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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
16.12.2019

Zero DSR fährt 15.000Afrika Electrica

Thomas Jakel (33) und Dulcie Mativo (24) wollen mit ihrem Projekt AfricaX angehende Gründer inspirieren und das Interesse am Sozialunternehmertum wecken. Die beiden haben auf ihrer abenteuerlichen Reise Start-up-Gründer aus zahlreichen Branchen interviewt: Mobilität, Energie, Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Sanitärversorgung, Bildung und mehr. Anfang 2020 veröffentlichen Jakel und Mativo die Eindrücke ihres Projekts AfricaX als Inspiration für angehende Unternehmerinnen und Unternehmer in Form von Interviews und einer Reisedokumentation über Social Media und Podcasts. „Wir wollen möglichst viele Menschen inspirieren, sich als Changemaker zu entdecken und Lösungen zu den Herausforderungen unserer Zeit mit zu entwickeln“, so der 33-jährige Jakel. „Egal ob in Afrika, Europa oder anderswo.“

„Viele haben wir mit unserem abenteuerlichen Vorhaben schockiert, so eine Route mit einem Elektromotorrad zu meistern“, erzählt Mativo. „Die Zero war eine gute Möglichkeit, sich mit den Menschen unterwegs zu verbinden.“ Einmal wollte eine Truppe Grenzpolizisten in Sierra Leone ein Selfie mit dem E-Motorrad machen. Mehrmals hielten Straßenpolizisten die DSR Black Forest Edition wegen des Tarnmusters für ein Militärfahrzeug und salutierten den vorbeifahrenden Abenteurern. „Das Elektromotorrad hat uns viele Türen geöffnet“, fasst Jakel die Eindrücke der vergangenen sechs Monate zusammen.

 

Spannend war, ob die Zero die 15.000 auf durchwegs nicht asphaltierten Straßen durch Wüsten, Steppen und anderes schwieriges Terrain unbeschadet überstehen würde können. Ironischerweise musste ein Begleitauto, das als Transportfahrzeug für Gepäck, Lade- und Video-Equipment diente, in Kamerun zurückgelassen werden. Deshalb verkauften Jakel und Mativo den größten Teil ihres Equipments und setzten die Reise zu zweit auf dem E-Motorrad fort. „Es erfordert etwas Planung mit einem Elektromotorrad durch Afrika zu fahren“, so das Fazit von Jakel. Doch mit einer vorausschauenden Fahrweise und ausreichend Ladepausen – meist über Nacht – war die wartungsarme Zero ein zuverlässiger Partner für das Projekt AfricaX, das elektrische Abenteuer durch den afrikanischen Kontinent.

Im Gegensatz zu einem bezingetriebenen Motorrad blieben die "Tankkosten" mit der DSR Black Forest während der Afrikadurchquerung verschwindend niedrig. „Wir haben den Strom oft kostenlos bekommen oder er war bereits in den Hotelgebühren enthalten“, so Jakel. „Auch wenn wir für jedes Nachladen hätten bezahlen müssen, hätten wir im Vergleich mit einem benzingetriebenen Motorrad eine Menge gespart“.

 

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