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All unsere Artikel der letzten Jahre

Hier findest Du alle Artikel, die wir in den letzten Jahren online gestellt haben. Viel Spaß beim Stöbern!

Hier darf gefiltert werden:

2.10.2018

Kein Schnick-Schnack, keine Farbe, pure Kraft.
Kein Schnick-Schnack, keine Farbe, pure Kraft.

Indian Scout Road RunnerTief und schwarz

Es sind die einfache Dinge im Leben, die wirklich schwierig sind. Nicht anders erging es den Jungs von MotoShed, die eigentlich nur ein simple Idee für ein unkompliziertes Bike hatten ... Zwei Mitarbeiter der Custom-Garage konnten die Indian Scout Sixty kurz nach ihrer Vorstellung fahren und waren begeistert vom klaren Design und der satten Leistung des Power-Cruisers. Und was ein Customizer mag, das will er auch verändern. In diesem Fall war es eigentlich nur der Auspuff, der kaum sichtbar unter den Sitz verlegt werden sollte. Und damit begannen schon die Probleme.

Hunderte Stunden Planung, Diskussionen und harte Arbeit flossen danach in das Projekt. Die Scout sollte neben dem neuen Auspuff eine aggressivere Sitzposition, ein besseres Fahrwerk und mehr Bodenfreiheit erhalten. Damit sollte die Schräglagenfreiheit und letzendlich die Dynamik des Cruisers verbessert werden. Alles, was nicht unbedingt notwendig war, wurde abmontiert, anderes durch bessere Teile ersetzt. Vor allem unter der Sitzbank musste Platz für die Endrohre geschaffen werden, was sich als schwierigster Teil des Umbaus herausstellte, denn dort liegen einige wichtige Teile wie die Batterie, die ECU und viel Kabelsalat. Durch die Verlegung einer kleineren Batterie anstelle des ABS-Kästchens wurde dieses Problem gelöst und die nächsten beiden offenbarten sich: Wie führt man die Rohre unter den Sitz? Und noch viel wichtiger: Wie hält man die Hitze vom Gesäß fern? 

Ein Hitzeschild für den Sitz wurde angefertigt und die Krümmer kunstvoll unten durch geschlängelt. Ein Dynojet Power Vision CX sorgt dafür, dass der Motor mit der neuen, extrem reduzierten Auspuffanlage perfekt läuft, wenngleich sie derzeit sogar für die USA etwas zu laut ist. Die neue Sitzposition erforderte die Montage eines neuen Renthal-Lenkers und Rizoma-Fußraster. Eine straffere Federung hält das Bike höher über dem Asphalt.

An der Road Runner arbeitete nicht alleine das Team von MotoShed, sondern auch andere Experten, wie Chris Walton von CW Engineering, der die Metallarbeiten durchführte, oder Steve Adams, Ex-Aston Martin Sattlermeister, der für den 1920er Solo-Sitz und die Lackierung zuständig war. 
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20.3.2018

Husqvarna Vitpilen 701
Husqvarna Vitpilen 701

Husqvarna Vitpilen 701WENIGER IST MEHR ALS GENUG

Im November 2015 wurde der Prototyp der Husqvarna 701 Vitpilen auf der EICMA vorgestellt, diese Woche läuft in Mattighofen endlich die Serienproduktion des „weißen Pfeils“ an. Wir haben die Vitpilen rechtzeitig zum Marktstart bereits auf Herz und Nieren geprüft und können versprechen: die Retro-Husky schaut nicht nur fesch aus und ihrem damaligen Prototyp erstaunlich ähnlich, auch in Sachen Fahrspaß lässt sie sich nicht lumpen. Lassen wir die technischen Daten jetzt einmal beiseite, die wichtigsten Fakten haben wir ohnehin bereits hier zusammengefasst. Schwingen wir uns lieber gleich in den äußerst kernig gepolsterten, 83 Zentimeter hohen Sattel und erwecken den 693-Kubik- Einzylinder per Knopfdruck zum Leben.

