Leeren ›

Österreichs Plattform
Symbol, das darstellt, dass dieses Magazin 24h am Tag und 7 Tage die Woche verfügbar ist
für schräges Leben

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.

menu

All unsere Artikel der letzten Jahre

Hier findest Du alle Artikel, die wir in den letzten Jahren online gestellt haben. Viel Spaß beim Stöbern!

Hier darf gefiltert werden:

6.11.2018

Honda CBR500R
Honda CBR500R

Honda CBR500R 2019Mini-Blade

Die Fireblade im Pocketformat. Der optische Auftritt der schlanken CBR500R präsentiert sich im Modelljahr 2019 aggressiver und muskulöser, deutlich inspiriert von der großen Schwester. Das neu gestaltete Bodywork bringt allerdings nicht nur optische, sondern auch aerodynamische Vorteile. Die Clip-on-Lenkerhälften sind nun unterhalb der überarbeiteten Gabelbrücke montiert, um eine sportlichere, weiter nach vorne geneigte Sitzposition für den Fahrer zu begünstigen. Die Spitzenleistung des 471 Kubik großen Zweizylinders bleibt weiterhin bei 48 PS (35 kW) und passt somit wie bisher perfekt für die A2-Führerscheinklasse. Die Leistungsabgabe konnte um vier Prozent verbessert werden und auch die Drehmomententfaltung zwischen 3.000 und 7.000 Touren. Erreicht wurde dies über Modifikationen an der Einlass- und Auslassseite sowie bei den Ventilsteuerzeiten. Außerdem ist die CBR500R nun mit einer Anti-Hopping-Kupplung ausgestattet.

Details Honda CBR500R 2019:
- Sportlich aggressives Design, LED-Doppelscheinwerfer
- Verbesserte Aerodynamik, ergonomisch praxisgerechter Sitzkomfort
- Sportlich optimierte Sitzposition, tiefer angebrachte Clip-on-Lenker
- LCD-Instrumenten-Display, neu mit Ganganzeige und Schaltindikator
- LED-Blinker
- Lebendiger Mittelklasse-Twin mit konstruktiven Anleihen zur CBR1000RR Fireblade
- Einlass und -Auslass sowie Ventilsteuerzeiten modifiziert; Kraftentfaltung und Drehmoment bei unteren und mittleren Drehzahlen um vier Prozent verbessert
- Schöner Sound dank neuem Zweirohr-Auspuffkrümmer
- Anti-Hopping-Kupplung für leichtere Gangwechsel
weiterlesen ›

5.11.2018

Yamaha Niken GT
Yamaha Niken GT

Yamaha NIKEN GTDREIRAD AUF REISEN

Noch bevor die revolutionäre und polarisierende Niken richtig am Markt angekommen ist, stellt Yamaha dem Dreirad bereits eine zweite Version zur Seite: die Niken GT. Wie der Name nahelegt, handelt es sich dabei um eine für Reisezwecke optimierte Variante der Niken. Die Unterschiede im Detail:

– Hoher Windschild
– Komfortsitz
– Heizgriffe
– Halbfeste 25-Liter-ABS-Seitenkoffer
– Heckgepäckträger mit Beifahrer-Haltegriff
– Hauptständer
– Zweite 12 V-Gleichstromsteckdose
– Spezielle GT-Karosseriefarben und Telegabel-Ausführung

Die Niken GT soll in Nimbus Grey oder Phantom Blue bereits ab Jänner bei den Yamaha-Händlern verfügbar sein.
weiterlesen ›

29.10.2018

BMW F 850 XR 2019
BMW F 850 XR 2019

BMW F 850 XR ERLKÖNIG?ERWISCHT: Bayrischer Mittelklasse-Sporttourer

Erwischt: Unsere Erlkönig-Sniper waren wieder einmal erfolgreich und haben eine der wahrscheinlich spannendsten BMW-Neuheiten erlegt. Das Objekt der Neugierde ist ein Mittelklasse-Sporttourer, den wir bereits erwartet haben. Warum? Weil uns BMW mit einem Konzeptbike bereits einen Hinweis darauf geliefert hat: Unter dem Titel „Novecento“ wurde diese Designstudie heuer im Sommer auf dem Concorso d’Eleganza in der Villa d’Este präsentiert. Alle Infos dazu findet ihr hier

