Leeren ›

Österreichs Plattform
Symbol, das darstellt, dass dieses Magazin 24h am Tag und 7 Tage die Woche verfügbar ist
für schräges Leben

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.

menu
Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
4.12.2017

Test: Suzuki V-Strom 250Economy Class

Das "V" im Modellnamen täuscht: im neuen Viertelliter-Einstiegstourer von Suzuki pulsiert ein bewährter Paralleltwin. Davon abgesehen ist die Baby-V-Strom alles andere als eine Mogelpackung.

Um schmalen Taler den Globus zu bereisen liegt voll im Trend. Das beweisen nicht nur der Triumphzug der Billigairlines, boomende Online-Buchungsplattformen, Mitfahrbörsen und der Couchsurfing-Trend. Auch die Motorradhersteller haben das Bedürfnis nach preiswerten, genügsamen und bequemen Fahrzeugen für die Langstrecke erkannt. Honda versucht seit einigen Monaten mit der CRF 250 Rally die Abenteuerlust aller Wüsten- und Sparfüchse zu stillen, kürzlich hat Kawasaki die Versys-X300 auf den Markt gebracht und auch der nahenden Geburtsstunde der BMW G 310 GS wird neugierig entgegengefiebert. Zuvor schlägt jedoch die Stunde der brandneuen V-Strom 250, die ab Mitte November bei uns verfügbar sein wird und die bestehende Suzuki-Reiseenduro-Palette mit 1000- und 650-Kubik-V-Strom auf die frisch erblühte Viertelliterklasse ausdehnt. Zumindest rein optisch kann die kleine V-Strom ihre Verwandtschaft zu den großen Schwestern nicht leugnen: deren typisches Design findet sich auch im jüngsten Familienspross unverkennbar wieder, obwohl die 250-Kubik-Version zum Kampfpreis von 4790 Euro am unteren Ende der Preisskala rangiert, von einem Paralleltwin befeuert und kostensparend in China gefertigt wird. An der Verarbeitungsqualität gibt es – abgesehen vom grobschlächtigen, hochgezogenen Stahllenker – nicht viel zu bekritteln, und auch sonst wirkt das geschrumpfte Touring-Konzept stimmig. Eine 12-Volt-Steckdose links des vorbildlichen LCD-Cockpitdisplays mit inverser Darstellung versorgt das Navi mit Strom, der kleine Windschild hält lästige Luftverwirbelungen effizient von Oberkörper und Schultern fern. Höchstens rund um den Helm bleiben je nach Körpergröße aerodynamische Turbulenzen spürbar. Die Sitzposition hinter dem üppigen 17,3-Liter-Tank ist aufrecht-entspannt, die Wirbelsäule gerade, der Kniewinkel für Marathon-Etappen jedoch ein Alzerl spitz. Eine kaum vermeidbare Begleiterscheinung niedriger 800 Millimeter Sitzhöhe, die Kleingewachsenen und Motorrad-Neulingen den Adventure-Alltag möglichst leichtmachen soll. Bei den Rädern setzt Suzuki auf 17-Zoll-Alugussfelgen – kleine Schotterstraßen-Abstecher sind damit zwar problemlos möglich, wohler fühlt sich die wendige V-Strom 250 jedoch auf Asphalt. Straßen-Flickwerk darf dann gerne auch gröber ausfallen – die eher schlank dimensionierten Fahrwerkskomponenten neutralisieren Unebenheiten erstaunlich souverän.

