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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
7.2.2019

Moto Guzzi V85 TestfahrtenMandello del Retro

Die Spannung steigt! Nachdem die V85 TT besonders auf der größten Motorradmesse der Welt in Mailand (EICMA) für mehr Aufsehen sorgte als so manch sündteurer und sauschneller Supersportler, stehen nun Tausende Kunden in den Startlöchern für die ersten Probefahrten mit Moto Guzzis Retro-Reiseenduro, die sich völlig dem (leistungs-)technischen Wettrüsten der Konkurrenz entzieht und mit einem entwaffnend sympathischen Blick das bisher freundlichste Exemplar dieser viel zu ernst genommenen Gattung darstellt. Die Abkürzung steht dahier nicht für Tourist Trophy, sondern für Tutto Terreno, also "Für alle Untergründe" gemacht. Inwiefern sie diesen grundsätzlichen Anspruch an eine Reiseenduro erfüllen wird können, wissen wir in Kürze, wenn unser Chefredakteur Schönlaub - bekennender Guzzist und Besitzer einer V7 - die V85 und ihren neuen Motor beim Pressetest einer harten Prüfungen unterziehen wird.

Seit gestern läuft die TT vom Band in Mandello del Lario, die ersten Motorräder werden Ende Februar bei den Händlern in Europa eintreffen, wo sie dann auch jeder interessierte Kunde fahren wird können. Bis heute haben sich über 8000 zu einer Probefahrt angemeldet. Das liegt nicht nur an der sympathischen Erscheinung der neuen Guzzi, sondern auch am Mangel einer Alternative. Während die Auswahl an modernen und bis zu 160 PS starken Bigenduros so riesig ist wie deren Motoren, gab es bisher keine Marke, die sich an eine Retro-Variante in dieser Klasse heranwagte. Die Italiener begnügen sich mit 80 PS und 80 Nm aus dem neuen (längs eingebauten!) 90° V-twin, der in Zukunft auch weitere Modelle antreiben soll. Das sollte niemanden überfordern. So klassisch die V85 aber auch aussieht, ganz verzichtet sie nicht auf moderne Annehmlichkeiten. So sind ein Ride-by-Wire mit verschiedenen Fahrmodi, eine Traktionskontrolle und selbstverständlich an ABS an Board. Die Moto Guzzi MIA-app erlaubt es zudem, sein Smartphone mit dem Motorrad zu verbinden.

www.discoverv85.motoguzzi.com

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Moto Guzzi:

23.1.2019

Moto Guzzi V85 TT von recht nach links fahrend, halb von vorne fotografiert
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Moto Guzzi V85 TT: Die Österreich-Preise!Angriff auf das Adventure-Establishment

Sie gehört zu unseren absoluten Lieblingen des Modelljahrs 2019: Guzzis hübsche Rückkehrerin in die Reiseenduro-Liga. Nun wurde endlich der lang erwartete Preis bekanntgegeben – beziehungsweise DIE Preise, denn die zweifarbigen Lackierungen kosten Aufpreise.

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1.10.2018

Die V85 wurde von Moto Guzzi in einer auffälligen Lackierung präsentiert. Dezent geht aber auch.
Die V85 wurde von Moto Guzzi in einer auffälligen Lackierung präsentiert. Dezent geht aber auch.

Moto Guzzi V85Live auf der INTERMOT

Über die V85 haben wir bereits HIER berichtet. Was wir damals schon wusstet: Die neue Enduro von Moto Guzzi wird von einem neu entwickelten V-Motor angetrieben, mit 850 Kubik und 80 PS Leistung. Die V85 wird das erste Modell ein ganzen Serie sein, die von diesem neuen Aggregat befeuert wird. So wollen zum Beispiel ein Naked Bike und Sporttourer folgen.

"Ein 19-Zoll-Vorderrad, Speichenräder und grobstolligere Bereifung gehören heute zum guten Ton bei Reiseenduros. Dazu gibt’s einen großen (nicht verstellbaren) Windschild und glubschige LED-Scheinwerfer, deren integriertes Tagfahrlicht die Schwingen des Adlers symbolisiert. Ein TFT-Display steht ebenso für moderne Zeiten wie die solide Bremsanlage mit ABS und natürlich eine Traktionskontrolle. Ob das hochwertige Fahrwerk mit goldener Öhlins-Ware schon beim Standardmodell zu finden oder doch einer Upgrade-Version vorbehalten bleiben wird, muss man noch abwarten."