Schon damals haben wir gemutmaßt, dass dem Konzept ein Serienbike folgen wird. Und wir haben bereits über dessen Bezeichnung spekuliert: F 850 XR. Mit dem erwischten, offenbar äußerst seriennahen Prototypen erhält diese Theorie noch mehr Nahrung. Die Front lehnt sich ganz klar an die Designstudie an und ähnelt daher auch der S 1000 XR. Auch die Seitenlinien und die Sitzposition erinnern ganz klar an das sportliche Vierzylinder-Reisebike, daher nehmen wir stark an, dass der kleinere Ableger ebenfalls das XR-Siegel tragen wird. Eine mögliche alternative Bezeichnung wäre natürlich F 850 GT, immerhin wird dieses Modell wohl die bisherige F 800 GT ersetzen.
weiterlesen ›

4.10.2018

Auch die kleine Tracer wird zum großen Tourer.
Auch die kleine Tracer wird zum großen Tourer.

Yamaha Tracer 700 GTGran Turismo im Mittelformat

Die Yamaha-Modellpalette 2019 wird neben der erfolgreichen Tracer 700 auch noch die neue Tracer 700GT umfassen, die mit hohem Touringwindschild, der einen besseren Windschutz bietet, ergonomischem Sitz und farblich abgestimmten 20-Liter-Seitenkoffern, sowie verbessertem Touringkomfort und höherer Funktionalität auftrumpft. Mit ihrer höheren Standardspezifikation baut die Tracer 700GT auf den Stärken der sportlichen und agilen Tracer 700 auf.

Das neue Model aus dem erfolgreichen Tracer-Programm von Yamaha bietet noch mehr Touringpotenzial und ist eines der vielseitigsten Modelle dieser Klasse. Erhältlich in Phantom Blue sowie Tech Black und in der Farboption Nimbus Grey mit Rot als Zweitfarbe.

Technische Daten Yamaha Tracer 700 GT:

Motortyp: 2-Zylinder-Motor, 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum: 689ccm
Bohrung x Hub: 80.0 mm x 68.6 mm
Verdichtung: 11.5 : 1
Leistung: 55.0kW (74.8PS) bei 9,000 /min
Begrenzte Power-Version: 35.0kW 7,500 /min
Drehmoment: 68.0Nm (6.93mkp) bei 6,500 /min
Reifen vorn: 120/70 R17 M/C 58W (tubeless)
Reifen hinten: 180/55 R17 M/C 73W (tubeless)
Gesamtlänge: 2,138 mm
Gesamtbreite: 806 mm
Gesamthöhe: 1,270 mm
Sitzhöhe: 835 mm
Radstand: 1,450 mm
Bodenfreiheit: 140 mm
Gewicht, fahrfertig, vollgetankt: 196 kg
Tankinhalt: 17.0L
Öltankinhalt: 3.0L
weiterlesen ›

3.10.2018

Als wäre KTMs Super Duke GT nicht ohnehin der schärfste Sporttourer, wurde er noch schneller.
Als wäre KTMs Super Duke GT nicht ohnehin der schärfste Sporttourer, wurde er noch schneller.

KTM Super Duke GT 2019Sporttouring noch schärfer

Wenn sie in Mattighofen einen Sporttourer bauen, würde er scharf, radikal, kompromisslos und sehr, sehr schnell werden, dachten wir. Das haben sie dann auch gemacht. Jetzt hat KTM die Super Duke GT überarbeitet und was gemacht? Genau! Sie haben sie noch schärfer, radikaler, kompromissloser und schneller gemacht.

