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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
5.11.2019

Triumph Thruxton RSLetzter Cafe Racer

Die neue TRIUMPH Thruxton RS basiert zwar auf der Thruxton R, hebt deren Performance aber nochmals auf eine höhere Stufe. Sie präsentiert sich zudem in einem ernsteren, wenngleich noch immer zeitlos-eleganten Café-Racer-Sportdesign, mit einer extrem hochwertigen Ausstattung und zahlreichen edlen Details und Materialien

Der bekannte 1.200-Kubik-Bonneville-Twin in der High-Power-Ausführung bietet noch mehr Leistung durch umfassende Änderungen am Aggregat: Kurbelwelle mit geringerer Massenträgheit, leichtere Kupplung und Ausgleichswellen, Magnesium-Nockenwellendeckel, Motorabdeckungen mit verringerten Wandstärken. Die Thruxton RS soll dadurch ein Leistungsplus über den ganzen Drehzahlbereich mit maximal 105 PS (8 PS mehr als die Thruxton R) in der Spitze bieten. Das Drehmoment gipfelt im neuen Top-Wert von 112 Nm (@4.850 U/min). Schließlich soll der Motor auch ein  spontaneres Ansprechen bieten durch ein rund 20 Prozent geringeres Trägheitsmoment, sowie ein erweitertes Drehzahlband: der rote Bereich beginnt nun 500 U/min später. Im Zuge dieser Änderungen wurden auch die Fahrmodi angepasst.

Die optimale Leistungssteigerung: mehr Kraft bei weniger Gewicht. Die Thruxton RS hat gegenüber der R sechs Kilogramm verloren. Das liegt auch an den supersportlichen Komponenten. Neu sind die Brembo M50-Radial-Monobloc-Bremszangen inklusive schwimmend gelagerter 320 mm Doppelscheibenanlage & Radialpumpe, ebenfalls von Brembo. Für optimalen Grip sorgen Metzeler Racetec RR Reifen. Das Fahrwerk wurde von der R übernommen, in Form einer einstellbaren Showa „Big Piston“-Gabel und voll einstellbarer Öhlins Federbeine. ABS und abschaltbare Traktionskontrolle sind serienmäßig.

LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht verleihen dem Klassiker einen modernen Glanz, während ein USB-Anschluss unter dem Sitz und die Wegfahrsperre fast unerkannt bleiben. Äußerlich gibt sich die RS sportlich nüchtern, mit schwarz eloxierten Felgen und Motordeckel, schwarzen Federn in den Öhlins-Federbeinen und einer neuen zweifarbigen Lackoption. Zur weiteren Individualisierung stehen 80 Zubehörteile zur Auswahl, unter anderem neue gebürstete Edelstahl-Schalldämpfer von Arrow mit Carbon-Endkappen, eine Cafe-Racer-Verkleidung sowie ein „Track Racer“ Inspiration-Kit.

Details Triumph Thruxton RS:

  • neue, schwarz pulverbeschichtete Motordeckel, Nockenwellenabdeckung und Kettenraddeckeloberflächen sowie schwarze Öhlins-Federn
  • neue schwarze Thruxton-Seitenverkleidung und Ritzelabdeckung mit integriertem Fersenschutz
  • neue, hochwertig schwarz eloxierte Räder
  • einzigartiger Tankdeckel im „Monza“-Style
  • neues TRIUMPH-Tanklogo im Triangle-Style (nur bei Zweifarblackierung)
  • einzigartig geformter Thruxton-Tank mit Edelstahl-Tankband
  • klar-eloxierte Aluminiumschwinge
  • Daytona-Fußrasten
  • 22 mm Lenkerstummel
  • schwarze Spiegel und Blinker
  • zwei Ride-by-Wire-Drosselklappengehäuse und einzigartiges Thruxton-Einlasscover
  • zahlreiche goldene Details am Motor sowie ein roter Fahrzeugschlüssel

Triumph Thruxton RS Preis: Noch nicht bekannt

Technische Daten Triumph Thruxton RS:

