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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
15.10.2024

Neu: Honda CB1000 Hornet/Hornet SPTausender zum Kampfpreis!

Mit Verspätung kommt nun die Serienversion der neuen Honda CB1000 Hornet auf die Bühne – das dafür mit rauchenden Reifen und außerdem auch gleich in einer SP-Version. Was die beiden können, was sie voneinander unterscheidet und was sie kosten, das lest ihr hier!

Sie war schon der Star der letztjährigen Eicma in Mailand: Die neue Honda CB1000 Hornet. Die für das späte Frühjahr 2024 avisierte Markteinführung verzögerte sich allerdings, nun wird es ein 2025er-Modell. 

Das Warten hat sich dennoch gelohnt, wie ein erster Blick auf das neue Modell beweist. Einiges war ja bereits bekannt, einiges ist nun neu. Gehen wir die Punkte der Reihe nach durch:

Der Motor stammt aus der 2017er-Version der neuen Fireblade, wurde aber freilich neu abgestimmt und an die aktuelle Euro5+-Norm angepasst. Im Basismodell der CB1000 Hornet leistet er immer noch höchst stramme 152 PS bei 11.000 U/min und ein maximales Drehmoment von 104 Nm bei 9000 U/min. In der ebenfalls vorgestellten CB1000 Hornet SP legt er sogar nochmals zu und erreicht dank Auspuffklappe, die sich ab 5700 Umdrehungen öffnet, sogar 157 PS und 107 Newtonmeter.

Kleine Schattenseite des Erbguts aus einem Supersportler: Das Standgeräusch beträgt bei beiden Versionen 98 dBA. Und auch der Durst ist – zumindest am Papier – eher auf der ausgeprägten Seite: Der WMTC-Verbrauch liegt bei 5,9 l/100 km, der CO2-Wert bei 136 g/km.

Das in den unteren Gängen bewusst kurz übersetzte 6-Gang-Getriebe wird bei der SP-Version mit einem serienmäßigen Quickshifter (up/down) ergänzt. Dieser Schaltassistent ist beim Basismodell gegen Aufpreis erhältlich. Eine Anti-Hopping-Kupplung ist bei beiden Modellen Standard.

 

Der Stahlrahmen wiederum ist völlig neu und nützt den Motor als mittragendes Element. An seinem vorderen Ende befindet sich eine 41-mm-USD-Gabel von Showa (seperate function, big piston, Also SFF-BP), die voll einstellbar ist. An der neuen Aluschwinge am Heck wurde im Standardmodell ein Federbein montiert, das ebenfalls von Showa geliefert wird und in Vorspannung und Zugstufe verstellbar ist. Das SP-Modell weist an dieser Stelle Öhlins-Ware auf: einen voll verstellbaren TTX36-Dämpfer. Die Federwege betragen 118/138 Millimeter bzw. 118/139 Millimeter bei der SP.

Auch bei den Bremsen gibt es sowohl Ähnlichkeiten als auch Unterschiede: Gleich sind die Dimensionen der Scheiben, vorne mit zwei 310-Millimeter-Tellern, hinten mit 240er-Scheibe. Während hinten in beiden Modellen 1-Kolben-Sättel von Nissin verzögern, sind vorne zwei unterschiedliche Lösungen vorgesehen. Das Standardmodell verfügt über 4-Kolben-Nissin-Sättel, die Hornet CB1000SP hingegen über Brembo-Stylema-Bremszangen, ebenfalls mit je vier Kolben.

Beide Modelle rollen auf Gussfelgen mit elegant-dünnen Speichen der Dimension 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten. 

Das Gewicht in fahrfertiger Manier – also mit zu 90% gefülltem 17-Liter-Tank – beträgt beim Basismodell 211 Kilo, bei der SP 212 Kilo. Die Zuladung liegt bei 188 Kilo.

 

In Sachen Elektronik und Bedienung zeigt sich die Honda CB1000 Hornet gut, aber nicht ganz vollständig ausgestattet. Was fehlt, sind schräglagensensitive Assistenzsysteme, also Kurven-ABS und Schräglagen-Traktionskontrolle. Bei einem Blick auf den Preiszettel – siehe unten – aber wohl durchaus verständlich und tolerierbar.

Sehr wohl zu finden sind hier fünf Fahrmodi, drei programmierte – Sport, Standard, Rain – und zwei frei konfigurierbare User-Modi. Mit diesen Fahrmodi beeinflusst man das Ansprechverhalten des Motors sowie die Wirkungsweise der Traktionskontrolle und der Motorbremse. Die Traktionskontrolle besitzt sogar vier Setups, ist mit einer Wheelie Control gekoppelt und lässt sich auch komplett deaktivieren. Ebenfalls an Bord ist das Emergency Braking Signal, also die automatrische Aktivierung der Warnblinkanlage bei heftigen Verzögerungen.

Bedient wird alles über den neuen 5-Zoll-TFT-Monitor von Honda, der besonders gut ablesbar sein soll und der auch bei weiteren Modellen zum Einsatz kommt. Daran gekoppelt ist eine neue Bedienlogik mit Steuerkreuz am linken Lenkerende sowie die serienmäßige Connectivity über Hondas RoadSync-App. 

Gegen Aufpreis stehen außerdem viele Extras bereit, die meisten davon auch in Paketen gebündelt. Darunter befinden sich unter anderem Heizgriffe, ein Flyscreen, die Soziussitzabdeckung, ein Bugspoiler und vieles mehr.

Die neue Honda CB1000 Hornet ist als Basismodell in drei Farben erhältlich: Rot, Weiß und Graumetallic. Die SP-Version ist wiederum nur in Mat Ballistic Black zu haben, ergänzt mit Gabel und Räder in goldener Farbgebung.

Honda CB1000 Hornet: die Preise in Österreich

Honda CB1000 Hornet: 11.990 Euro
Honda CB1000 Hornet SP: 13.990 Euro

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