Der direkt aus der Super Duke R übernommene 1301 Kubik große V2 leistet nun 175 PS und lässt mit mächtigen 141 Newtonmetern die Muskeln spielen. Zudem soll der Motor besonders im unteren Drehzahlbereich gleichmäßiger laufen. Was die GT jetzt noch schneller macht, ist neben der angehobenen Leistung der nun serienmäßig montierte Quickshifter+ für kuppelfreies Rauf- und Runterschalten. Für bessere Aerodynamik und Windschutz wurde die Touringscheibe neu geformt, die sich nun leichter mit einer Hand in der Höhe verstellen lässt. Dahinter (oder davor) kommt der neue 6,5-Zoll-TFT-Bildschirm zum Vorschein, der die geteilte Analog/LCD-Einheit ersetzt. Die Informationen werden über eine beleuchtete Schaltereinheit am linken Lenkerende neben der Tempomat-Bedienung abgerufen und sind selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar.
weiterlesen ›

10.7.2018

Die Niken soll eine neue Dimension des "Motorrad"-Fahrens möglich machen.
Die Niken soll eine neue Dimension des "Motorrad"-Fahrens möglich machen.

Yamaha Niken TourDreirad fahren wie noch nie

Unsere erste Testfahrt mit der Yamaha Niken überraschte alle. "Auf der Großglockner Hochalpenstraße konnten wir bereits zahlreiche ambitionierte Kurven-Duelle gegen Power-Naked-Bikes und Supersportler ganz locker zugunsten der Niken entscheiden. Analysiert man nüchtern die Fakten, bleibt kein Zweifel: auf Yamahas Niken kann man sowohl schneller als auch sicherer unterwegs sein als je zuvor mit einem Motorrad." Diese Zeilen stammen von unserem Redakteur Clemo, bekannterweise ein auf und abseits des Motorrads sehr sportlich ambitionierter Zeitgenosse, von dem wir eben dieses Fazit zu einem Dreirad nie erwartet hätten. Doch die Niken scheint tatsächlich nichts mit bekannten Varianten eines Motorrades in Verbindung mit einer zweispurigen Vorderachse gemein zu haben, sondern ein wesentlich dynamischeres Konzept zu liefern, das praktisch nur Vorteile liefert. Jetzt kannst du dich selbst von den Qualitäten der Niken überzeugen, denn das "Ding" geht auf Reisen.

Die NIKEN-Demotour findet von Juni bis Oktober 2018 in folgenden Ländern statt:
Niederlande, Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien, Großbritannien, Griechenland, Rumänien, Belgien, Finnland, Schweden, Österreich, Schweiz, Portugal, Norwegen, Slowenien

Mit Vorführungen und Expertentipps ist die NIKEN-Demotour die ideale Plattform für jeden, der eine neue Art des Fahrens erleben will. Eine vollständige Liste der Tour-Standorte sowie regelmäßige Tour-Updates findest du unter www.niken-tour.eu, und zudem kannst du die NIKEN-Demotour in den sozialen Medien unter #nikentour verfolgen.
weiterlesen ›

11.6.2018

Ein Paketdienst sah noch nie so gut aus.
Ein Paketdienst sah noch nie so gut aus.

Turismo Veloce 800 Lusso SCSMV Agusta mit Automatik

Automatik-Getriebe bei MV Agusta? Ein neues Doppelkupplungsgetriebe? Oder gar eine Revolution?
Um Missverständnissen vorzubeugen: SCS bedeutet diesfalls nicht Shopping City Süd, sondern Smart Clutch System. zwei Jahre lang bastelte MV Agusta daran mit einem "führenden Technologiepartner aus der Industrie". Dazu analysierte man zunächst die bestehenden Lösungen für schaltfreies Motorradfahren. Einerseits gibt es die bekannten CVT-Getriebe, die vor allem im Roller-Segment zum Einsatz kommen und für deutlich stärkere und sportlichere Motorräder eher ungeeignet sind. Andererseits bietet Honda mit dem Doppelkupplungsgetriebe eine zwar effektive, zukunftsfähige Lösung an, die aber recht klobig und schwer ausfällt.