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7.11.2017

HUSQVARNA VITPILEN 701
HUSQVARNA VITPILEN 701

HUSQVARNA VITPILEN 701Der weiße Pfeil

Lange mussten wir uns gedulden, bis das 2014 erstmals als Konzeptstudie vorgestellte Bike mit dem schwedischen Namen Svitpilen endlich in die Serienproduktion gegangen ist. Jetzt ist es soweit. Der minimalistisch designte Roadster mit seinem 693-Kubik-Einzylinder wurde in Mailand präsentiert und darf ab Anfang 2018 die Asphaltstraßen dieser Welt mit seinen 75 PS und 72 Nm malträtieren.

Seit KTM die Motorradsparte von Husqvarna übernommen hat, war klar, dass man sich in Mattighofen ein neues Standbein für Straßenmotorräder zurechtschneidern wird. Es ist auch keine Überraschung, dass KTM dabei auf Bewährtes setzt und für die Vitpilen den Motor der 690 Duke – immerhin der stärkste Einzylinder der Welt – heranziehen wird. Was unter dem Strich daraus geworden ist, erfüllt uns doch mit einer gewissen Ehrfurcht vor den Design-Fähigkeiten „made in Austria“. Die Vitpilen ist ein echtes Statement in einem Motorrad-Segment, das bereits zahlreiche Bikes auf höchstem Niveau hervorgebracht hat. Die Reduktion auf die wesentlichen Elemente fällt auf den ersten Blick so drastisch aus, dass man sich wundert, wie es Husqvarna gelungen ist, dafür eine Straßengenehmigung zu bekommen. Obwohl das Heck sehr kurz wirkt, ist es grundsätzlich soziustauglich ausgelegt.
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24.5.2017

Erwischt: Husqvarna 701 SvartpilenDer nächste Pfeil

Alle Erlkönigfotos © bmh images; Studiofotos Mitterbauer H.

Nachtrag zu unserer Inside-Story über die Zukunft von Husqvarna: Nun ist unserem aufmerksamen Erlkönigjäger das nächste Modell vor die Linse gefahren, das bislang noch nicht offiziell genannt wurde, aber wohl die Husqvarna 701 Svartpilen sein wird.

Wer sich nun schon nicht mehr auskennt: Husqvarna wird seine Offensive auf der Straße mit so genannten „New Classic“-Bikes beginnen. Dabei fährt man stets zweigleisig: Vitpilen (weißer Pfeil) steht für eine sportliche Variante, Svartpilen (schwarzer Pfeil) für eine Scrambler-Version. Die darunter liegende Technik ist weitgehend identisch und stammt natürlich von der Schwestermarke KTM.

Bislang war bekannt, dass Husqvarna ab Frühjahr 2018 (verspätet) eine 401 Svartpilen und 401 Vitpilen auf den Markt bringen wird (basieren auf der KTM 390 Duke). Außerdem hat KTM-Boss Stephan Pierer im Motorradmagazin-Interview bestätigt, dass zum gleichen Zeitraum eine 701 Vitpilen erscheinen wird (basierend auf der 690 Duke). Offenbar ist aber ebenso bereits eine 701 Svartpilen in Vorbereitung, wie unsere Erlkönigfotos zeigen.

Zum besseren Verständnis hier ein paar Fotos des Prototypen der Husqvarna 401 Svartpilen:
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21.4.2017

Abarth mit 2 und 4 Rädern
Abarth mit 2 und 4 Rädern

Yamaha XSR900 Abarth im TestBilder einer Ausstellung

Manche Motorräder sind einfach nur schön. Ganz selten findet man unter ihnen Kunstwerke, mit denen man sogar richtig arg angasen kann. Wie zum Beispiele mit der Abarth-Yamaha.

Jedenfalls bei den Japanern zeigt sich niemand so umtriebig beim Anschieben der aktuellen Retro-Welle wie Yamaha. Dort wird in der Modellliste eine eigene Kategorie „Sports Heritage“ geführt, die Motorradtypen vereint, die sich irgendwo zwischen Café Racern und Scramblern einordnen. Exklusivität kann in diesem Umfeld nie schaden, weshalb die Zusammenarbeit mit Abarth in mehrfacher Hinsicht nahe liegt.