Motor Typ: Paralleltwin, flüssigkeitsgekühlt, 8 Ventile, SOHC, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum: 1.200 cm³
Bohrung / Hub: 97,6 x 80,0 mm
Verdichtung: 12,066 : 1
Max. Leistung: 105 PS (77 kW) @ 7.500 U/min
Max. Drehmoment: 112 Nm @ 4.250 U/min
Kraftstoffversorgung: Elektronische, sequenzielle Multipoint-Einspritzung
Abgasanlage: 2-in-2-Edelstahlauspuffanlage
Endantrieb: Kette
Kupplung: Mehrscheiben-Anti-Hopping-Ölbadkupplung
Getriebe: 6-Gang

Stahl-Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen
Schwinge: Aluminium-Zweiarmschwinge, klar eloxiert
Vorderrad: 17 x 3.50, Hinterrad: 17 x 5.00
Vorderreifen: 120/70 ZR 17, Hinterreifen: 160/60 ZR17
Vorderradaufhängung: 43 mm Showa Big Piston USD-Gabel, voll einstellbar, 120 mm Federweg
Hinterradaufhängung: Öhlins Stereofederbeine mit Ausgleichsbehälter, voll einstellbar, 120 mm Federweg
Vorderradbremse: 2 x 310 mm schwimmende Brembo-Bremsscheiben, Brembo M50-4-Kolben Monobloc-Bremssättel, radial montiert, ABS
Hinterradbremse: 220mm Bremsscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel, ABS

Breite (Lenker): 745 mm, Höhe: (ohne Spiegel) 1.030 mm
Sitzhöhe: 810 mm
Radstand: 1.415 mm
Lenkkopfwinkel: 22,8 °
Nachlauf: 92,0 mm
Trockengewicht: 197 kg
Tankinhalt: 14,5 L

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Indian Scout Road RunnerTief und schwarz

Es sind die einfache Dinge im Leben, die wirklich schwierig sind. Nicht anders erging es den Jungs von MotoShed, die eigentlich nur ein simple Idee für ein unkompliziertes Bike hatten ... Zwei Mitarbeiter der Custom-Garage konnten die Indian Scout Sixty kurz nach ihrer Vorstellung fahren und waren begeistert vom klaren Design und der satten Leistung des Power-Cruisers. Und was ein Customizer mag, das will er auch verändern. In diesem Fall war es eigentlich nur der Auspuff, der kaum sichtbar unter den Sitz verlegt werden sollte. Und damit begannen schon die Probleme.

Hunderte Stunden Planung, Diskussionen und harte Arbeit flossen danach in das Projekt. Die Scout sollte neben dem neuen Auspuff eine aggressivere Sitzposition, ein besseres Fahrwerk und mehr Bodenfreiheit erhalten. Damit sollte die Schräglagenfreiheit und letzendlich die Dynamik des Cruisers verbessert werden. Alles, was nicht unbedingt notwendig war, wurde abmontiert, anderes durch bessere Teile ersetzt. Vor allem unter der Sitzbank musste Platz für die Endrohre geschaffen werden, was sich als schwierigster Teil des Umbaus herausstellte, denn dort liegen einige wichtige Teile wie die Batterie, die ECU und viel Kabelsalat. Durch die Verlegung einer kleineren Batterie anstelle des ABS-Kästchens wurde dieses Problem gelöst und die nächsten beiden offenbarten sich: Wie führt man die Rohre unter den Sitz? Und noch viel wichtiger: Wie hält man die Hitze vom Gesäß fern? 

Ein Hitzeschild für den Sitz wurde angefertigt und die Krümmer kunstvoll unten durch geschlängelt. Ein Dynojet Power Vision CX sorgt dafür, dass der Motor mit der neuen, extrem reduzierten Auspuffanlage perfekt läuft, wenngleich sie derzeit sogar für die USA etwas zu laut ist. Die neue Sitzposition erforderte die Montage eines neuen Renthal-Lenkers und Rizoma-Fußraster. Eine straffere Federung hält das Bike höher über dem Asphalt.

An der Road Runner arbeitete nicht alleine das Team von MotoShed, sondern auch andere Experten, wie Chris Walton von CW Engineering, der die Metallarbeiten durchführte, oder Steve Adams, Ex-Aston Martin Sattlermeister, der für den 1920er Solo-Sitz und die Lackierung zuständig war. 
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