MV Agusta fand eine weitere Lösung für das "Kupplungsproblem". Im Gegensatz zu den anderen beiden Ansätzen, ist der Kupplungshebel bei der Veloce SCS noch vorhanden und kann auch benutzt werden. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, die Kupplung automatisch arbeiten zu lassen. Es ist sogar möglich, jederzeit die Kupplung zu ziehen, ohne mit dem System in Konflikt zu geraten. Natürlich wird bei MV kein noch so modernes Feature entwickelt, das nicht auch verdammt gut aussehen muss. Deshalb hat man über die neue Kupplung einen transparenten Deckel geschraubt, wie man ihn sonst nur von Custombikes kennt.

Die Automatik von MV Agusta kommt zwar ohne spürbares Mehrgewicht aus, aber wie die bekannten Modelle nicht ohne eine Feststellbremse. Mit der automatischen Kupplung kann kein Gang in der Parkposition eingelegt sein. Andere Nachteile hat das System nicht, es soll sowohl den Komfort und die Sicherheit im Alltag verbessern, als auch die Sportlichkeit steigern. Laut MV beschleunigt die Veloce mit ihren 110 PS aus dem 800er Dreizylinder wie ein Supersportler. Wir haben lange auf eine Alternative zu Hondas DCT gewartet und sind jetzt mehr als gespannt, wann wir die Smart Clutch Transmission erstmals testen werden dürfen.

Vier Fahrmodi regeln das Ansprechverhalten, das Drehmoment, die Motorbremswirkung und den Drehzahlbegrenzer. Die 8-stufige Traktionskontrolle wurde präziser programmiert und soll feinfühliger ansprechen. Mit dem EAS 2.0 Quickshifter zum Rauf- und Runterschalten werden die Gänge blitzschnell durchgeladen.
weiterlesen ›

25.5.2018

BMW Concept 9Cento
BMW Concept 9Cento

BMW Concept 9CentoVorschau auf eine F 850 XR?

Den Concorso d’Eleganza in der Villa d’Este (Vor-Ort-Reportage von K.OT folgt in Kürze) nimmt BMW seit Jahren zum Anlass, um ein aufsehenerregendes Showbike auf den gepflegten Rasen zu rollen. Diesmal könnte sich hinter dem Concept namens 9cento (sprich: Novecento, also Neunhundert) aber ein kommendes Serienmodell verbergen. Doch der Reihe nach.

Zunächst einmal zur Einordnung: Die 9cento ist ein Adventure-Sport-Modell, schlägt also in die gleiche Kerbe wie die bekannte S 1000 XR. Auf der einen Seite dezidiert für die Straße gebaut übernimmt sie einige Meriten der Adventurebikes, also beispielsweise längere Federwege, einen vergleichsweise breiten Lenker und eine aufrechte Sitzposition. Dazu bietet sie eine ausgeprägte Tourentauglichkeit in Form eine großen Windschilds.
weiterlesen ›

24.5.2018

Yamaha Niken 2018
Yamaha Niken 2018

Yamaha Niken 2018DREIFACH BESSER

Eines ist Yamahas neue Niken (japanisch: „zwei Schwerter“) ganz bestimmt nicht: everybody's darling. Denn an der ungewohnten Optik des Dreirades scheiden sich schon jetzt die Geister. Die Niken polarisiert so sehr, dass uns angesichts der exzessiven Unkenrufe auf unseren Social-Media-Plattformen beinahe die Worte fehlen. Wenn es um die Anzahl der Räder geht, sind Motorradfahrer offenbar gnadenlos konservativ: Drei sind eines zu viel.

