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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
6.6.2017

GASGAS EC 2018PHÖNIX AUS DER ASCHE

Unter dem treffenden Projektnamen „Phönix“ wurde der brandneue 2018er-Jahrgang der GasGas Hardenduros entwickelt, und dieser Missionstitel ist mehr als nur einfach dahingesagt: vor mehr als einem Jahr wurde die 1985 gegründete und in finanzielle Schieflage geratene Offroad-Traditionsmarke aus Girona von einem neuen Investor übernommen. Torrot Electric ist Hersteller von Elektrofahrrädern und Teil des Black Bull Capital Fund (BTC), der auch Carbonteile für Luftfahrt- und Automobilindustrie produziert. 
Nach einer Phase der Umstrukturierung sind die jüngst präsentierten EC-Zweitakt-Enduromodelle ein erstes Lebenszeichen im Sportenduro-Segment. Ein äußerst kräftiges noch dazu, wie es scheint: nicht nur äußerlich haben die neuen GasGas-Sportenduros an Verarbeitungsqualität und Design kräftig zugelegt, auch die inneren Werte stimmen. Chassis, Motor, Auspuffanlage, Ausstattung – kaum eine Schraube blieb zur Feier der GasGas-Wiederauferstehung unangetastet. Besonders ins Auge sticht dabei das serienmäßig verbaute Kayaba-Fahrwerk aus Japan, das die einstige europäische Ware von Marzocchi und Reiger ersetzt. Das Fahrzeuggewicht konnte auf 105 Kilo reduziert werden, der Wendekreis ist ebenfalls geschrumpft. Auch das in den Hubraumvarianten 250 und 300 Kubik erhältliche Zweitakt-Triebwerk soll an Power zugelegt haben, das nutzbare Drehzahlband merklich breiter geworden sein. Die neuen GasGas EC-Modelle sind ab sofort über BLM erhältlich, ein ausführlicher Fahrbericht folgt in Kürze in der Motorradmagazin-Printausgabe!



Motor-News:

  • Euro-4-konform
  • Serienmäßiger E- und Kick-Starter
  • verbesserte Thermodynamik und mehr Leistung (50 bzw. 55 PS)
  • neue Kurbelwelle
  • überarbeiteter Zylinder-Brennraum und Zylinderkopf
  • Keihin PWK 38 Vergaser
  • adaptierte Auspuffanlage mit FMF Powercore 2.1 Endschalldämpfer
  • optimiertes Kühlersystem
  • verbesserte Kupplung
  • aufgewertete Elektrik (Li-Ion-Batterie, Zündung, Starter-Relais usw.)

Chassis-News:

  • Komplett neuer, 20% leichterer Chrom-Molybdän-Stahlrahmen mit 15% leichterem Alu-Rahmenheck, Torsionssteifigkeit verringert
  • 48-mm-KYB-Vorderradgabel, AOS-System (Luft-/Öl-Trennung), Closed Cartridge, verstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufeneinstellung
  • KYB Mono-Stoßdämpfer mit verstellbarer Zugstufeneinstellung und High- und Low-Speed-Druckverstellung, optimiertes Umlenksystem mit progressiverem Federbein-Ansprechen
  • Engerer Wendekreis
  • 7% gewichtsoptimierte Alu-Schwinge
  • neu entworfenes Kettenführung-System
  • Excel-Felgen
  • Nissin-Bremsanlage (260/220mm)
  • Hydraulische Magura-Kupplungsbetätigung
  • adaptierte Hinterachse für schnelleren Rad-Ausbau
  • Schmalerer Kraftstofftank mit 10 Litern Benzinvolumen
  • schnellerer Luftfilterausbau über die Seitenabdeckung, größere Airbox mit verbessertem Filter-Sitz
  • schlankere Anti-Rutsch-Sitzbank mit gesteigertem Komfort
  • leichtere Fußrasten mit mehr Grip
  • optimierte Motor- und Rahmenschützer
  • neues LCD-Cockpitinstrument
  • LED-Lichtanlage

 

Motorrad Bildergalerie: GASGAS EC 2018

Mehr zum Thema:

Sport-/Hardenduro:

GasGas:

