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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
9.2.2017

Harley Road King SpecialKöniglicher Bagger

Kaum eine zweite Firma versteht das Spiel mit Varianten, Designabänderungen, Auffächerungen bestehender Modelle so gut wie Harley-Davidson. Schon kleine Kunstgriffe genügen oft, um ohne grobe technische Änderungen den Charakter eines Typs völlig umzudrehen. Das passiert nun mit der Road King.

Unter der Bezeichnung Road King Special machen die Amerikaner aus dem eher klassischen, braven Einstiegsmodell in die Touring-Baureihe einen „niedrigen, finsteren Factory-Custom-Bagger“, wie man stolz verlautbart. Dieser Stolz ist durchaus berechtigt, denn der Look ist tatsächlich um ein Vielfaches schärfer als bei allen Road Kings zuvor.

Was macht nun das Baggerische aus? Natürlich die üblichen Ingredienzien, beginnend beim 19 Zoll großen Vorderrad. Danach soll ja die Linie eines Baggers kurz ansteigen, um weiter nach hinten kontinuierlich abzufallen. Das gelingt mit einem mittelargen Ape-Lenker, dem werkseitigen Verzicht auf eine Scheibe sowie neuen Seitenkoffern, die mit Extensions ein wenig so wirken, als wären sie nach Kontakt mit dem Auspuff geschmolzen und hätten sich abgesenkt.
Den richtigen Kick bringen freilich viele Änderungen im Detail, etwa die mit den Blinkern kombinierten Heckleuchten, die wir bereits u.a. aus der Street Glide kennen oder die glänzend schwarz beschichteten Leichtmetall-Gussspeichenräder im neuen „Turbinen“-Design. Schwarz ist überhaupt das bestimmende Thema an der Harley Road King Special: Wie man an den Fotos fein sieht, ist hier vom Lenker über den Scheinwerfer, die Motorschutzbügel, die Lenkerarmaturen, die Blinker, der Luftfilterdeckel und Motordeckel bis hin zum Auspuff alles in Schwarz gehalten.

Technisch bleibt indes alles beim Neuen, muss man ja sagen. Die Road King Special bekommt wie alle anderen Touring-Modelle des 2017er-Jahrgangs den frisch eingeführten Milwaukee-8-Twin mit 107 Kubik-Inch (1745 ccm) und einer Leistung von 66 kW (90 PS). Das Drehmoment gipfelt bei ehrfurchtgebietenden 150 Newtonmeter. Leichte Abweichungen in den technischen Daten zu den bekannten Versionen der Road King: Die Sitzhöhe ist mit 695 Millimeter noch etwas niedriger ausgefallen, genauso wie das Gewicht: 372 Kilo fahrfertig entsprechen einem Minus von sieben Kilo gegenüber dem Standardmodell und vier Kilo gegenüber der Road King Classic.

Bleibt letztlich noch der Preis: Die Road King Special kostet in Deutschland ab 25.255 Euro, in Österreich ab 29.895 Euro – das sind rund 1100 Euro mehr als bei den anderen beiden Road-King-Varianten. Um die genannten Basispreise bekommt man eine schwarze Lackierung; für Charcoal Denim, Olive Gold (auf den Fotos) und Hard Candy Hot Rod Flake sind weitere Aufpreise fällig. Der neue König der Straßen soll im März zu den Händlern rollen.
Motorrad Bildergalerie: Harley Road King Special

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Gerüchte sprechen ja schon länger davon, dass BMW den Boxer mit einer variablen Ventilsteuerung (VVT) ergänzen könnte. Eine solche Steuerung ist ja prinzipiell nichts Neues, die Bayern verwenden das System seit langen Jahren bereits im Automobilbereich und auch in der Motorradwelt kennen wir es schon: unter anderem von Kawasaki oder Ducati, wo es als DVT Dienst in der großen Multistrada oder der XDiavel versieht.
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