Der SOHC-Reihenzweizylinder basiert auf dem Motor des 2012 präsentierten Einsteiger-Naked-Bikes GW 250 Inazuma. Für den Reisenduro-Einsatz und wegen Euro-4 wurde das Aggregat umfangreich runderneuert und für den Tempobereich 20 bis 90 km/h optimiert. Maximal leistet das vibrationsarme Triebwerk 25 PS und 23 Newtonmeter, punktet mit seidiger Gasannahme und bravem Schub auch bei niedrigen Drehzahlen. Mit ein wenig Nachdruck am Handhebel verzögert der kompakte Einsteiger-Tourer bei Bedarf auf der sprichwörtlichen Briefmarke, und auch in Schräglage vermittelt die kurvengierige Suzuki auf Anhieb Vertrauen. Einzig die Reifenwahl offenbart, dass bei der Entwicklung der V-Strom 250 nicht die Ingenieure, sondern der Rotstift das letzte Wort hatte: der Grip der IRC Road-Winner-Pneus bleibt besonders auf nasser Fahrbahn bescheiden. Angesichts des ohnehin budgetfreundlichen Anschaffungspreises sollte man sich daher zumindest eine Gummi-Garnitur namhafteren Fabrikats gönnen. Auch das Suzuki-Zubehörprogramm verlockt mit nützlichen Extras wie Hauptständer, Heizgriffen und Handguards: besonders ans Herz gelegt sei V-Strom-Piloten das beinahe unverzichtbare 20-Liter-Kofferset, das mit wenigen Handgriffen an den dezent ins Fahrzeug-Design integrierten Halterungen montiert werden kann.  



SUZUKI V-STROM 250

R2-Zylinder 8V, SOHC, flüssig gekühlt • 248 ccm • 18,4 kW/25PS • 23,4 Nm • Sitzhöhe: 800 mm • Gewicht fahrfertig: 188 kg • Bosch-ABS, LCD-Cockpit mit 12-V-Steckdose, LED-Rücklicht • Suzuki-Fixpreis € 4790,- / UVP € 5190,- • Farben: Gelb, Schwarz, Rot

Mehr zum Thema:

Reiseenduro/Adventure:

18.7.2019

Moto Guzzi V85 TT Speciale seitlich mit Koffern auf dem Passo di Giau
Moto Guzzi V85 TT Speciale seitlich mit Koffern auf dem Passo di Giau

Weekend CadoreDie stille Seiten der Dolomiten

Das Cadore ist ein Talsystem am Ostrand der Dolomiten – und damit im stilleren Eck gelegen. Für uns Motorradfahrer finden sich dennoch viele Highlights, wunderbare Kurvenstrecken und weite Ausblicke. Unsere große Reisestrory mit vielen Tipps lest Ihr in Motorradmagazin 6/19 – hier unseren gpx-Track zum Downloaden!

weiterlesen ›

Suzuki:

4.10.2018

Die RM-Z wurde für ihr 15. Jahr komplett überarbeitet.
Die RM-Z wurde für ihr 15. Jahr komplett überarbeitet.

Suzuki RM-Z250 2019Überflieger überarbeitet

Die Suzuki RM-Z250 wurde 2004 eingeführt und 2010 mit der ersten elektronischen Benzineinspritzung bei einem Suzuki Viertakt-Crosser upgedatet. Der Suzuki Hole Shot Assist, eine Launch Control für einen optimalen Start, folgte schließlich 2016. Nun hat Suzuki die 250er komplett überarbeitet und in den drei wesentlichen Punkten Leistung, Handling und Bremskraft verbessert. Zudem tritt sie nun im Design der großen Schwester RM-Z450 auf, mit blauer Sitzbank und Tank.

• 5% mehr Leistung und besseres Ansprechverhalten
• Verbessertes Traction-Management basierend auf Gasgriffstellung, Gang und Motordrehzahl
• Verbesserte Suzuki Holeshot Assist Control (S-HAC)
• Zwei Einspritzdüsen 
• Überarbeiteter Auspuff
• Neues Übersetzungsverhältnis 

• Neuer Rahmen und Schwinge
• Neue Gabel
• Überarbeitetes Federbein
• Renthal Fatbar Aluminum Lenker 
• Neue DUNLOP Reifen 
• Design der RM-Z450 
• Größere Bremsscheiben und verbesserte Bremszangen
weiterlesen ›

3.10.2018

Noch mehr Racing steckt in der neuen GSX-R1000 2019.
Noch mehr Racing steckt in der neuen GSX-R1000 2019.