21.7.2018

GasGas TXE
GasGas TXE

GasGas Trial 2019Elektrifiziert

Neben den GasGas-Sportenduros wurde auch die Trial-Palette der Spanier für 2019 kräftig überarbeitet. Die mit 125, 250, 280 und 300 Kubik erhältliche TXT Racing wurde detailverliebt optimiert. Auf einfache, schnelle Wartungsarbeit wurde dabei besonderer Fokus gelegt. Gravierendste Änderungen sind der neue Front-Kotflügel, eine komplett neue Kupplung mit Kevlar-Belägen und dreifach justierbarer Vorspannung, eine drastisch verbesserte Bremsanlage und SKF-Kurbelwellenlager. Die komplett neue Schwinge samt Umlenk-Hebelei wiegt 500 Gramm weniger als bisher und ist bis maximal 1,5 Tonnen Belastung bruchresistent.
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21.7.2018

GasGas EC 2019
GasGas EC 2019

GasGas Enduro 2019BACK ON TRACK

Seit die in finanzielle Schieflage geratene, 1985 gegründete Offroad-Traditionsmarke GasGas vor rund zwei Jahren von Elektro-Zweiradhersteller Torrot übernommen wurde, scheint es mit den Katalanen wieder stetig bergauf zu gehen. Die Modellpalette wächst nicht nur, auch in Punkto Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit hat sich der neue Eigentümer hohe Ziele gesteckt und will zukünftig jedem Vergleich mit dem österreichischen Marktführer standhalten. Für das Modelljahr 2019 wurden EC250 (8850 Euro) und EC300 (8999 Euro) mit modifiziertem Zylinderkopf, optimiertem E-Starter, verbesserten Mappings (Regen/Standard) und neuem Lenker samt Klemmung aufgerüstet. Zweitakt-Einspritzung und Getrenntschmierung sucht man bei GasGas derzeit noch vergeblich.

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22.5.2019

Erlkönig der Ducati Panigale V2 des Modelljahrs 2020 in Rot von links nach rechts
Erlkönig der Ducati Panigale V2 des Modelljahrs 2020 in Rot von links nach rechts

Ducati Panigale V2Die kleine Schwester kommt!

Mit Einführung der Panigale V4 wurde zunächst angenommen, der zweizylindrige Superquadro könnte bereits wieder aus Ducatis Modellprogramm verschwinden, da sein Konzept nur wenig andere Einsatzmöglichkeiten als in Sportmotorrädern zulässt. Ducati jedoch kommunizierte schnell, dass auch in Zukunft Modelle mit diesem Motor angeboten würden – und auf unseren Fotos ist nun der Beweis erbracht.

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21.5.2019

Benelli 502C in Schwarz seitlich fahrend in einer Halle fotografiert
Benelli 502C in Schwarz seitlich fahrend in einer Halle fotografiert

Benelli 502C kommt!Cruiser für A2-Cowboys

Mitte der Neunzigerjahre waren Mittelklasse-Cruiser die heißeste Aktie der Motorradbranche, mittlerweile muss man sie mit der Lupe suchen. Doch jetzt kommt endlich ein weiteres Modell in den Handel: Ab Sommer 2019 bringen die Italo-Chinesen einen flott gestylten „Urban Cruiser“ für überschaubare Kohle. Was das Zweizylinder-Bike alles kann und was es kosten wird, das verraten wir euch hier.

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1.5.2019

Triumph Rocket 3 TFC Modelljahr 2020 in Schwarz schräg von vorne
Triumph Rocket 3 TFC Modelljahr 2020 in Schwarz schräg von vorne

Triumph Rocket 3 TFCÜber 220 Newtonmeter!

Jetzt sind die ersten Daten der neuen Rocket 3 bekannt: Das Powerbike wird mit 2,5 Liter zum hubraumstärksten und mit 220 Newtonmeter zum bulligsten Serienbike am Markt. Und mit über 170 PS wird die Rocket 3 überdies zur stärksten Serien-Triumph aller Zeiten. Was sie noch kann und wie viel das limitierte Sondermodell TFC (Triumph Factory Custom) zum Serienstart kosten wird, das verraten wir hier!

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