Dass Yamahas Niken wohl tatsächlich keinen Schönheitspreis gewinnt, wollen wir auch gar nicht in Abrede stellen. Im Unterschied zur (verzweifelten) zwischenmenschlichen Partnersuche braucht man sich die Niken aber nicht einmal „schön saufen“ – wer sich zu einer neugierigen Probefahrt in den Sattel traut, wird sich das ungewohnte Konzept binnen weniger Kilometer ganz von alleine „schön fahren“. Denn in Sachen Fahrdynamik hat uns die Niken total aus den Socken gehauen. Hand aufs Herz: beim Anbremsen und bei der Kurvengeschwindigkeit ist die Niken dank ihres doppelten 15-Zoll-Vorderrades jedem Motorrad haushoch überlegen. Die Physik dahinter ist simpel und einleuchtend: zwei Vorderräder bieten deutlich mehr Seitenhalt als ein einzelnes. Taucht auf der anvisierten Linie plötzlich ein gemeiner Kanaldeckel, Rollsplitt, ein Ölfleck oder Bitumenstreifen auf, darf der Niken-Pilot sogar in voller Schräglage ganz entspannt bleiben – selbst wenn ein Rad über den rutschigen Störfaktor rollt und Haftung verliert, hält das 410 Millimeter entfernte, andere Rad nämlich souverän die Spur. Bis 45 Grad Schräglage sind mit der Niken problemlos möglich, beide Räder haben selbst dann noch soliden Asphaltkontakt, wenn der Fußraster schon längst markerschütternd über den Boden schraddelt.

weiterlesen ›

15.4.2018

Yamaha Tracer 900 GT Test 2018
Yamaha Tracer 900 GT Test 2018

Yamaha Tracer 900 und 900 GT Test 2018Supersport Tourer

Heute (17. April 2018) testete K.OT zum ersten Mal ein neues Motorrad für das Motorradmagazin. Zur Premiere musste er sein Lampenfieber auf gleich zwei Modelle verteilen, nämlich die überarbeitete Yamaha Tracer 900 und die brandneue Tracer 900 GT. Bei trockenem, sonnigem Wetter in Granada ging es auf einer Strecke von rund 250 km durchs Gebirge, wo die beiden Schwestern ihre Sport- und Touring-Qualitäten unter Beweis stellen konnten. Am Ende wurde die Frage geklärt: Muss es die GT sein, oder tut's auch die "normale" Tracer 900. Und was hat sich am Sozius getan? Erste Infos und Fahreindrücke weiter unten.

Die Yamaha Tracer 900 wurde für 2018
umfangreich überarbeitet und erhielt neben einer nachgeschärften Verkleidung einen etwas schmäleren Lenker, der ebenso wie die ergonomischere Sitzbank für Fahrer und Beifahrer für mehr Reisekomfort sorgen soll.Der Windschild lässt sich bequem einhändig verstellen. Passend zum verfeinerten Design sind die Handguards aerodynamisch erschlankt und unterstreichen das böse G'schau der Tracer. Auch mit neuen Beifahrerfußrasten und Beifahrer-Haltegriffen reagierte man auf die Kritik aus der zweiten Reihe. Schließlich erhielt der Sport Tourer noch einen neuen Kotflügel an der in der Länge gewachsenen Schwinge.

TECHNISCHE DATEN Yamaha Tracer 900 2018:

- 847 Kubik Dreizylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4-Ventiler
- 115 PS und 87,5 Nm
- Traktionskontrolle dreistufig
- Riding Modes
- Aluminium-Rahmen
- 18 Liter Tank
- Sitzhöhe von 850 bis 865 mm
- Hauptständer und ABS serienmäßig

Preis Yamaha Tracer 900 2018: Euro 12.299,-

Die Yamaha Tracer 900 GT ist das noch reiselustigere Upgrade der Tracer 900 mit einer satten Portion Extras wie zwei je 22 Liter fassenden Seitenkoffern, einem farbigen TFT-Display, einer voll einstellbaren, gold eloxierten Up-Side-Down-Gabel, sowie einem Quickshifter, einem Tempomaten und Heizgriffen. Außerdem gibt es nur die GT in drei statt zwei Farben.

