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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
5.11.2019

Suzuki V-Strom 1050/XT 2020Comeback of DR BIG

Wie erwartet präsentiert Suzuki auf der EICMA 2019 die lange ersehnte Überarbeitung der hubraumstarken V-Strom. Die neue, Euro-5-konforme V-Strom 1050 hat an Leistung gewonnen und nimmt Stylinganleihen bei der kultigen „DR Big“. Vor allem der Entenschnabel samt eckigem Scheinwerfer soll an den Super-Single erinnern. Ziel des Updates war es die bisherige V-Strom 1000 sportlicher, komfortabler, aber auch sicherer zu machen. Das Ergebnis ist die neue Suzuki V-Strom 1050, wie gewohnt in einer Standard- und einer XT-Version verfügbar.

Obwohl die neue V-Strom die Zahl 1050 in der Typenbezeichnung trägt, hat sich an den 1037 Kubik Hubraum des V-Twins nichts geändert. Trotzdem konnte der charismatische Zweizylinder von 100 auf knapp 108 PS bei nun 8.500 Touren zulegen. Das maximale Drehmoment beträgt nun 100 Nm bei 6.000 U/min – bisher waren es 101 Nm bei nur 4000 U/min. Offenbar liebt die neue V-Strom-Generation höhere Drehzahlen. Ein größerer Wasserkühler und ein in den Kühlkreislauf eingebundener Ölfiltersockel sollen selbst bei Touren in heißen Reisedestinationen für Hitzebeständigkeit sorgen. Für mehr Schutz vor Defekten verpasst Suzuki der V-Strom auch einen neuen Kupplungsdeckel sowie der 247 Kilo schweren XT-Version einen Aluminium-Motorschutz. Der Alurahmen bleibt für 2020 unangetastet, auch die Schwinge wurde nicht modifiziert. In gewohnter Tradition setzt Suzuki bei den Rädern der 236 Kilo leichten Basis-V-Storm auf Gussfelgen, die XT rollt ab Werk auf Drahtspeichenfelgen für Schlauchlosreifen. Erstbereifung sind Bridgestone Battlax Adventure A41-Pneus in den Dimensionen 110/90-19 und 150/70-17.

Im Unterschied zu Chassis und Triebwerk hat Suzuki bei den elektronischen Regelsystemen gewaltig aufgerüstet. Mit neuer Sensorik, einem Drive-by-Wire-System und CAN-Bus bietet die V-Strom unter anderem Kurven-ABS mit Wheelie- und Stoppie-Überwachung, Tempomat, Berg-Anfahrhilfe, drei verschiedene Gasannahme-Modi und eine abschaltbare dreistufige Traktionskontrolle. Das Bremssystem passt sich sogar automatisch an den Beladungszustand des Fahrzeugs an, der vom System vorab automatisch ermittelt wird. Das große LC-Display im Cockpit wurde um entsprechende Anzeigen erweitert. Klingt alles grundsätzlich gut und sinnvoll, es gibt jedoch einen Wermutstropfen: leider bleibt ein Großteil der Systeme (abgesehen von Gasannahme und Traktionskontrolle) ausschließlich der XT-Version vorbehalten.

Neu im Cockpit sind die USB-Steckdose und die werkzeuglos in elf Stufen um 50 Millimeter höhenverstellbare Plexiglasscheibe (die auch nur an der XT verfügbar ist, die Basis-V-Strom 1050 bietet nur drei Stufen) und Beleuchtungselemente in LED-Technik (LED-Blinker ausschließlich an der XT, wie auch die 12-V-Steckdose unter der Sitzbank, der Hauptständer, die Handguards mit Knöchelabdeckungen).

In der XT-Variante lässt sich der Fahrersitz um 20 Millimeter in der Höhe verstellen (Grundhöhe 850 Millimeter). Bei der Basisversion (Sitzhöhe 855 Millimeter) kann man nur auf verschieden hohe Sitzbänke aus dem Originalzubehör zugreifen.

Zu haben sein werden die neuen V-Strom-1050er-Modelle im ersten Quartal 2020. Die Basis-V-Strom 1050 wird in den Farben "Glass Sparkle Black", "Glass Sparkle Black / Pearl Brilliant White" und "Glass Sparkle Black / Solid Iron Gray" angeboten. Die XT ist in den Farben "Champion Yellow No.2", "Pearl Brilliant White / Glass Blaze Orange" und "Glass Sparkle Black" verfügbar. Auch eine A2-taugliche Version der V-Strom 1050 soll im Programm sein.

Bildergalerie Suzuki V-Strom 1050 XT 2020

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Bildergalerie Suzuki V-Strom 1050 2020

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Reiseenduro/Adventure:

3.12.2019

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Spektakuläre Enthüllung einen Monat nach der Mailänder  Messe: Mit der Tiger 900 ersetzen die Briten ihren bisherigen Bestseller und bringen ihre Mittelklasse-Reiseenduro mit mehr Hightech gegen Hondas Africa Twin und KTMs 790 Adventure in Stellung. Neben mehr Drehmoment und Euro 5 bietet die in fünf Varianten angebotene Tiger 900 vor allem mehr Assistenzsysteme, Luxus und Zubehör.

