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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
8.11.2022

Neu 2023: Suzuki V-Strom 800DEVon wegen V

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Jedes Ende ist bekanntlich gleichzeitig auch ein Anfang: Zwar zieht sich Suzuki nächstes Jahr bedauerlicherweise aus der MotoGP zurück, dafür gibt es mit der GSX-8S und der V-Strom 800DE endlich wieder zwei richtig heiße Modellnews aus dem japanischen Hamamatsu zu vermelden. 

Seit 2002 gibt es die Modellreihe V-Strom bei Suzuki, nomen est omen – selbstverständlich stets mit V-Twins zwischen 645 und 1037 Kubik. Die für 2023 brandneue Suzuki V-Strom 800 trägt zwar  fälschlicherweise auch das ikonische V im Namen, wird aber von einem komplett neuen Reihenzweizylindermotor angetrieben. Das Kürzel DE steht ebenfalls nicht für „Deutschland“, sondern für „Dual Explorer“, was den Einsatzbereich auch in der Typenbezeichnung ziemlich klar definiert. Sowohl die Schwestermodelle V-Strom 1050 als auch die V-Strom 650 sollen übrigens weiterhin im Programm bleiben, Zweitere dürfe jedoch wohl mit der nächsten Verschärfung der Emissionsvorschriften aus der Palette fallen. 

Bei dem flüssiggekühlten Reihenzweizylinder mit 776 Kubik und 270 Grad Hubzapfenversatz kommen eine elektronische Drosselklappensteuerung sowie mit zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventile pro Zylinder zum Einsatz. Die Anordnung der beiden Ausgleichswellen hat sich Suzuki patentieren lassen: Sie sind im 90 Grad Winkel zur Kurbelwelle angeordnet und wurden von Suzuki „Cross Balancer“ getauft. Stolz ist man auch auf die Thermostatsteuerung des Kühlsystems zum raschen Erreichen der idealen Betriebstemperatur.

Die Spitzenleistung der V-Strom 800DE beträgt 84,3 PS bei 8.500/min – 1,36 PS mehr als beim ebenfalls neuen Naked Bike GSX-8S, das mit dem selben Antrieb ausgestattet ist. Das maximale Drehmoment ist bei beiden Fahrzeugen mit 78 Nm bei 6.800/min ident. Über das Steuergerät lässt sich die Leistung des neuen Adventure-Bikes optional auf 35kW für A2-Führerscheinbesitzer reduzieren.

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Das Sechsganggetriebe samt Anti-Hopping-Kupplung wird ab Werk über einen Quickshifter mit Blipperfunktion geschaltet. Eine LED-Lichtanlage ist ebenso serienmäßig wie das 5-Zoll-TFT-Instrument, drei Fahrmodi, eine vierstufige (3x road, 1x offroad und deaktivierbar) Traktionskontrolle sowie die bei Suzuki typischen Helferleins „Easy-Start-System“ und „Low-RPM-Assist“. Sowohl Schlupfregelung als auch ABS verfügen über einen  eigenen Offroad-Modus, das Hinterrad-ABS kann für Geländefahrten außerdem komplett deaktiviert werden. 

Mit 20 Liter großem Tank soll die V-Strom 800DE laut Hersteller 230 Kilogramm auf die Waage bringen. Die Geometrie-Eckdaten: 1570 Millimeter Radstand, 62 Grad Lenkkopfwinkel, 114 Millimeter Nachlauf. Die Fahrersitz-Höhe liegt in luftigen 855 Millimetern Höhe, Sozius-Haltegriffe und einen Gepäckträger gibt es zum Basispreis serienmäßig. Der Windschild kann per Werkzeug in zwei 15-Millimeter-Schritten und insgesamt drei Positionen arretiert werden. Ebenfalls mit an Bord sind Alu-Lenker, Hand-Guards, Kunststoff-Unterfahrschutz, Kühlerschutz sowie eine USB-Steckdose im Cockpit.

Während sich der Antrieb wie erwähnt mit Innovationen brüstet, geht es beim Chassis eher konventionell zu. Der Rahmen wird aus Stahlrohren und Stahlprofilen gefertigt, die Zweiarmschwinge aus Aluminium. Gefedert und gedämpft wird mittels voll einstellbarer Upside-down-Telegabel und ebenfalls voll justierbarem Zentralfederbein mit praktischem Vorspannungs-Handrad. Mit 220 Millimeter langen Federwegen wird Suzuki den Ansprüchen waschechter Enduristen jedenfalls gerecht, und auch die Drahtspeichenräder mit endurotypischen Reifendimensionen (90/90-21 vorn, 150/70R17 hinten, TT) lassen solide Offroad-Performance erwarten. 

Erhältlich ist die neue V-Strom 800DE in Österreich ab April um faire 12.790 Euro in drei modernen Farben: Champion Yellow No. 2, Glass Mat Mechanical Gray und Glass Sparkle Black. Zu guter Letzt steht auch ein umfangreiches Suzuki-Zubehörprogramm für die V-Strom 800DE bereit.

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