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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
23.9.2022

Mash Black Side 2023Dreiecksbeziehung

Beiwagen sind mittlerweile echte Exoten, das Angebot an serienmäßigen Gespannen ist mehr als überschaubar. Nun bringen die Franzosen ein neues Modell auf den Markt: die Mash Black Side. Schon seit 2017 hat man ja ein Modell mit Beiboot im Programm, damals debütierte die Mash Family Side (mittlerweile aus dem Programm gestrichen). Im vergangenen Jahr 2021 folgte die sehr martialische Mash Side Force im Military-Look mit entsprechender Ausstattung (Munitionskisten etc.). Nun folgt der dritte Streich: eine „zivile“ Version der Side Force namens Mash Black Side.

Technisch ist die neue Black Side mit der Side Force identisch, der Verzicht auf die Militär-Attribute spart aber rund 15 Kilo ein. Mit verbleibenden 317 Kilo Lebendgewicht hat man dennoch eine stolze Masse zu bewegen.

Für den Antrieb ist ein luftgekühlter EInzylinder mit 445 Kubikzentimeter zuständig. Er leistet 21 kW (29 PS), womit es das Gespann auf 105 Stundenkilometer bringt. Beschaulichkeit ist also angesagt, will man zu dritt die Welt bereisen.

Weitere technische Eigenschaften: Der Tank fasst 13 Liter, der WMTC-Verbrauch liegt bei 4,0 l/100 km, fünf Gänge plus ein Retourgang warten auf Betätigung. Dazu kommen je eine Bremsscheibe an jedem der drei 18-Zoll-Speichenräder.  

Der Look appeliert natürlich an Nostalgie-Liebhaber, mit klassischen Formen, angedeutetem Schwingsattel und der glänzend schwarzen Lackierung (mit weißen Zierlinien am Beiwagen). In dessen Heck befindet sich natürlich auch ein kleiner Kofferraum.

Das vergleichsweise simple Strickmuster des Mash Black Side mündet in einen überschaubaren Preis: In Deutschland kostet das Gespann ohne Liefer-Nebenkosten 10.999 Euro, in Österreich sogar nur 10.839 Euro. Die LNK betragen 720 Euro, damit kostet die Mash Black Side in Österreich unterm Strich 11.559 Euro. DIe Mash Black Side soll ab sofort „in begrenzten Mengen“ lieferbar sein.

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