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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
7.11.2022

Neu 2023: Ducati ScramblerFlotter Dreier

In drei Modellvarianten hat Ducati für 2023 die Scrambler neu erfunden: Mit den Styles „Icon“, „Full Throttle“ und „Nightshift“ geht das urbane „Easy-Going“-Motorrad in seine zweite Generation – und soll nun sogar noch unkomplizierter fahrbar sein, verspricht Ducati. 

Die Front mit markantem X-Rundscheinwerfer wurde optisch ebenso nachgeschärft wie das Rücklicht, ab sofort setzt man bei der kompletten Lichtanlage auf LED-Technik. Der neu geformte Stahltank hüllt sich in Kunststoff-Verkleidungen, die sich zur Individualisierung des Designs leicht austauschen lassen, die Tankspoiler werden aus anodisiertem Alu gefertigt. Im Cockpit brilliert nun ein zeitgemäßes 4,3-Zoll-TFT-Instrument. 

Dem luftgekühlten Desmodue-Zweiventil-Triebwerk mit 803 Kubik und 73 PS spendiert Ducati eine kompaktere, leichtgängigere Kupplung (die daher mehr Platz für den Fuß des Piloten lässt) und ein optimiertes Getriebe sowie eine überarbeitete Auspuffanlage, deren Krümmer einen freieren Blick auf den Motorblock zulassen. Den Lichtmaschinendeckel ziert nun das „X“-Logo, der Stahlrahmen wurde massiven Optimierungsmaßnahmen unterzogen. Mit adaptierter Geometrie, neuer Schwinge und zentraler montiertem Federbein sparen Chassis und der ebenfalls überarbeitete, modernisierte Antrieb (-2,5 kg) insgesamt vier Kilo Fahrzeuggewicht ein – moderate 185 Kilo bringen Icon und Full Throttle fahrfertig auf die Waage, 191 Kilo die Nightshift. Außerdem verfügen alle drei Scrambler nun über einen separaten Heckrahmen. Bei den Raddimensionen setzt Ducati weiterhin auf typische 18 Zoll an der Front und 17 Zoll am Hinterrad. 

In puncto Elektronik wurde die ab März erhältliche Scrambler erstmals mit Ride-by-Wire ausgestattet. Der elektronische Gasgriff ermöglicht jetzt die Implementierung von Traktionskontrolle und Riding Modes (Road, Wet), ein Kurven-ABS ist ebenfalls mit an Bord. Optional kann die Scramber mit einem Quickshifter aufgerüstet werden – jener ist ausschließlich beim Full Throttle Modell bereits ab Werk montiert.  Gegen Aufpreis darf man sich auch über ein Multimedia-System freuen, das die Anbindung eines Smartphones ermöglicht. Neben der 73-PS-Standardmotorisierung können alle drei Scrambler-Versionen auf Wunsch A2-tauglich gedrosselt werden. 

Ducati Scrambler Icon: Das Icon-Modell ist ab Werk in drei Farbvarianten erhältlich: '62 Yellow, Thrilling Black and Ducati Red. Mittels Originalzubehör-Verkleidungsteilen sind weitere sechs Designoptionen (wie „Rio Celeste", „Velvet Red" oder „Jade Green") verfügbar. Der neue Lenker der Scrambler Icon ist im Vergleich zum Vormodell niedriger und näher beim Piloten positioniert. Die Sitzbank wurde ebenfalls überarbeitet und windschlüpfriger geformt.

Ducati Scrambler Full Throttle: Das Full-Throttle-Modell ist von den US-Flattrackern inspiriert und stellt das sportlichste Modell der Scrambler-Palette dar. Die Startnummer 62 auf der Seitenverkleidung ist eine Reminiszenz an die erste Ducati Scrambler, die 1962 erstmals präsentiert wurde. In Anlehnung an die Dirtbike-Philosophie spendiert Ducati der Full Throttle nicht nur einen auffälligen Unterfahrschutz, sondern auch einen gekürzten Front-Kotflügel sowie ein besonders puristisches Heck. Der Termignoni-Schalldämpfer ist ab Werk montiert, homologiert und somit völlig sozialverträglich. Kompaktere LED-Blinker, ein auffälliger Sitzbankbezug sowie der erwähnte Quickshifter komplettieren das Full-Throttle-Paket. 

Ducati Scrambler Nightshift: Ihr Name ist Programm. Bei der Nightshift fokussiert sich Ducati auf dunkle Eleganz – im Café-Racer-Stil ist diese Version wohl die klassischste Variation der Modellpalette. Glänzende und matte Oberflächen wurden für den edlen Look clever kombiniert. Wie bei der Full Throttle kommen auch an der Nightshift kompakte LED-Blinker, Startnummerntafeln, ein gekürzter Frontkotflügel sowie ein Heck ohne Kunststoff-Bürzel zum Einsatz. Schwarze Drahtspeichenräder sowie die Lackierung in „Nebula Blue" garantieren auf der Nightster einen distinguierten Auftritt. Wie beim Nightster-Modell der ersten Generation verfügt auch die Version 2023 über Lenkerendspiegel und einen geraden Lenker. Im Vergleich mit den anderen beiden Versionen bringt die Nightshift mit fahrfertig 191 Kilo jedoch sechs Kilo mehr auf die Waage

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