Kooperiert wird mit der von einem Österreicher gegründeten und seit 1971 zum italienischen Fiat-Konzern gehörenden Edelmarke schon seit zehn Jahren, immer wieder sichtbar gewesen zusammen mit Aktivitäten rund um Valentino Rossi. Das ist durchaus schlüssig, denn es ging Abarth schon immer um Veredelungen in sportlicher Hinsicht. Wo das Skorpion-Logo von Abarth drauf ist, ist mit einem deutlich sportlichen Grundton zu rechnen.

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12.3.2017

Yamaha SR500 Café Racer Andrukonis
Yamaha SR500 Café Racer Andrukonis

Yamaha SR500 Café RacerDie Erweckung

Alle Fotos © Peter Andrukonis

Umbauten der Yamaha SR500 oder auch der SR400
gibt es wie Sand in Caorle, aber diesmal erreichte uns ein – heimischer! – Umbau, der um eine ganze Spur schöner und gelungener ist als die meisten anderen. Außerdem steckt eine kuriose Geschichte dahinter.

Und die erzählt sich so: Peter Andrukonis ist ein junger, erfolgreicher österreichischer Fotograf und Filmer (www.peterandrukonis.com), der schon seit frühester Kindheit gerne „alle möglichen Dinge zerlegt und versucht sie zu verändern oder zu verbessern“, wie er schreibt. Die Yamaha SR500 war das Motorrad des Vaters seiner Freundin und rutschte im Jahr 2010 als dessen Geschenk in den Haushalt. Dort verstaubte es als Zweitmotorrad. 2015 beschlossen Peter und seine Freundin schließlich, das Motorrad zu einem Café Racer umzubauen. Nach der schnellen Demontage der Teile versumperte das Projekt wieder.
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23.1.2017

Triumph Street Cup
Triumph Street Cup

Erster TEST TRIUMPH STREET CUPEspresso!

Wie zu erwarten baut Triumph heuer emsig seine im vergangenen Jahr eingeführte neue Klassik-Baureihe aus. Nach der Bonneville Bobber (unser erster Test hier) konnten wir als zweite Neuheit die Street Cup fahren. Dazu muss man wissen: Sie basiert auf der Street Twin – und die war im vergangenen Jahr bei weitem das bestverkaufte Klassik-Modell der Briten.

Was bedeutet das nun? Auch die Street Cup greift auf den 900er-Zweizylinder mit moderaten 55 PS, aber saftigen 80 Newtonmeter zurück. Von der geringen Leistungszahl sollte man sich nicht abschrecken lassen: Da sowohl Spitzenleistung als auch Drehmoment bei niedrigen und mittleren Drehzahlen anliegen, ist das Fahrvergnügen deutlich spritziger als es die Papierwerte vermuten lassen. Vom Gefühl würde man auf gute 70 PS tippen.

Was macht die Street Cup nun zum Café Racer? Die offensichtlichen Zutaten erkennt man am ersten Blick: Bullet-Sitzbank mit serienmäßiger Abdeckung, schwarzer Ace-Lenker, kleiner Flyscreen und zwei kurze, leicht hochgezogene Schalldämpfer mit Edelstahl-Endkappen. Dazu kommen noch ein paar Details, die von der großen Schwester Thruxton entliehen wurden: die Doppelinstrumente im polierten Edelstahlgehäuse, die Alu-Fußraster, die Gabelprotektoren oder die Bullet-Blinker im schwarz lackierten Gehäuse. Wie überhaupt hier viel Liebe zum Detail gewaltet hat: Der zweifärbige Tank (schwarz/silber oder gelb/silber) wird durch eine handgezogene Linie veredelt, die Sitzbank in Alcantara-Optik mit silbernen Ziernähten und die Felgen werden mit einem jeweils farblich zum Tank passenden Ring verschönert.
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15.11.2016

Mash TT 40
Mash TT 40

Mash TT 40cooler Kaffee

Die Mailänder Messe nützten auch die kleineren Marken, um ihre Highlights für das nächste Jahr vorzustellen. Beispielsweise Mash. Die französische Marke, die in Fernost fertigen lässt, ist ja seit heuer auch in Österreich mit einem eigenen Generalimporteur aktiv. Die fast ausschließlich auf Retro-Design spezialisierte, junge Motorradfirma bietet Naked Bikes, Scrambler und Café Racer in den Klassen 50, 125, 250 und 400 Kubikzentimeter an. Einen fahrerischen Erstkontakt hatten wir bereits: den Test der Mash Scrambler 400 brachten wir in Motorradmagazin 3/2016 (für Heft-Nachbestellungen hier klicken).

