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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
19.7.2024

Erwischt: BMW R 1300 RTSchlanker, sportlicher, mit Automatik

Seit ihrer letzten Runderneuerung im Spätsommer 2023 war klar, dass die BMW R 1300 GS im Laufe ihres Modellzyklus die Basis für eine gesamte Modellfamilie bilden würde. Die R 1300 GS und die kürzlich enthüllte R 1300 GS Adventure markieren also nur den Auftakt. Bevor später die R 1250 R und R 1250 RS moderne Nachfolger erhalten und mit der M 1300 GS und – aller Voraussicht nach – einer R 1400 GS auch neue Modelle in die Modellpalette aufgenommen werden, wird zunächst BMWs Reisetourer R 1250 RT abgelöst – eines der nach wie vor weltweit erfolgreichsten Modelle seines Segments.

Die RT hat ihre letzte signifikante Modellpflege vor mittlerweile fast vier Jahren bekommen, allerdings handelte es sich damals in erster Linie um ein Facelift. Neue Lichttechnik und überarbeitetes Infotainment standen damals im Vordergrund. Analog zur R 1300 GS handelt es sich bei der neuen RT jedoch um ein völlig neues Modell, das entsprechend auf den Namen R 1300 RT hören wird.

Derzeit drehen Prototypen in Süddeutschland ihre Erprobungsrunden und, obwohl getarnt, geben diese bereits einen guten Eindruck vom fertigen Motorrad. Der erste Eindruck der neuen RT wird zunächst von der Optik bestimmt: Wo die R 1250 RT derzeit wie eine drahtigere, sportlichere Version von BMWs Sechszylinder-Flaggschiff K 1600 GT daherkommt, wird ihre Nachfolgerin deutlich futuristischer gestylt sein.

An der Front fällt zunächst die im Sinne des segmenttypisch wichtigen Windschutzes nochmals vergrößerte, elektrisch verstellbare Scheibe ins Auge. Darunter liegen große Spoiler, die hier noch mattschwarz getarnt sind, später jedoch transparent ausfallen und der Front einen futuristischen Look verleihen dürften. Im unteren Bereich gehen sie in ein flügelförmiges Tagfahrlicht über. Die Scheibe wird flankiert von Außenspiegeln, die zudem die Blinkereinheiten aufnehmen. Unter ihr sitzt, in einer zentralen Aussparung, die Messeinheit für den radargestützten Abstandstempomaten und den vorderen Kollisionswarner, unter diesem die LED-Einheit für Abblend-, Fern- und Kurvenlicht.

Die kantig gestylte Seitenverkleidung verdeckt zum einen die aktuellste Version der Telelever-Vorderradführung und das Zentralfederbein, zum anderen einen massiven Tank. Das Fassungsvermögen der Schwester R 1300 GS Adventure von 30 Liter wird dieser in der RT zwar vermutlich nicht erreichen, mehr als die 25 Liter des derzeitigen Modells erscheinen angesichts der bulligen Optik aber äußerst wahrscheinlich.

Darunter liegt das Herzstück der Baureihe. Übernommen aus den GS-Schwestermodellen wird der Blechschalen-Hauptrahmen, in den der Motor als mittragendes Element integriert ist. Bei diesem wird es sich auch in der RT um die neueste Ausbaustufe des neuen, flüssigkeitsgekühlten Zweizylinder-Boxers handeln. Das bedeutet 1300 Kubikzentimeter Hubraum und wohl weiterhin 145 PS Nennleistung, sowie 149 Newtonmeter Drehmoment. Zudem bedeutet es die mittlerweile bewährte Verwendung der variablen Ventilsteuerung ShiftCam. 

Änderungen gibt es hingegen bei der Abgasanlage. Sie läuft deutlich flacher aus als bei R 1300 GS und GS Adventure, um den darüber platzierten und ebenso neu konstruierten Koffern mehr Platz zu lassen – und diesen so zu mehr Fassungsvermögen zu verhelfen. Sie sind an einem Alu-Gitterrohr-Heckrahmen befestigt, der gegenüber dem konzeptionell ähnlichen Teil der GS Adventure ebenfalls neu konstruiert wurde. Kardanantrieb und Schwingenkonstruktion werden jedoch unverändert von dieser übernommen. 

Übernommen wird auch die elektronische Fahrwerkssteuerung, genannt DSA. Diese steuert die Federrate vorne und hinten, verhindert beispielsweise eintauchen durch Fahrmanöver oder starke Beladung.

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