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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
15.2.2024

Triumph Tiger 1200: Update 2024Feinschliff für die Großkatze

Nach der Triumph Tiger 900 für 2024 erfrischen die Briten nun auch ihre Großkatze: die Tiger 1200. Im Vergleich zur kleinen Schwester fallen die Änderungen allerdings moderater aus – was auch kein Wunder ist, schließlich ist die Tiger 1200 in der aktuellen Generation erst seit zwei Jahren am Markt.

Die wohl stärkste Änderung betrifft den Motor: Hier wurde einiges getan, um den an sich schon geschmeidigen Dreizylinder mit T-Plane-Kurbelwelle noch angenehmer, noch sanfter zu machen. Dies wurde durch eine Erhöhung der Schwungmasse erreicht; dafür griff man die Kurbelwelle, den Lichtmaschinenrotor und die Ausgleichswelle an. Der Effekt soll besonders bei langsamer Fahrt spürbar werden, der Motor soll hier noch sanfter ansprechen und im unteren Drehzahlbereich souveräner agieren.

Speziell für diesen Aufgaben im Low-Speed-Bereich wurde auch das Kupplungsdesign verändert: Beim Einlegen und Einkuppeln des ersten Gangs soll die Tiger 1200 jetzt noch kultivierter sein.

Die Schattenseite einer höheren Schwungmasse – trägeres Hochdrehen, Einbußen in der Beschleunigung – sollen laut Entwicklungschef Stuart Wood nicht bemerkbar sein. Wir sind gespannt auf einen ersten Fahreindruck.

Nicht bemerkbar machen sich diese Änderungen auf alle Fälle bei den Kennzahlen des Motors; Leistung und Drehmoment bleiben unverändert. Stattdessen soll man durch feinere Auswuchtungen noch weniger schlechte Vibrationen und noch weniger Einflüsse des Motors auf das Fahrwerk spüren, also insgesamt alles noch kultivierter ablaufen. Außerdem erhalten nun auch die Pro-Versionen die gedämpften Lenker/Riser, die bislang den Explorer-Varianten vorbehalten waren.

Zu den motorischen Änderungen gesellen sich einige weitere, die die Ergonomie betreffen. Die Fahrersitze wurden neu – flacher! – geformt und sollen mehr Bewegungsfreiheit bieten, die Kupplungshebel wurden länger. Außerdem legte man bei den beiden GT-Modellen die Fußrasten etwas höher und positionierte sie enger beim Motorrad, was die Schräglagenfreiheit erhöht.

Bereits im vergangenen August wurde außerdem die neue „Active Preload Reduction“ vorgestellt, die eine Absenkung des semi-aktiven, elektronischen Showa-Fahrwerks am Stand ermöglicht. So reduziert sich die Sitzhöhe um bis zu 20 Millimeter. Diese neue Fahrwerksabsenkung ist ab sofort bei allen Modellen serienmäßig.

Und zu guter Letzt werden auch noch neue Farben für 2024 vorgestellt. Die Triumph Tiger GT Pro und GT Explorer sind nun auch in Carnival Red zu haben (einem kräftigen Rot-Ton), während Rally Pro und Rally Explorer neuerdings auch in einem edlen Matt Sandstorm angeboten werden.

Die Preise der Triumph Tiger 1200 beginnen 2024 in Deutschland bei 20.545 Euro, in Österreich bei 23.695 Euro (Stand 02/24).

Bildergalerie Triumph Tiger 1200 GT Pro/GT Explorer 2024

Bildergalerie Triumph Tiger 1200 Rally Pro/Rally Explorer 2024

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