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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
17.9.2022

KTM 890 Adventure R 2023Rallye-Look und Technik-Upgrades

KTM gönnt seiner Reiseenduro füs Grobe eine deutliche Erfrischungskur. Für 2023 kommen einige signifkante Updates und Upgrades bei der Technik zum Zug, zusätzlich wird das Design (behutsam) weiterentwickelt und nimmt einige Anleihen bei der KTM 450 Rally. Die wichtigsten sichtbaren Unterschiede liegen in den Seitenverkleidungen, die nun nicht mehr so weit nach vorne reichen. Dafür wurde der Windschild um eine Spur höher, breiter und insgesamt schöner in die Front integriert.

Weitaus hübscher wurde auch der untere Bereich des Tanks gelöst. Die Ausbuchtungen wirken nun robuster, auch weil der Motorschutz nun seitlich hochgezogen wurde und damit die bisher so dominante Kunststoffläche optisch zergliedert.

Bevor wir die technischen News beschreiben, hier ein schneller Vergleich zischen dem Look der bisherigen 890 Adventure R und dem neuen Modell für 2023.

Nun zu den wichtigsten Unterschieden in Technik und Ausstattung. Zum ersten will KTM das Fahrwerk neu abgestimmt haben, um Ermüdungen auf langen Offorad-Etappen zu verringern. Wenn wir das richtig interpretieren, dann dürfte das Grund-Setup ein wenig softer ausfallen. Die Oberösterreicher dürften damit auf einen der Hauptkritikpunkte bei Vergleichstests reagiert haben. Dafür gibt es mit dem neuen Mitas Enduro Trail+ eine noch geländeorierntiertere Erstbereifung.

Ein großer Sprung nach vorne bedeutet auch die Einfürhung eines neuen 5-Zoll-TFT-Displays mit USB-C-Anschlüssen. KTM geizt noch mit Fotos, wir gehen aber davon aus, dass es jene Komponente ist, die wir seit 2022 von der Husqvarna Norden 901 kennen – und sehr mögen. Damit einhergehend kommen auch einige Detailverbesserungen in der Navi-Funktion.

Upgrades finden wir schließlich auch beim Bosch-ABS der neuesten Generation und bei der Zusammenstellung der Fahrmodi. Offenbar wird nun bei Anwahl des Offroad-Modus (und des optionalen Rally-Modus) automatisch auch das ABS in den Offroad-Modus geschaltet. Bislang musste man das ja extra auswählen und wieder deaktivieren.

Neu ist außerdem ein sogenannter Demo-Modus. Auf den ersten 1500 Kilometern sind alle Fahrassistenzsysteme am Bike verfügbar, damit sie der Fahrer testen kann. Danach werden die aufpreispflichtigen Software-Umfänge (MSR, Rally-Modus, Quickshifter, Tempomat) vom System blockiert, bis man sie beim Händler bezahlt und endgültig freischalten lässt. Apropos Bezahlung: ein Preis für die neue KTM 890 Adventure R ist noch offen.

Am Ende noch ein Hinweis: Die KTM 890 Adventure R ist in 22er-Konfiguration auch Teil des großen 21-Zoll-Adventure-Vergleichstest in unserer aktuellen Motorradmagazin-Ausgabe 7/22. Das Heft könnt ihr hier bestellen oder online lesen!

 

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