée ist nicht nur Mastermind des Club of Newchurch und Drehbuchautor von Erfolgsserien wie „Vorstadtweiber“, sondern als eingefleischter Motorradfahrer auch jederzeit für eine schräge Idee gut. So fuhr er im vergangenen Sommer mit Lebensgefährtin, den Kids seiner Patchwork-Familie und deren Freunden auf eine lange Tour durch Oberitalien, wobei ausschließlich 125er zum Einsatz kamen – ein bunt durchgemixter Fuhrpark bestehend aus Rollern, sportlichen Naked Bikes und Vintage-Mopetten wie der Mash Dirt Track 125. Einige Teilnehmer mussten sogar extra dafür erst den entsprechenden Führerschein machen, bevor es über die Alpenpässe zu den oberitalienischen Seen ging.

Wie es der illustren Truppe dabei ergangen ist, war unlängst bei unseren Kollegen von motomobil nachzulesen, dazu wurde auch ein stimmungsvolles Video gedreht, das wir euch hier gerne präsentieren. Easy travelling, easy going, dazu Sommerfeeling aus Italien – das war die Sweet Sixteen Tour 2018. Viel Spaß!

Fotos und das Video stammen übrigens von Carlo Kohal. Mehr von ihm auf seiner Website oder auf Instagram.
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8.11.2018

Honda CB125M und CB125X
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Honda 125er DesignstudienJugend-Stil

Ganz erfreulich: Das 125er-Segment weist als Einsteigerklasse in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum auf, 2018 sogar europaweit um beachtliche 25 Prozent! Grund genug für das in Italien ansässige Designteam von Honda, sich ein paar Gedanken um zukünftige Modelle im Achtellitersegment zu machen. Das Ergebnis sind zwei flotte Konzeptbikes auf der technischen Basis der CB125R.

Die CB125X ist ein Adventurebike im Rallye-Stil mit längeren Federwegen und hoch aufragender Front bei gleichzeitig schlanker Figur. Eine Rallye-Sitzbank, Handschützer, ein hochgezogener Auspuff (von SC-Project) und Speichenräder sind bei diesem Ansatz natürlich Pflicht. 

Die CB125M – M wohl für Motard? – versteht sich hingegen als straßenorientiertes Naked Bike mit klar erkennbaren Supermoto-Anleihen. Das kurze Heck, die knappen Handschützer und das freie Feld für eine Startnummer über der knappen LED-Beleuchtung sind hier die Komponenten, die nicht nur 16-Jährige anfixen könnten ...
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