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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
15.10.2024

Neu: Triumph Speed Twin 900 für 2025Sportlicher, sicherer, hübscher

Nach der Speed Twin 1200 zeigt Triumph nun auch eine neue Version der kleinen Schwester: Die Speed Twin 900 wird für 2025 deutlich schlanker und mit sportlicherem Fahrwerk ausgerüstet. Außerdem neu: schräglagensensitive Assistenzsysteme und ein digitales Cockpit mit optionaler Connectivity. Was sonst noch im Detail passiert ist, das lest ihr hier.

Beginnen wir beim Style, dem markantesten Punkt: Kennzeichen der neuen Speed Twin 900 ist ein deutlich schlankerer 12-Liter-Tank samt schönem verchromtem Schraubverschluss. Auch die Seitendeckel, die Fersenschützer und einige Abdeckungen des Motors wurden schlanker gestaltet, genauso wie die Sitzbank, die Kotflügel und der neue LED-Scheinwerfer (samt LED-Tagfahrlicht), sodass sich in Summe ein strafferer, puristischer Look ergibt – auch dank der leicht verkürzten Schalldämpfer.

Zu dem sportlicheren Ansatz gehört auch ein aufgewertetes Fahrwerk: Vorne finden wir nun eine 43er-USD-Gabel, hinten zwei Federbeine mit Ausgleichsbehälter und um zehn Millimeter reduziertem Federweg. Beides wird von Marzocchi zugeliefert.

Dem gestiegenen dynamischen Potenzial entsprechend wurde auch die Bremserei leistungsfähiger: Die vordere Bremsscheibe wächst auf 320 Millimeter, dazu gibt’s eine radial montierte 4-Kolben-Bremszange.

 

Deutlich mehr Moderne hält auch bei den Instrumenten Einzug: Das einäugige analoge Instrument mit kleinem LCD-Fenster weicht einem komplett digitalen Rundling. Das neue Cockpit kennen wir bereits aus einigen Modellen von Triumph und wird nun so auch bei der Speed Twin 1200 verwendet – mit einer LCD-Anzeige und einem TFT-Fenster. Via optionaler Bluetooth-Connectivity kann man sich in diesem Fenster nun auch den Weg anzeigen lassen.

Auf die Höhe der Zeit werden schließlich auch die Assistenzsysteme gehoben: Sie arbeiten nun schräglagenabhängig, wir begrüßen also Kurven-ABS und Kurven-Traktionskontrolle. Weiters gibt’s zwei Fahrmodi, Road und Rain.

Nur der Vollständigkeit halber: Motorisch bleibt diesmal alles beim Alten, die Speed Twin 900 verfügt demnach weiterhin über 65 PS und ein strammes Drehmoment, das maximal 80 Newtonmeter (bei niedrigen 3800 U/min) auf die Kurbelwelle stemmt.

Wie immer bei Triumph zeigt sich auch die neue Speed Twin 900 im Detail sehr liebevoll ausgeführt, und wie immer können unübliche viele – rund 120 – Zubehörteile geordert werden, um den Roadster auf die eigenen Bedürfnisse zu modifizieren. Darunter befindet sich übrigens erstmals auch ein Tempomat. Vier Jahre Garantie und lange Serviceintervalle von 16.000 Kilometer werden ebenfalls fortgeführt.

Die neue Triumph Speed Twin 900 soll ab Februar zu den Händlern rollen. Die Farbpalette besteht aus drei Optionen: Phantom Black mit grauen Streifen und goldenen Akzenten, Alu-Silber mit einer kleinen Prise Rot und Weiß mit offensiven orangen und blauen Streifen. 

Die Preise der Triumph Speed Twin 900 für 2025:

Deutschland: 9995 Euro
Österreich: 10.995 Euro

Einen ersten Fahrbericht lest ihr bei uns hier im Dezember!

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Vintage:

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