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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
20.9.2022

Mash X-Ride 650 EnduroJetzt endlich erhältlich!

Die Mash X-Ride 650 in der neuen Enduroversion hat uns schon auf der letzten Eicma in Mailand verzückt. Im Vergleich zur X-Ride 650 Motard hat sie deutlich größere Räder: 21 Zoll vorne, 18 Zoll hinten – und damit verstärkt sich auch der Geschmack nach Abenteuer.

Natürlich ist die X-Ride 650 Enduro auch mit dieser Bereifung kein Weltenbummler oder Bike fürs gröbste Gelände – aber allemal ein fröhlicher Alltagsbegleiter, mit dem man wohl bedenkenlos die eine oder andere Schotterstraße unter die Stollen nehmen kann.

Kurzes Resümee der technischen Daten: Der 644 Kubikzentimeter große Einzylinder mit seinen Wurzeln in der seligen Honda Dominator leistet 29 kW (39 PS) bei 6000 U/min, was für 150 km/h gut sein soll. Mit einem WMTC-Verbrauch von 4,2 l/100 km gibt er sich entsprechend bescheiden. Geschaltet wird mit einem 5-Gang-Getriebe.

Das Trockengewicht liegt bei 167 Kilo, der Tank fasst elf Liter. Gebremst wird mit je einer Scheibe vorne und hinten (280/240 Millimeter), das ABS ist für den Geländeeinsatz abschaltbar. Eine lange 43er-Telegabel, die in Druck- und Zugstufe einstellbar ist, ein ebenfalls verstellbares Federbein, eine Aluschwinge, ein Unterfahrschutz und ein hoher Kotflügel komplettieren das Package. 

Viel Hightech darf man sich in dieser Liga natürlich nicht erwarten; eine USB-Steckdose gibt’s immerhin. 

Und nun zu den Preisen: In Deutschland kostet die in China gefertigte Mash X-Ride 650 Enduro 5999 Euro zzgl. Liefer-Nebenkosten, in Österreich müssen wir 555 Euro mehr zahlen, macht also 6554 Euro. Mit Liefer-Nebenkosten beträgt der Verkaufspreis in Österreich 6944 Euro.

Wir freuen uns schon auf eine erste Ausfahrt und reichen einen Test schnellstmöglich nach.

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