Wir haben die V85 beim Open House 2018 in Mandello del Lario bereits live gesehen, auf der INTERMOT 2018 wird sie nun der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Dann können wir hoffentlich auch auf ihr Platz nehmen und sie in den nächsten Wochen sogar fahren.
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5.9.2018

Moto Guzzi Open House 2018K.OT zu Gast bei Guzzi

Jahrelang trug K.OT eine schwarz-goldene Gürtelschnalle mit dem Guzzi-Adler am Hosenbund; diesen verlor er natürlich irgendwann. Nicht verloren hat er seine Leidenschaft für die altehrwürdige italienische Marke, die seit 1921 nicht Muskeln, sondern Charme spielen lässt. Wer die Produktionshallen in Mandello del Lario besucht, der fühlt sich um mindestens 50 Jahre zurückversetzt, in eine Zeit, in der auch die V7-Baureihe ihren Ursprung hat. Ebendieser widmet Guzzi das diesjährige Fest, zu dem wieder mehr als 25.000 Fans und Freunde erwartet werden. Die Programmpunkte beinhalten unter anderem eine Museumsführung, die Besichtigung der Fahrzeugmontage und Motorenproduktion, Testfahrten mit der aktuellen Modellpalette und natürlich jede Menge Unterhaltung für jung und alt. K.OT ist live dabei und wird ein Video vom Event (und eine schwarz-goldene Gürtelschnalle) mitbringen. https://www.youtube.com/c/MotorradmagazinAT

Programm Moto Guzzi Open House 2018


FREITAG, 8. SEPTEMBER
Von 15:00 bis 18:00 Uhr** · Museumsführungen · Öffnung Shop · Öffnung Werkstatt The Clan

SAMSTAG, 9. SEPTEMBER
Von 09:30 bis 18:00 Uhr** · Museumsführungen · Öffnung Shop · Öffnung Werkstatt The Clan · Besichtigung der Fahrzeugmontage · Besichtigung der Motorenproduktion · Windkanal · Aktivitäten The Clan und Moto Guzzi World Club · Testfahrt Baureihe Moto Guzzi · Moto Guzzi Village: Entertainment und Street Food

SONNTAG, 10. SEPTEMBER
Von 09:30 bis 18:00 Uhr** · Museumsführungen · Öffnung Shop · Öffnung Werkstatt The Clan (bis 16:00 Uhr) · Besichtigung der Fahrzeugmontage · Besichtigung der Motorenproduktion · Windkanal · Aktivitäten The Clan und Moto Guzzi World Club · Testfahrt Baureihe Moto Guzzi · Moto Guzzi Village: Entertainment und Street Food
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14.8.2018

Deusmoto in Guntramsdorf ist der nun 19. Moto Guzzi Händler in Österreich.
Deusmoto in Guntramsdorf ist der nun 19. Moto Guzzi Händler in Österreich.

Neuer Moto Guzzi HändlerDeusmoto ist Nr. 19 in Österreich

Als erst 19. Adresse in O?sterreich reihen sich die Zweirad-Profis von DEUSMOTO in Guntramsdorf ab sofort in die exklusive Gesellschaft der o?sterreichischen Moto Guzzi-Ha?ndler ein.

Das inhabergefu?hrte Unternehmen verfu?gt u?ber jahrzehntelange Erfahrung im Verkauf, in der Instandhaltung, in der Reparatur und im Customizing von Motorra?dern. Mit dem neuen Engagement will DEUSMOTO mit der Zweirad-Kultmarke und ihrem italienischen Lebensgefu?hl im Gebiet su?dlich von Wien erfolgreich sein. „Das engagierte Team unseres neuen Ha?ndlerpartners DEUSMOTO ist seit langem dafu?r bekannt, besten Service und Beratung auf ho?chstem Niveau anzubieten. Unsere Unternehmen verbindet die Faszination fu?r einzigartige Zweira?der und die hohe Dienstleistungs-Mentalita?t. Ich freue mich sehr daru?ber, dass wir fu?r die Vertretung der Marke Moto Guzzi nun auch su?dlich von Wien eine optimale Adresse und den perfekten Partner finden konnten“, so Josef Faber, CEO der Faber GmbH, o?sterreichischer Generalimporteur von Moto Guzzi. 

