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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
27.5.2016

BMW R 5 HommageGeschichte wird wieder lebendig

Einfach nur – herrlich. BMW hat offenbar zum 100. Geburtstag seines Unternehmens ein wenig Extra-Budget bereitgestellt, um ein paar ikonische Modell der Marke in den Fokus zu stellen und neu zu interpretieren. Bei den Autos ist dies der 2002 turbo, Fotos und Storys dazu findet ihr hier. Bei den Motorrädern wurde indes die legendäre R 5 ins Moderne übersetzt.

Warum die R 5? Zum einen feiert sie heuer ihren 80. Geburtstag, zum zweiten gilt sie für viele als eine der schönsten BMW aller Zeiten. Dieser Meinung schließt sich auch BMW-Motorrad-Chefdesigner Edgar Heinrich an und lobt die Klarheit der Linien, die Elganz der Proportionen. Abgesehen davon gab die R 5 mit einigen Innovationen die zukünftige Richtung für BMW Motorrad für die kommenden 20 Jahre vor: Gegenüber ihren Vorgängern besaß die R 5 einen Stahlrohrrahmen (keinen Blech-Pressrahmen) und eine ölgedämpfte Telegabel. Im Gegensatz zum Rennmotorrad, von dem sie abgeleitet wurde, musste das Serienmodell aber noch auf eine Hinterradfederung verzichten. Der 500er-Boxermotor leistete 24 PS und war für rund 135 km/h gut. Mit diesen Werten galt eine Mopette 1936 als waschechtes Sportmotorrad.

Die Neuauflage der Gegenwart ist kein Nachbau, sondern eine Neuinterpretation: „Eine respektvolle Kombination von Old-School und High-Tech mit einer Prise High-Performance“, sagt Ola Stenegard, Leiter Vehicle Design und Creative Director Heritage bei BMW Motorrad. Das Kernstück ist ein Original-500er, der bei einem Rennen beschädigt worden war. Er wurde instand gesetzt und dabei sicherheitshalber gleich mit einem Kompressor versehen. Der Rest ist eine Einzelanfertigung, die vor allem die cleanen, edlen Linien widerspiegeln sollte. „Die R 5 war die Essenz eines Motorrads“, ergänzt Stenegard.

Das Ergebnis? Ein sündteures Einzelstück zum Träumen. Viel Spaß bei den Pics!
Motorrad Bildergalerie: BMW R 5 Hommage

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16.5.2018

In Eigenregie und einem Budget von 6000 Euro entstand dieser Cafe Racer.
In Eigenregie und einem Budget von 6000 Euro entstand dieser Cafe Racer.

Ducati 900 SS UmbauLeser-Projekt um 6000 Euro

Wann hast du die Ducati gekauft und hattest du von Anfang an die Idee, sie umzubauen?
Hab sie vor circa 1,5 Jahren gekauft und wollte von Anfang an einen Café Racer bauen, hab mich dann für die Ducati ss 900 entschieden, weil ich ein low budget Projekt machen wollt (auch geschafft alles in allem mit Anschaffung und Typisierung war es knapp unter 6.000€).

Woher kam die Inspiration für den Umbau?
Das ist eine gute Frage, kann mich nicht mehr erinnern. Ich glaub wenn man ein Bastler ist kein auch nur ein Wort von wem oder ein kurzer Gedanke reichen etwas Neues zu starten.

Welche Teile wurden verwendet?
Viele Sachen hab ich selbst gemacht, wie den Tank oder das Heck, bei anderen war ich manchmal ein bisschen kreativer wie zum Bsp. die Kennzeichenhalterung, die ist von Rizoma für die Ducati Diavel einfach umgedreht, dass sie neben dem Reifen und nicht mehr dahinter ist. Dann noch anpassen und schon ist wieder ein Problem gelöst. Ich glaub bei solchen Umbauten ist es wichtig, dass man kreativ ist und sich traut Sachen umzuändern das sie passen. Im Großen und Ganzen ist kein Teil mehr Orginal, bis auf das Fahrwerk und die Bremse. Manche Sachen hab ich nur gekürzt oder gefräst, die vielleicht nicht jedem auffallen aber im gesamt Look sich besser einfügen.

Wie lange hat das Projekt gedauert?
So um die 4-5 Monate über 400 Arbeitsstunden. Bis auf das Lackieren und Satteln hab ich alles mit zwei Freunden selbst gemacht.

Wie hast du das alles typisiert? Was ist erlaubt?
So wie sie auf den Fotos ist, ist sie typisiert, seit Kurzem hab ich einen neuen Slip-On oben, der ist noch nicht typisiert. Wie ist eine gute Frage, ich hab den Leuten vom TÜV vorab ein paar Fotos geschickt, danach waren kleine Sachen zum umändern wie Reflektoren und Zahnriemenabdeckung. Dann war die Prüfung und schon war ich legal auf der Straße.

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