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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
28.1.2020

Ducati Scrambler 1100 ProDunkler und schärfer

Ducatis Scrambler 800 ist wie eine Bombe eingeschlagen, das darf man in der drastischen Ausdrucksweise wohl schreiben. Die vor zwei Jahren eingeführte Scrambler 1100 führte hingegen ein Schattendasein und konnte die in sie gesetzten Erwartungen offenbar nicht erfüllen. Wohl auch deshalb kommt nun überraschend schnell ein deutliches Update für das große italienische Retrobike, das man ab Ende März mit dem Zusatz „Pro“ versehen wird.

Erster Schritt: Die Modellpalette wurde auf zwei Versionen zurückgestrichen. Daran glauben musste die Special mit Speichenrädern und eher barocker Ausgestaltung. Zukünftig gibt es nur mehr das Basismodell und die „Sport“.

Zweiter Schritt: Die Optik wurde generell auf Dynamik gebürstet. Rahmen, Gussfelgen und viele Abdeckungen sind nun bei beiden Modellen schwarz gehalten, dazu bekam der Scheinwerfer ebenfalls schwarze x-förmige Streben verpasst. Sie sollen an alte Zeiten erinnern, als man die Scheinwerfer auf der Rennstrecke mit einem Isolierband abklebte, damit die Streuscheibe im Fall eines Sturzes nicht zersplittert und die Teile über die Fahrbahn verstreut. Die innen liegende Technik mit ringförmigem LED-Tagfahrlicht bleibt davon unangetastet.

Am markantesten sind die Design-Änderungen freilich am Heck. Die beiden seitlich oben liegenden Schalldämpfer werden nun auf die rechte Seite geführt und liegen dort übereinander. Für ein weiter aufgeräumtes Heck sorgt der nun unten an der Radnabe montierte Kennzeichenträger.

Was unterscheidet die beiden Versionen? Das Basismodell, die Ducati Scrambler 1100 Pro, kommt in der neuen Zweifarblackierung Silber/Schwarz mit gelben Streifen, die Ducati „Ocean Drive“ nennt. Der Lenker liegt für eine relaxte Sitzposition etwas höher, der Sattel ist schwarz. Die Ducati Scrambler 1100 Sport Pro wiederum wird mattschwarz lackiert, zeigt einen glänzendschwarzen „1100“-Schriftzug und besitzt einen flacheren Lenker mit den Spiegeln an den Enden. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmale sind aber weiterhin die einstellbaren Öhlins-Federelemente, während das Basismodell mit einer Marzocchi-Gabel und einem Kayaba-Federbein vorfährt.

Bei der Elektronik gibt’s keine News: Drei Fahrmodi, Kurven-ABS, DTC, LED-Scheinwerfer, USB-Steckdose unter dem Sitz ... all das hatte schon die bisherige Scrambler 1100. Auch motorisch ist alles beim Alten geblieben. Fast. Denn der betagte Desmodue-Motor aus der alten Monster-Generation schafft die Euro-5-Hürde, und zwar ohne Abstriche in der Motorleistung: Es bleibt weiterhin bei 86 PS und einem maximalen Drehmoment von 88 Newtonmeter, das bei niedrigen 4750 Umdrehungen erreicht wird. Das sollte weiterhin für jenen Fahrspaß sorgen, den wir von der Scrambler 1100 gewohnt sind: Das leichte, quirlige Bike hat sich auch in unserem letzten Klassen-Vergleichstest als Garant für Kurvenspaß und Unkompliziertheit erwiesen.

So hätte sich die große Scrambler aus unserer Sicht mehr Zuspruch verdient. Ob es im zweiten Anlauf klappt? Wir halten die Daumen. Leider wurde an einem wichtigen Erfolgsfaktor nichts verbessert, im Gegenteil: Der Preis in Österreich stieg um jeweils 700 Euro. Die aktuellen Preise:

Ducati Scrambler 1100 Pro: 14.995 Euro
Ducati Scrambler 1100 Sport Pro: 17.195 Euro

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Scrambler:

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