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Suzuki:

4.10.2018

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Suzuki RM-Z250 2019Überflieger überarbeitet

Die Suzuki RM-Z250 wurde 2004 eingeführt und 2010 mit der ersten elektronischen Benzineinspritzung bei einem Suzuki Viertakt-Crosser upgedatet. Der Suzuki Hole Shot Assist, eine Launch Control für einen optimalen Start, folgte schließlich 2016. Nun hat Suzuki die 250er komplett überarbeitet und in den drei wesentlichen Punkten Leistung, Handling und Bremskraft verbessert. Zudem tritt sie nun im Design der großen Schwester RM-Z450 auf, mit blauer Sitzbank und Tank.

• 5% mehr Leistung und besseres Ansprechverhalten
• Verbessertes Traction-Management basierend auf Gasgriffstellung, Gang und Motordrehzahl
• Verbesserte Suzuki Holeshot Assist Control (S-HAC)
• Zwei Einspritzdüsen 
• Überarbeiteter Auspuff
• Neues Übersetzungsverhältnis 

• Neuer Rahmen und Schwinge
• Neue Gabel
• Überarbeitetes Federbein
• Renthal Fatbar Aluminum Lenker 
• Neue DUNLOP Reifen 
• Design der RM-Z450 
• Größere Bremsscheiben und verbesserte Bremszangen
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3.10.2018

Noch mehr Racing steckt in der neuen GSX-R1000 2019.
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Suzuki GSX-R1000 2019Neue Farben, neue Reifen und mehr

Während am Suzuki-Stand auf der INTERMOT 2018 alle Augen auf die Katana gerichtet sind und der Supersport generell immer stärker aus dem Fokus rückt, wollen wir dennoch nicht auf die stärksten und schnellsten Vertreter motorisierter Zweiräder vergessen und die wichtigsten Infos zum Update der GSX-R1000 auflisten, samt neuer Farben und Features. 

Neuerungen Suzuki GSX-R1000 und GSX-R1000R 2019:
- Neue Farben und Graphics
- Schwarzer Endtopf
- Bremsschlauch vorne Stahlflex (GSX-R1000R)
- Quickshifter Up/Down serienmäßig auch auf GSX-R1000
- Neue Bridgestone Battlax Racing Street RS11
- Schwingendrehpunkt variabel (GSX-R1000R, nur für Rennstreckeneinsatz)

Farben Suzuki GSX-R1000 2019:
- Metallic Triton Blue
- Glass Sparkle Black / Metallic Mat Black No. 2
- Pearl Glacier White / Glass Sparkle Black

Farben Suzuki GSX-R1000R 2019:
-Metallic Triton Blue
- Glass Sparkle Black / Pearl Mira Red
- Pearl Glacier White
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2.10.2018

Eine Legende der Achtziger kehrt zurück. Suzuki reaktiviert die Katana und das ziemlich gelungen.
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Suzuki Katana 2019Das Schwert sägt wieder

Wir sind uns noch nicht ganz sicher, was mehr Mut erforderte: Die original Katana 1981 zu präsentieren, oder sie 2018 wiederauferstehen zu lassen. Auch heute noch ist das Design des Langschwerts auf zwei Rädern ein Schocker, ob ein schöner oder schircher liegt wie immer im Auge des Betrachters. Wir finden die Rennaissance dieses mittlerweile retro-futuristischen Klassikers durchaus gelungen, der wie von uns erwartet auf Basis der GSX-1000 aufbaut. Der Motor leistet unverändert 150 PS und auch das Drehmoment bleibt mit 108 Nm unverändert. Neben dem klar-kantigen Design fällt ein neues großflächiges LC-Display auf, eine geschwärzte Auspuffanlage, ein seitlicher Kennzeichenhalter und Dunlop-Reifen mit einem besonderen Profil, das aussieht wie mit dem Schwert in den Gummi geschlagen. Wir haben die wichtigsten Fakten zur neuen Katana zusammengefasst:

Design Suzuki Katana:

- Moderne und gelungene Interpretation der damals futuristischen Katana
- Scharfe Linien, kantiger Scheinwerfer
- Volle LED-Beleuchtung
- Rotes Logo wie auf der originalen Katana
- Zweifarbige Sitzbank
- Geschwärzte Auspuffanlage
- silber wie der Stahl eines Schwerts

Technik Suzuki Katana:
- 999cm3 flüssigkeitsgekühlter Motor aus der GSX-R1000-Baureihe mit 150 PS
- Suzuki Dual Throttle Valve (SDTV) system
- Suzuki Exhaust Tuning (SET) system
- Custom 4-2-1 Auspuffanlage
- Aluminium-Rahmen
- Aluminium-Schwinge
- Voll einstellbare Ø43mm KYB USD-Gabel
- Radial montierte 4-Kolben Brembo Bremsen

Elektronik Suzuki Katana:
- neuer Gasgriff bietet besseres, feineres Ansprechverhalten
- 3-stufige Traktionskontrolle
- Low RPM Assist
- Suzuki Easy Start - springt bei kurzem Druck auf den Knopf sofort an
- Dunlop Reifen mit eigenem Profil
- ABS
- Informatives großes LC-Display
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