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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
8.11.2022

Neu 2023: Honda CL500Unkomplizierter, hübscher Scrambler für den Alltag

Die Honda CMX500 Rebel war ein Überraschungserfolg: Der kompakte Cruiser mit dem bekannten, verlässlichen 500er-Zweizylinder wurde zu einem Bestseller, dem meistverkauften Custombike in Europa.

Nun legt Honda ein weiteres Modell nach, das die Brücke zwischen der Rebel und den modernen Vertretern der CB500-Reihe schließt: die CL500. Das Kürzel „CL“ stammt aus der Honda-Historie und kennzeichnete in den 60er- und 70er-Jahren schon einige hübsche Scrambler.

Eine solche ist auch die neue Honda CL500. Mit 19-Zoll-Vorderrad, hochgezogenem Schalldämpfer, Faltenbälgen an den Gabeln oder Gummigriffen im Offroad-Style appelliert sie an nostalgische Emfpindungen. Dazu tragen auch die beiden Federbeine am Heck bei, deren Vorspannung jeweils fünffach verstellbar ist. Moderne LED-Beleuchtung und ein rundes LC-Display zeigen dann aber doch, dass es sich um eine zeitgemäße Interpretation eines Klassikers handelt.

Der bekannte Zweizylindermotor wird unverändert übernommen. Wir halten also bei 47 PS, wobei eine im Verglich zur Rebel verkürtzte Endübersetzung dafür sorgen soll dass die CL500 eine Spur knuspriger beschleunigt. Der Sound aus dem mit Edelstahl-Hitzeschildern abgeschirmten Endschalldämpfer soll aber genauso dunkel und bassig sein wie bei der Rebel. Als große Fans der CMX500 sind wir schon gespannt.

Die legendäre, unkomplizierte Fahrbarkeit soll durch eine extrem leichtgängige Assist-/Anti-Hopping-Kupplung gewährleistet sein, dazu kommt ine neidrige Sitzhöhe mit 790 Millimetern. Honda denkt diesmal aber auch an größere Fahrer und bietet im Zubehör eine um 30 Millimeter erhöhte Sitzbank mit hochwertiger Steppung und edlen Nähten an.

Das Fahrwerk selbst ist ebenfalls eher simpel gestrickt; dass dies trotzdem eine Punktlandung sein kann, beweist die CMX500 Rebel. In diesem Fall kommen natürlich längere Federwege zum Einsatz: 150 Millimeter bei der 41er-Telegabel und 145 Millimeter bei den Federbeinen. Gemeinsam mit dem 19-Zoll-Vorderrad und den grobstolligeren Reifen (Dunlop Trailmax Mixtour) sollte die Honda CL500 zumindest auf leichten Offorad-Passagen eine gute Figur machen.

Keine Experimente auch bei der Bremserei: Vorne und hinten kommen groß dimensionierte Scheibenbremsen zum Einsatz, dazu gibt’s ein Zwei-Kanal-ABS. Weitere Assistenzsysteme sind nicht zu finden.

Noch eine Info zur Reichweite: Der Tank ist mit zwölf Litern zwar klein dimensioniert, mit den bekannt niedirgen Verbrauchswerten des 500ers (WMTC: 3,6 l/100 km) sollten aber dennoch theoretische Reichweiten von über 300 Kilometer möglich sein.

Dass die Honda CL500 auch eine Einladung für Customizing im kleineren oder auch größeren Stil ist, das versteht sich von selbst. Honda bietet daher auch ein erstes Arsenal an Möglichkeiten an. Es gibt praktische Dinge wie Seitentaschen, ein Topcase, Heizgriffe, eine 12V-Steckdose oder Handschützer, aber auch Style-Elemente wie eine Lampenabdeckung, Seitenabdeckungen, Rallye-Fußraster, Felgensticker und weitere Aufkleber.

Die Honda CL500 geht mit vier Farben in ihren ersten Modelljahrgang 2023: Orange, Blau, Mattgrün-Metallic und Mattschwarz.

Honda CL500 – technische Daten

Zweizylinder-Reihenmotor, DOHC, 8V, flüssig gekühlt
Hubraum: 471 ccm
Bohrung/Hub: 67 x 66,8 mm
Leistung: 34,3 kW (47 PS) bei 8500 U/min
Max. Drehmoment: 43,4 Nm bei 6250 U/min
6-Gang-Getriebe 

Stahlrohrrahmen 
Stahl-Zweiarmschwinge
41-mm-Telegabel
Zwei Federbeine mit 5-fach verstellbarer Vorspannung
Federwege: 150/145 mm
Reifen: 110/80-19 und 150/70-17
Bremsen vorne: eine 310-mm-Scheiben mt 2-Kolben-Bremssattel
Bremsen hinten: eine 240-mm-Scheibe mit 1-Kolben-Bremssattel

Radstand: 1485 mm 
Sitzhöhe: 790 mm
Nachlauf: 108 mm
Lenkkopfwinkel: 27°
Tankinhalt: 12 l
Gewicht fahrfertig, vollgetankt: 192 kg

Verbrauch: 3,6 l/100 km
CO2: 84 g/km

Topspeed: k.A.

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