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Christoph Lentsch
Autor: Mag. (FH) Christoph Lentsch
christoph.lentsch@motorrad-magazin.at
22.7.2024

Kawasaki Ninja 7 Hybrid DauertestKilometerzähler

Das Hybrid-Konzept von Kawasaki ist nicht nur dafür gemacht, sich emissionsfrei durch Innercities zu bewegen, sondern auch, um selbst mit einem Sportmotorrad möglichst sparsam unterwegs zu sein. Um den Titel „Sportmotorrad“ gleich zurechtzurücken: Besonders sportlich ist die Hybrid-Ninja nicht, außer für ein paar Sekunden, wenn man den Boost-Modus aktiviert. Ansonsten ist sie ein zwar optisch auffälliges, aber im Grunde sehr braves, praktikables und – wenn man die Betriebsmöglichkeiten einmal verstanden hat – auch umgängliches Alltagsmotorrad.

Dass sie um 53 Kilogramm schwerer ist als eine Ninja 500 und daher auch nicht weniger, sondern sogar mehr verbraucht, wiegt allerdings schwer in der Argumentation gegen die Hybrid-Technik. Das Hauptargument gegen den reinen Elektroantrieb beim Motorrad ist hingegen bekanntermaßen der Mangel an Reichweite, beziehungsweise der Überfluss an Ladezeit.

Die schlechte Nachricht zuerst – und dann die zweite schlechte Nachricht. Unsere Umwelt-Ninja verbrannte auf den ersten 600 Kilometern im Schnitt vier Liter Sprit, also genau entsprechend der WMTC-Angabe und leider auch um 0,2 Liter mehr als die Ninja 500. Da die Tanks gleich groß sind, kommt der Hybrid nur 350 Kilometer weit, der reine Verbrenner 368. Bleibt noch der Elektromotor als Reichweitenverlängerer, als der er allerdings nicht gedacht ist.

Die zweite schlechte Nachricht nämlich: Sind beide Speicher erstmal leer, kann der Akku nicht mehr aufgeladen werden, zuerst muss Benzin rein. Würde ich in Wien nur emissionsfrei fahren dürfen, käme ich von der Stadtgrenze bis ins Büro. Ich dürfte dann halt nicht mehr heimfahren, weil ich ja den Verbrenner zum Laden bräuchte. Blöd. Zum Glück darf ich noch fossil durch die Stadt glühen. 

Die Kawasaki Ninja 7 Hybrid ist – je nach Betrachtungsweise – mit ihrer Zwitter-Technik entweder zu früh oder zu spät. Aber während man sie durchaus als reinen Testballon betrachten kann, der in den Aufwinden des technischen Fortschritts bald nicht mehr mit freiem Auge zu erkennen sein wird, erweist sie mir trotzdem treue Dienste und erfüllt so ziemlich genau das, was ich mir von ihr gewünscht habe:

Sie schaltet auf Wunsch vollautomatisch, wenn auch nicht sehr elegant; ich muss keine Kupplung betätigen und mir den linken Schuh mit dem Schalthebel versauen; ich kann mich leise und geruchsneutral durch die Stadt bewegen. Und das Wichtigste: Ich ziehe die staunenden Blicke bewundernder Passanten auf mich, die mir sagen: Wer ist denn dieser schnittige, fortschrittliche und offensichtlich wohlhabende (Um-)Weltretter auf dieser futuristischen Elektro-Rakete? 

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