Suzuki GSX-R1000 2019Neue Farben, neue Reifen und mehr

Während am Suzuki-Stand auf der INTERMOT 2018 alle Augen auf die Katana gerichtet sind und der Supersport generell immer stärker aus dem Fokus rückt, wollen wir dennoch nicht auf die stärksten und schnellsten Vertreter motorisierter Zweiräder vergessen und die wichtigsten Infos zum Update der GSX-R1000 auflisten, samt neuer Farben und Features. 

Neuerungen Suzuki GSX-R1000 und GSX-R1000R 2019:
- Neue Farben und Graphics
- Schwarzer Endtopf
- Bremsschlauch vorne Stahlflex (GSX-R1000R)
- Quickshifter Up/Down serienmäßig auch auf GSX-R1000
- Neue Bridgestone Battlax Racing Street RS11
- Schwingendrehpunkt variabel (GSX-R1000R, nur für Rennstreckeneinsatz)

Farben Suzuki GSX-R1000 2019:
- Metallic Triton Blue
- Glass Sparkle Black / Metallic Mat Black No. 2
- Pearl Glacier White / Glass Sparkle Black

Farben Suzuki GSX-R1000R 2019:
-Metallic Triton Blue
- Glass Sparkle Black / Pearl Mira Red
- Pearl Glacier White
weiterlesen ›

2.10.2018

Eine Legende der Achtziger kehrt zurück. Suzuki reaktiviert die Katana und das ziemlich gelungen.
Eine Legende der Achtziger kehrt zurück. Suzuki reaktiviert die Katana und das ziemlich gelungen.

Suzuki Katana 2019Das Schwert sägt wieder

Wir sind uns noch nicht ganz sicher, was mehr Mut erforderte: Die original Katana 1981 zu präsentieren, oder sie 2018 wiederauferstehen zu lassen. Auch heute noch ist das Design des Langschwerts auf zwei Rädern ein Schocker, ob ein schöner oder schircher liegt wie immer im Auge des Betrachters. Wir finden die Rennaissance dieses mittlerweile retro-futuristischen Klassikers durchaus gelungen, der wie von uns erwartet auf Basis der GSX-1000 aufbaut. Der Motor leistet unverändert 150 PS und auch das Drehmoment bleibt mit 108 Nm unverändert. Neben dem klar-kantigen Design fällt ein neues großflächiges LC-Display auf, eine geschwärzte Auspuffanlage, ein seitlicher Kennzeichenhalter und Dunlop-Reifen mit einem besonderen Profil, das aussieht wie mit dem Schwert in den Gummi geschlagen. Wir haben die wichtigsten Fakten zur neuen Katana zusammengefasst:

Design Suzuki Katana:

- Moderne und gelungene Interpretation der damals futuristischen Katana
- Scharfe Linien, kantiger Scheinwerfer
- Volle LED-Beleuchtung
- Rotes Logo wie auf der originalen Katana
- Zweifarbige Sitzbank
- Geschwärzte Auspuffanlage
- silber wie der Stahl eines Schwerts

Technik Suzuki Katana:
- 999cm3 flüssigkeitsgekühlter Motor aus der GSX-R1000-Baureihe mit 150 PS
- Suzuki Dual Throttle Valve (SDTV) system
- Suzuki Exhaust Tuning (SET) system
- Custom 4-2-1 Auspuffanlage
- Aluminium-Rahmen
- Aluminium-Schwinge
- Voll einstellbare Ø43mm KYB USD-Gabel
- Radial montierte 4-Kolben Brembo Bremsen

Elektronik Suzuki Katana:
- neuer Gasgriff bietet besseres, feineres Ansprechverhalten
- 3-stufige Traktionskontrolle
- Low RPM Assist
- Suzuki Easy Start - springt bei kurzem Druck auf den Knopf sofort an
- Dunlop Reifen mit eigenem Profil
- ABS
- Informatives großes LC-Display
weiterlesen ›

:

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.