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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
8.11.2022

Honda XL750 Transalp 2023In der Mitte des Abenteuers

Die Gerüchte über eine neue Honda Transalp haben schon längere zeit die Runde gemacht, auch wir haben fleißig erste Renderings veröffentlicht und über ein zukünftiges Modell spekuliert. Jetzt, auf der Eicma 2022, wurde nun endlich das Tuch vom Serienmodell gezogen: Voilà: die neue Honda Transalp wurde geboren!

Dass diesem Modell extrem viel Aufmerksam zukommt, liegt an zwei Gründen. Zum einen ist es die erfolgreiche Ahnenreihe, die 1986 begonnen hat; noch heute fahren viele Transalps auf den Straßen und zeugen von der immensen Popularität dieses Modells; zum zweiten liegt es an der Tatsache, dass Honda die neue Transalp mitten in ein überaus beliebtes Segment platziert: der gehobenen Adventure-Mittelklasse. Dort könnte das Konzept mit guter Leistung, vergleichsweise niedrigem Gewicht und überschaubren Kosten für Furore sorgen.

Gehen wir also die technische Basis kurz durch: Der völlig neu entwickelte Reihen-Zweizylinder mit 755 Kubikzentimeter, Vierventiltechnik und 270°-Hubzapfenversatz leistet 92 PS und ein maximales Drehmoment von 75 Nm. Er entspricht bis ins Detail jenem der in Köln vorgestellten Honda Hornet, lediglich die Funktion der elektronischen Drosselklappe soll etwas anders abgestimmt worden sein. Ebenfalls mit an Bord: eine Assist- und Anti-Hopping-Kupplung für geringe Handkräfte.

Am Stahlrohrrahmen finden wir vorne eine 43er-Showa-Gabel mit 200 Millimeter Federweg, hinten eine Aluschwinge mit einem Pro-Link-Federbein und 190 Millimeter Federweg. Die Bereifung spricht für ambitioniertes Offroaden: 90/90-21 an der Front, 150/70-18 hinten, natürlich auf Speichenrädern. Die Bodenfreiheit beträgt 210 Millimeter, trotzdem bleibt die Sitzhöhe mit 850 Millimeter vergleichsweise moderat; ein Sattel, der diese Höhe auf 820 Millimeter senkt, ist optional zu haben. Die Bremserei besteht aus zwei 310er-Scheiben mit Doppelkolbensättel vorne sowie einer 256er-Scheibe am Heck.

Der strenge Blick gilt natürlich dem Gesamtgewicht. Honda spricht von 208 Kilo fahrfertig, also inklusive zu 90% gefülltem 16,9-Liter-Tank. Damit wird man im Gelände natürlich klare Vorteile gegenüber den größeren Reiseenduros haben, auch gegenüber der Africa Twin aus dem eigenen Stall.

Ohne fortschrittliche Elektronik kommt heutzutage auch ein eher purstisches Bike nicht aus. Die neue Honda Transalp bietet daher auch in dieser Hinsicht einige Möglichkeiten, wenngleich dieses Terrain einen großen Unterschied zu Africa Twin darstellt. Hier ist doch alles um eine Spur simpler, so verzichtet Honda auf schräglagenabhängige Systeme oder komplexere Connectivityfunktionen.

Die neue Honda XL750 Transalp bietet daher ein konventionelles ABS und eine ebenso konventionelle Traktionskontrolle; immerhin ist auch eine Wheele-Kontrolle an Bord. Gebündelt wird die Steuerung über vier Fahrmodi, mit denen man die Motorleistung, die Motorbremswirkung, die ABS-Funktionalität und die Traktionskontrolle regelt: Standard, Sport, Gravel und Rain. Dazu kommt noch ein frei einstellbarer User-Modus. Nur in diesem lässt sich das ABS am Hinterrad deaktivieren, vorne lässt sich das ABS nie aussschalten. Die Traktionskontrolle kann hingegen außer Dienst gestellt werden. Ebenfalls an Bord: eine automatische Blinker-Rückstellung und das Emergency Braking System mit Warnblinken bei Notbremsmanövern.

Wie auf der Hornet steuert man die Assistenzsysteme via 5-Zoll-TFT-Bildschirm, dessen Oberfläche man vielfach anpassen kann. Eine Basis-Connectivity mit dem sprachgesteuerten „Honda Smartphone Voice Control System“ ist serienmäßig – genauso wie eine USB-Schnittstelle, die aber unpraktisch unter dem Sitz installiert wurde.

Wohl aus Kostengründen hat Honda auf eine praktische Höhenverstellung der Scheibe verzichtet. Wer mehr Windschutz genießen will, kann aber eine höhere Version aus dem Zubehörprogramm odern, genauso wie zusätzliche Windabweiser oder Handschützer. Im opulenten Programm mit weiteren Goodies finden sich unter anderem auch ein Quickshifter, Heizgriffe, ein 50-LiterTopcase, Seitenkoffer (26/33 Liter), der Hauptständer, Motorschutzbügel, Rallye-Fußraster, eine 3-Liter-Tanktasche, Felgensticker und vieles mehr.

Die neue Honda XL750 Transalp geht mit drei Farben in ihr erstes Modelljahr 2023: Mattgrau, Mattschwarz und einer lässigen Tricolore-Lackierung.

Honda XL750 Transalp – technische Daten

Zweizylinder-Reihenmotor, OHC, 8V, flüssig gekühlt
Hubraum: 755 ccm
Bohrung/Hub: 87 x 63,5 mm
Leistung: 67,5 kW (92 PS) bei 9500 U/min
Leistung A2-Variante: Variante bestätigt, Details noch offen
Max. Drehmoment: 75 Nm bei 7250 U/min
6-Gang-Getriebe (Quickshifter up/down optional)

Stahlrohrrahmen 
Alu-Zweiarmschwinge
43-mm-Showa-USD-Gabel
Showa-Zentralfederbein
Federwege: 200/190 mm
Reifen: 90/90-21 und 150/70-18
Bremsen vorne: zwei 310-mm-Scheiben mt 2-Kolben-Sättel
Bremsen hinten: eine 256-mm-Scheibe mit 1-Kolben-Bremssattel

Radstand: 1560 mm 
Sitzhöhe: 850 mm
Nachlauf: 111 mm
Lenkkopfwinkel: 27°
Tankinhalt: 16,9 l
Gewicht fahrfertig, vollgetankt: 208 kg

Verbrauch: 4,3 l/100 km
CO2: 103 g/km

Topspeed: k.A.

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Reiseenduro/Adventure:

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