Karl Obrecht, lange Jahre fu?r Ducati in Wien ta?tig und selbst begeisterter Motorsportler, legt ho?chsten Wert auf die perso?nliche Betreuung und Beratung der Kunden in Werkstatt und Shop. Der zweite im DEUSMOTO-Team ist Dr. Hans Jorda. Gemeinsam mit Karl Obrecht machte er bereits Ende der 1970er Jahre die Marke Moto Morini in O?sterreich bekannt und war als Verkaufsleiter von BMW Motorrad und spa?ter als Ducati Importeur ta?tig. „Wir lieben italienische Motorra?der und Moto Guzzi passt perfekt zu uns und unserem Unternehmen. Wir freuen uns u?ber die neue Partnerschaft mit der Faber GmbH und haben mit der Marke noch richtig viel vor“, so die zwei DEUSMOTO-Inhaber unisono.

Neben dem Verkauf von Neufahrzeugen aus der Moto Guzzi Modellpalette wird DEUSMOTO auch zur neuen Customizing- und Servicestation fu?r alle Liebehaberinnen und Liebhaber der italienischen Kult- Motorra?der aus Mandello del Lario am Comer See.
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Reiseenduro/Adventure:

23.1.2019

Moto Guzzi V85 TT von recht nach links fahrend, halb von vorne fotografiert
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Moto Guzzi V85 TT: Die Österreich-Preise!Angriff auf das Adventure-Establishment

Sie gehört zu unseren absoluten Lieblingen des Modelljahrs 2019: Guzzis hübsche Rückkehrerin in die Reiseenduro-Liga. Nun wurde endlich der lang erwartete Preis bekanntgegeben – beziehungsweise DIE Preise, denn die zweifarbigen Lackierungen kosten Aufpreise.

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17.12.2018

BMW F 850 GS Adventure
BMW F 850 GS Adventure

BMW F 850 GS Adventure TestMidsize-Queen

Wie der hubraumstarken Boxer-BMW R 1250 GS wird auch der Paralleltwin-Mittelklasse-GS ab sofort eine Adventure-Version zur Seite gestellt. Die technischen Daten der F 850 GS Adventure haben wir bereits hier protokolliert, Stahl-Chassis und der 853-Kubik-Motor mit 95 PS blieben im Vergleich zur Standard-Version der F 850 GS komplett unangetastet. Jetzt war es an der Zeit für das erste Offroad-Roll-Out mit der Mittelklasse-Reiseenduro durchs andalusische Hinterland.

Im Unterschied zu ihrer großen Abenteuer-Schwester verfügt die F 850 GS Adventure über ein klassisches 21-Zoll-Vorderrad wie es auch bei Sport-Enduros zum Einsatz kommt. Eine gute Wahl, denn zusammen mit 23 Zentimetern Federweg an der Gabel rollt die 850er vergleichsweise widerstandslos sogar über stattliche Hindernisse. Die Front bleibt von Schlägen großteils verschont und hält souverän Spur, während der Hinterreifen in 150/70-17 leicht ausbricht und Radien im kontrollierten Drift absolviert. Hier erweist sich die Abkehr vom Tank unter der Sitzbank als goldrichtige Entscheidung der BMW-Ingenieure. Wegen des nun leichteren Hecks kehrt das Hinterrad nach der Rutschphase deutlich schneller zurück in die Spur, ist generell besser kontrollierbar und auch sonst ist die Radlastverteilung spürbar harmonischer als beim Vorgängermodell F 800 GS Adventure. Obendrein konnte so auch die Fahrwerksperformance optimiert und die Zuladung auf 211 Kilo erhöht werden.

Der während der Fahrt per Hebel zweifach höhenverstellbare Windschild erfüllt seine Aufgabe bravourös. Bei 180 Zentimetern Körpergröße herrscht im Sitzen auf dem 875 Millimeter hohen Sattel selbst bei flottem Autobahntempo absolute Ruhe um meinen Acerbis-Motocross-Helm. Im Stehen sorgen die breiten Rallye-Fußraster für eine große Standfläche und der wie bei der 1250er-Adventure zweifach höhenverstellbare Fußbremshebel erweist sich besonders im Offroad-Betrieb als praktisch. Trotzdem war bei unserem Testbike der Druckpunkt der Hinterradbremse viel zu weit unten, ich musste meinen Fuß wie eine Ballerina weit überstrecken um das Rad dosiert verzögern zu können. Unangenehm, denn im Unterschied zur R 1250 GS Adventure verfügt die 850er nicht über ein teilintegrales ABS, bei dem das Hinterrad beim Betätigen des rechten Handhebels automatisch mitgebremst wird.

Einbußen muss der 850er-Pilot auch beim elektronischen ESA-Fahrwerk hinnehmen, das ausschließlich die Dämpfung des Federbeins reguliert. Die Einstellung der Upside-down-Gabel wird von ESA nicht beeinflusst, sie kann selbst per Werkzeug nicht justiert werden.

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