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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
8.10.2020

Ducati Scrambler 1100 Dark ProDunkler Einstieg

Bei Ducati erwarten wir für 2021 einige spektakuläre neue Modelle, allen voran natürlich die Multistrada V4. Aber auch in der Scrambler-Palette gibt es eine Neuheit, wenn auch eine dezente: Die für 2020 aufgefrischte Familie der Scrambler 1100 Pro bekommt ein neues Einstiegsmodell: die Scrambler 1100 Dark Pro. Damit sind es nun wieder drei Modelle in der 1100-Palette: die Dark, das „normale“ Modell und die Sport mit Öhlins-Fahrwerk und weiteren Feinheiten.

„Dark“ steht in der Ducati-Terminologie üblicherweise nicht nur für ein (meist) mattschwarzes Outfit, sondern auch für leicht reduzierte Ausstattungsumfänge, die einen günstigeren Einstiegspreis rechtfertigen. Das ist auch in diesem Fall so, allerdings nur in einem fast zu vernachlässigbaren Punkt. Neben der mattschwarzen Lackierung – ergänzt um silberne Seitendeckel am Tank – besteht der einzige für uns erkennbare Unterschied in klassischen, runden Rückspiegeln. In allen anderen Belangen entspricht die Dark dem bisherigen Basismodell – sowohl technisch als auch in der Ausstattung. Es gibt also auch hier drei Fahrmodi, das DTC und ein Kurven-ABS. Auch Sattel und Lenker sind identisch, selbst Nettigkeiten wie die ziergefrästen Alufelgen und die edlen Motorabdeckungen (gefräst und poliert) sind an der Dark zu finden.

Bleibt also die Frage, um wie viel günstiger Ducati die Dark anbieten wird können. Der bisherige Einstiegspreis in die Welt der 1100er-Scrambler lag in Österreich bei 14.995 Euro. Wir werden es bald wissen, die ersten Dark-Versionen sollten noch im Oktober 2020 zu den Händlern rollen.

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