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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
1.7.2020

Ducati Multistrada V4Erste Fotos des seriennahen Prototypen!

Spätestens seit Einführung der wassergekühlten Multistrada 1200 im Jahr 2010 gilt Ducatis sportliche Reiseenduro als eines der beliebtesten Modelle ihrer Klasse und als vermutlich wichtigstes, weil renditestärkstes, Modell der Italiener überhaupt. Im Laufe der letzten Jahre wurde mit den Enduro-Modellen für Offroad-affine Kunden und der Multistrada 950 im eher mittleren Leistungssegment das Angebot weiter ausgebaut und nun folgt Ende des Jahres 2020 das neue Flaggschiff der Baureihe: die Multistrada V4.

Wie der Name schon sagt, bedient sie sich des 1100 Kubikzentimeter großen V4-Motors aus den Schwestermodellen Panigale V4 und Streetfighter V4 mit einem Zylinderwinkel von 90 Grad. Anders als in diesen Modellen wird der Motor in der Multistrada V4 jedoch weniger auf Spitzenleistung, sondern eher auf Drehmoment auslegt, dennoch dürften bei ihr noch immer starke 180 PS an der Kette zerren. Der Motor wird zudem voll tragendes Bauteil des Fahrwerkes und damit, ebenso wie bei den Supersportlern, direkt mit einem Hauptrahmen aus Aluminium verschraubt, der für den Einsatz im neuen Modell jedoch ebenso neu konstruiert wird wie der Heckrahmen. Die Schwinge wird, ähnlich den Enduro-Modellen, zweiarmig ausgelegt und die Federung hinten direkt angelenkt.

Beim Design bleibt sich Ducati treu und nimmt die Formensprache auf, die auch schon den V2-angetriebenen Multistrada-Modellen zum Erfolg verholfen hat. Anders als zunächst erwartet, werden diese, angepasst auf die neuesten Euro-5-Emissionsnormen, auch weiterhin im Modellprogramm bleiben und die Multistrada V4 wird als zusätzliches Modell am oberen Ende der Preisskala ins Angebot aufgenommen werden.

Um diese Positionierung zu rechtfertigen, wird diese, neben dem neuen Motorkonzept, mit allerlei elektronischen Feinheiten ausgestattet, wie etwa TFT-Instrumenten mit erweiterten Konnektivitätslösungen und mit der neuesten Generation von Assistenzsystemen. Highlight wird vermutlich das Radarsystem von Bosch, das einerseits als Kollisionswarner fungiert, jedoch auch automatisierte Abstandsregelung erlaubt und analog  zu Ducati auch von KTM in der überarbeiteten 1290 Super Adventure sowie von BMW im R 18 Bagger und einer stark überarbeiteten K 1600 GT eingeführt wird. So ausstaffiert wird die große Multistrada vermutlich kein billiges Vergnügen und teurer als die Hauptkonkurrentin BMW S 1000 XR, dennoch dürfte sie durch das in dieser Klasse einzigartige Motorkonzept keinerlei Probleme haben, eine ausreichend große Zahl an zahlungskräftigen Kunden zu erreichen.

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