TECHNISCHE DATEN Yamaha Tracer 900 GT 2018:

- 847 Kubik Dreizylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4-Ventile
- Traktionskontrolle dreistufig
- Riding Modes
- Aluminium-Rahmen
- 18 Liter Tank
- Sitzhöhe von 850 bis 865 mm
- Gewicht fahrfertig 215 kg (Seitenkoffer und Zubehör +12 kg)
- Hauptständer, Heizgriffe und ABS serienmäßig
- Quickshifter und Tempomat serienmäßig
- voll einstellbare, gold eloxierte Gabel
- TFT Display

Preis Yamaha Tracer 900 GT 2018: Euro 13.999.-

weiterlesen ›

3.2.2018

Kawasaki Ninja H2 SX TestTouring unter Druck

Ein Motorrad ist erst dann schnell genug, wenn man davor steht und Angst hat aufzusteigen. Davon bin ich persönlich aufrichtig überzeugt. Denn neben vieler praktischer, kluger Argumente, mittels derer man im Gespräch mit Kritikern des motorisierten Zweirades gerne Überzeugungsarbeit zu leisten versucht, macht besonders eine Eigenschaft bestimmte Motorräder für mich unfassbar begehrenswert:  die pure Unvernunft ihres Daseins.

Ein Paradebeispiel dafür ist die neue Kawasaki H2 SX mit Kompressor-Motor, 200 PS und 137 Newtonmetern (4 Nm mehr als bei der Standard H2). Streng genommen ist auf öffentlichen Straßen ein Sport-Tourer mit solch beinahe grotesker Übermotorisierung vollkommen überflüssig – besonders in einer Zeit, in der die gesetzlich erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Verkehr auf Drängen vieler (sogenannter) Verkehrsexperten sukzessive weiter beschnitten wird. Trotzdem gebührt Kawasaki höchstes Lob für die Courage ihre elitäre High-Speed-Waffe H2R (beziehungsweise ihr straßenhomologiertes Supersport-Pendant H2) nun auch zum mutigen Touren-Fahrzeug umzufunktionieren, das dank größerer Produktionsstückzahlen (und weniger Handarbeit bei der Fertigung) für ein breiteres Publikum erschwinglich sein wird. Die H2 SX wird als stark abgespecktes Basis- und voll ausgerüstetes SE-Modell verfügbar sein. Die SE-Version, durch die grün-schwarze Lackierung optisch leicht identifizierbar, konnte ich auf Landstraße und Rennstrecke ausgiebig testen.

Die Eckdaten der H2 SX SE haben wir bereits hier präsentiert. Nochmals zur Erinnerung: im Vergleich zur H2 drei Kilo abgespeckter, modifizierter Motor mit drehmomentorientierter Abstimmung, deutlich höherer Verdichtung, überarbeiteten Kolben schlankeren Ansaugkanälen und 12.500 Touren Maximaldrehzahl. Für Sozia-Betrieb adaptierter Gitterrohrrahmen mit dickeren Stahlrohren, längerer Schwinge und 195 Kilo Zuladung. 19-Liter-Tank, 30 Grad Lenkeinschlag, kürzere Übersetzung, schlanker Schalldämpfer (minus 2 kg), Gepäckhalterung für optionale Koffer, LED-Kurvenlicht, TFT-Display, Tempomat, Launch-Control, schräglagengesteuerte Assistenzsysteme, Quickshifter (up/down), Heizgriffe, Hauptständer, 12-Volt-Anschluss, und, und, und. Obendrein soll die 25 Prozent sparsamere H2 SX kaum mehr Benzin verbrauchen als Z1000SX oder Versys 1000. Sitzkomfort und Ergonomie sind irgendwo zwischen geduckter ZZR1400 und relativ aufrechter Z1000SX angesiedelt.

weiterlesen ›

7.11.2017

KAWASAKI NINJA H2 SX
KAWASAKI NINJA H2 SX

KAWASAKI NINJA H2 SXZiel-Kompression

Kawasaki hat sich Zeit gelassen, um den 2014 von der Leine gelassenen Kompressor-Wolf in einen Schafspelz zu kleiden. Hiermit ist es soweit: Die Ninja H2 SX ist das mit Abstand kräftigste Lebenszeichen der seit Jahren bei praktisch allen Herstellern eher dahin dämmernden Sporttouring-Klasse. Und das im mehrfachen Wortsinn. Kawasaki gibt die Spitzenleistung inklusive Ram-Air-Effekt mit 210 PS bei 11.000 U/min an, unterstützt von einem Kompressor-gefütterten Drehmoment von 137 Nm bei 9500 U/min. Die unvergleichliche Drehmomentkurve wird die Ninja in ihrem Segment unschlagbar machen, wenn es um bergauf führende Geraden zwischen den Spitzkehren österreichischer Alpenpässe geht.

