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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
1.8.2025

Erwischt: BMW F 450 GSSerienversion der neuen Einsteiger-Enduro

GS – Gelände und Straße. Eine inzwischen legendäre Buchstabenkombination, die, ausgehend von der R 80 G/S im Jahr 1980, das Segment der modernen Reiseenduro begründete. Gleichzeitig ist die „große“ GS BMWs Aushängeschild im oberen Spektrum des Modellangebots der Bayern. Nicht das größte oder stärkste Modell, dennoch prestigeträchtig. Die G 310 GS konnte vom Image ihrer großen Schwester bislang nicht profitieren. Zwar trägt auch sie die glorreichen Buchstaben in der Modellbezeichnung, wirkt aber verspielt und bietet für viele Motorradfahrer dann doch zu wenig Leistung und Sexyness.

Die F 450 GS soll das ändern. Sie soll ab Jahreswechsel 2025/26 in die Lücke zwischen G 310 GS und F 800 GS stoßen und die G 310 zudem mittelfristig ersetzen. Das „Concept F450 GS“, das BMW im Herbst 2024 auf der EICMA überraschend präsentierte, weckte hohe Erwartungen. Es griff das Design der R 1300 GS auf und mixte es mit Enduro-Anleihen, langem Federweg, Speichenrädern, hochgelegtem Endschalldämpfer und grobstolligen Reifen. Die Bayern machten bereits damals keinen Hehl daraus, dass das Concept einige Merkmale der Serienverion vorwegnehmen würde. Die fertige F 450 GS wird aber, obwohl das Konzeptmotorrad von den Bayern explizit als seriennah bezeichnet wurde, deutlich zurückhaltender in Serie gehen.

Beiden gemein ist aber zunächst die Technik: In der Serienversion zum Einsatz kommt der im Concept erstmals gezeigte und neu entwickelte Reihenzweizylinder, der etwas weniger als die im Namen versprochenen 450 Kubikmeter Hubraum zur Verfügung stellen, dafür die maximal möglichen 48 PS der A2-Führerscheinklasse ausreizen soll. Dieser Motor wird später auch in weiteren Modellen, unter anderem einem Naked Bike, verbaut werden. Er steckt in einem klassischen Stahlrohrrahmen, der ebenso dem des Concepts gleicht.

Überraschendes Highlight in der Serienversion soll ein halbautomatisches Getriebe werden, das dem Fahrer die Schaltarbeit teilweise abnehmen und so die Hürden für Motorradneulinge reduzieren soll. Details sind dazu bislang nicht bekannt, mit der ASA genannten Halbautomatik der R-1300-Modelle dürfte das System der F 450 aber kaum etwas gemein haben – zu teuer. Schließlich wird es sich um ein aufpreispflichtiges Extra handeln und muss dem Segment entsprechend eingepreist werden.

Vom Konzept weitestgehend übernommen wird das Fahrwerk: Die Vorderradgabel bleibt einstellbar, jedoch finden sich vorne und hinten geringere Federwege. Die kleine Reihentwin-GS soll als künftiges Einstiegsmodell schließlich leicht zugänglich sein und richtet sich obendrein eher an Alltags- als an sportlich ambitionierte Offroad-Fahrer. Aus dem gleichen Grund entfällt auch die grobstellige Offroad-Bereifung. Die von uns gesichteten Vorserienmotorräder hatten stattdessen allesamt Maxxis Maxplore aufgezogen.

Das Design der Serienversion greift Elemente des Showbikes auf – so gehen die Formen des Tanks und der Seitenverkleidung des Conceptbikes fast unverändert in Serie. Die Frontpartie wurde zwar überarbeitet, erinnert jedoch weiterhin stark an die große Schwester R 1300 GS. Im hinteren Bereich kommt ein neuer Heckrahmen zum Einsatz, um eine bequemere Sitzbank zu ermöglichen. Die Optik gerät also weniger schlank. Gleiches gilt für den Auspuff, der in der Serie niedriger verbaut und voluminöser wird – zusätzlich zum für die Serie verbauten Vorschalldämpfer.

Wie schon die G-310-Baureihe wird die finale F 450 GS wieder bei BMW-Partner TVS in Indien produziert. Ihre Premiere soll noch in diesem Jahr erfolgen. Ob dies auch für den Verkaufsstart gilt, bleibt noch abzuwarten.

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