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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
7.12.2023

Matthias Walkner schwer verletzt!Dakar-Start 2024 unmöglich

Leider ganz schlechte Nachrichten von unserem Dakar-Champ: Matthias Walkner stürzt beim Training in den USA und zieht sich schwere Verletzungen an den Beinen zu. Der Start bei der Dakar 2024 ist damit natürlich gestrichen. Hier lest ihr die aktuelle Aussendung von Hiasis Schwester Eva Walkner mit einem Kommentar von Matthias direkt aus dem Krankenhaus in Palm Springs:

Matthias Walkner hat sich in Kalifornien bei den letzten Trainingsvorbereitungen für die Rallye-Dakar im Jänner schwer verletzt. Am Dienstagvormittag (Ortszeit) starten die Fahrer des Red Bull KTM Factory Teams zu einer Besichtigungsrunde mit moderatem Trainingstempo. Walkner übersieht im aufgewirbelten Staub der vorderen Kollegen eine fünf Meter hohe Abrisskante und landet noch dazu in einem kleinen Gegenhang. Der Impact aus dieser Höhe war derart groß, dass er zu Sturz kommt. Nach einer reibungslosen Erstversorgung vor Ort und einer sehr gut funktionierenden Rettungskette wird der Kuchler sofort ins „Desert Regional Medical Center“ nach Palm Springs geflogen.

Die erste Diagnose seitens der behandelnden Ärzte in Amerika fällt erschütternd aus. Walkner zieht sich mehrfache, auch offene, Frakturen an Schien- und Wadenbein und am Fuß zu, sowie einen komplexen Trümmerbruch am linken oberen Sprunggelenk. Auch eine Knieverletzung wird vermutet. Die erste Operation am Dienstag ist gut verlaufen. Wann Walkner transportfähig sein wird, kann aktuell noch nicht gesagt werden. Sobald als möglich wird Walkner nach Österreich ins UKH Graz, wo auch Max Franz behandelt wurde, überstellt. 

„Wir sind mit moderatem Tempo zu einer Besichtigungsfahrt unserer Trainingsrunde aufgebrochen. Wie so oft in unserem Sport ist das Licht sehr flach, dazu kommt ein wenig aufgewirbelter Staub von den vorderen Fahrern und schlechte Kontrastverhältnisse. Ich habe zu den Teamkollegen einen guten Abstand gehalten und bin ein schnelles aber kein Renntempo gefahren. Ich habe eine fünf Meter hohe Abrisskante mit einem kleinen Gegenhang unten im Flachen übersehen. Der Aufprall war so enorm, dass ich sehr froh bin mir keine grobe Rückenverletzung zugezogen zu haben. Die Fußverletzung ist leider schwerwiegend und ich muss mich jetzt auf eine sehr lange Rehaphase einstellen.“

Vor Ort kümmert sich aktuell auch ein Team bestehend aus dem KTM-Team sowie einem Expertenteam vom Red Bull APC in Los Angeles. 

Wir wünschen alles Gute sowie natürlich eine rasche und vollständige Genesung!

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