weiterlesen ›

17.2.2017

Ducati Supersport
Ducati Supersport

DUCATI SUPERSPORTSportsgeist

Supersport-Modelle haben bei Ducati eine lange Tradition und es war durchaus an der Zeit, dass man in Bologna dieser irgendwo zwischen den Monstern und den Panigales angesiedelten Klasse wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt. Keine Frage, dass die Euro-4-Umstellung wie bei vielen anderen Herstellern eine günstige Gelegenheit war, gleich eine kräftige Auffrischung durchzuziehen. Tatsächlich blieb im Vergleich zur Vorgängerin kaum eine Schraube neben der anderen, außer natürlich die Tatsache, dass sie von einem 900er (eigentlich 937er) L2-Motor mit Desmodromik angetrieben werden muss. Basis ist der eigentlich schon recht betagte 11°-Testastretta-Motor, der für die 113 PS der neuen Supersport aber eine mehr als ausreichende Grundlage liefert.

weiterlesen ›

27.4.2016

Yamaha MT-07 Tracer
Yamaha MT-07 Tracer

Yamaha MT-07 tracerJetzt geht es MUNTER weiter

Viel Motorrad um wenig Geld – das ist die Strategie, mit der Yamaha in den letzten Jahren große Erfolge einfährt. Ganz besonders trifft das auf die MT-07 zu, die ansatzlos zu den meistverkauften Motorrädern in Europa vorstoßen konnte.
 
Allerdings: Wer sich etwas mehr Langstrecken- und Soziustauglichkeit gewünscht hat, der musste bislang an der MT-07 vorbeigehen. Damit macht der erste Ableger der Baureihe nun ein Ende: Die MT-07 Tracer folgt dem Beispiel der großen Schwester MT-09 und bietet guten Windschutz dank einer verstellbaren Scheibe sowie Handprotektoren, mehr Stabilität dank der verlängerten Schwinge, eine aufrechtere Sitzposition und die Möglichkeit, Seitentaschen und Topcase zu montieren. Auch der um drei auf 17 Liter vergrößerte Tank kommt touristischen Ambitionen entgegen.

Neben diesen sichtbaren Unterschieden wurde das Fahrwerk (bei identischen Federwegen von 130 Millimetern vorne und hinten) neu abgestimmt, die Bremserei hingegen unverändert übernommen. Der einteilige Sattel liegt trotzdem um vier Zentimeter höher als bei der MT-07 (845 Millimeter), das könnte für kleine Fahrerinnen und Fahrer grenzwertig werden. Das Gewicht stieg indes nur moderat: 196 Kilo fahrfertig entsprechen einem Zuwachs um nur 14 Kilo.

Etwas tiefer muss man in die Tasche greifen, sobald die MT-07 Tracer im Juli nach Österreich kommt: Das Bike wird 8499 Euro kosten, was einen Aufpreis von 1500 Euro auf die MT-07 bedeutet – angesichts der gebotenen Mehraustattung aber ein maßvoller Anstieg. Damit liegt die MT-07 Tracer nur leicht über der Kawasaki Versys 650 (8399 Euro) und der Suzuki V-Strom 650 (7990 Euro), aber deutlich unter der gleich starken BMW F 700 GS (10.050 Euro).

Die MT-07 Tracer soll freilich nicht die einzige Variante der kompakten Familie bleiben. Unser Erlkönigjäger hat bereits eine Adventure-Variante auf gleicher Basis erspäht, die als XT700 Ténéré auf den Markt kommen könnte: ein Bild davon könnt ihr euch hier machen.

Bis es so weit ist, freuen wir uns auf die erste Ausfahrt mit der MT-07 Tracer. Ende Juni soll es so weit sein.
weiterlesen ›

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.