Nun legt Mash ein neues Topmodell nach: die TT 40 ist ein ausnehmend eleganter Café Racer, der gegenüber den bisherigen Modellen im Programm eine deutlich edlere und voluminösere Halbschale besitzt. Kleine Blinker, glänzende Kotflügel und an den Lenkerenden befestigte Spiegel zählen ebenso zur Ausstattung wie Speichenfelgen (auf 18-Zöllern vorne und hinten), funkelnde Doppelschalldämpfer sowie die konturierte Sitzbank samt Höcker und Abdeckung.

Was gibt’s technisch zu vermelden? Euro 4 bringt einen saubereren Motor (freilich zum Glück noch immer luftgekühlt), dazu ein ABS in Serie. Der hübsche Einzylinder leistet 29 PS und stellt ein Drehmoment von 30,5 Newtonmeter bereit, was in Verbindung mit 151 Kilo Leergewicht für satten Fahrspaß sorgen dürfte. Erhältliche Farben: Schwarz, Silber, Rot. Die ersten Exemplare treffen noch vor Jahresende ein, der Preis beträgt in Österreich 5999 Euro. Mehr Infos dazu findet ihr auf der Seite des Importeurs.
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27.5.2016

BMW R 5 HommageGeschichte wird wieder lebendig

Einfach nur – herrlich. BMW hat offenbar zum 100. Geburtstag seines Unternehmens ein wenig Extra-Budget bereitgestellt, um ein paar ikonische Modell der Marke in den Fokus zu stellen und neu zu interpretieren. Bei den Autos ist dies der 2002 turbo, Fotos und Storys dazu findet ihr hier. Bei den Motorrädern wurde indes die legendäre R 5 ins Moderne übersetzt.

Warum die R 5? Zum einen feiert sie heuer ihren 80. Geburtstag, zum zweiten gilt sie für viele als eine der schönsten BMW aller Zeiten. Dieser Meinung schließt sich auch BMW-Motorrad-Chefdesigner Edgar Heinrich an und lobt die Klarheit der Linien, die Elganz der Proportionen. Abgesehen davon gab die R 5 mit einigen Innovationen die zukünftige Richtung für BMW Motorrad für die kommenden 20 Jahre vor: Gegenüber ihren Vorgängern besaß die R 5 einen Stahlrohrrahmen (keinen Blech-Pressrahmen) und eine ölgedämpfte Telegabel. Im Gegensatz zum Rennmotorrad, von dem sie abgeleitet wurde, musste das Serienmodell aber noch auf eine Hinterradfederung verzichten. Der 500er-Boxermotor leistete 24 PS und war für rund 135 km/h gut. Mit diesen Werten galt eine Mopette 1936 als waschechtes Sportmotorrad.

Die Neuauflage der Gegenwart ist kein Nachbau, sondern eine Neuinterpretation: „Eine respektvolle Kombination von Old-School und High-Tech mit einer Prise High-Performance“, sagt Ola Stenegard, Leiter Vehicle Design und Creative Director Heritage bei BMW Motorrad. Das Kernstück ist ein Original-500er, der bei einem Rennen beschädigt worden war. Er wurde instand gesetzt und dabei sicherheitshalber gleich mit einem Kompressor versehen. Der Rest ist eine Einzelanfertigung, die vor allem die cleanen, edlen Linien widerspiegeln sollte. „Die R 5 war die Essenz eines Motorrads“, ergänzt Stenegard.

Das Ergebnis? Ein sündteures Einzelstück zum Träumen. Viel Spaß bei den Pics!
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