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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
28.3.2024

Erwischt: KTM 1390 Super Duke GT!Sporttourer mit mehr Power und Hightech

2016 eingeführt polarisierte sie zunächst vor allem durch ihr Design: Die mit dem Suffix „GT“ bezeichnete Sporttourer-Version der 1290 Super Duke. Mittlerweile hat sie dennoch ihre Nische gefunden und wird diese auch behalten, denn bereits seit mindestens vier Jahren wird in Mattighofen an einer Nachfolgerin gearbeitet. Zu diesem Zeitpunkt wurden erstmals sehr frühe Prototypen auf geheimen Testfahrten in Spanien gesichtet, größtenteils noch mit provisorischem Styling und unfertiger Technik.

Mittlerweile ist die Entwicklung neuen GT auf die Zielgerade eingebogen und als Folge dessen wurde nun ein erstes, nahezu völlig serienreifes Vorserienmotorrad auf letzten Erprobungsfahrten in Oberösterreich erwischt.

Gut zu erkennen ist dabei, dass sich das Gesicht der 1390 Super Duke GT, so ihr voller Name, dabei etwas von der unverkleideten Super Duke R abheben wird. So sieht man hier unterhalb einer spoilerartigen Verkleidung, in die die elektronische Scheibenverstellung eingelassen ist, eine neue Scheinwerfer-Einheit. Diese ist eigenständig geformt und verfügt über integriertes Kurvenlicht.

Zusätzlich ist, wie bislang, Abbiegelicht seitlich in die Verkleidung integriert. Diese wird künftig um einiges massiver ausfallen, und dies anscheinend aus mehreren Gründen: So soll, neben der neuen Scheibe, ein ausgeklügeltes Spoilerwerk für deutlich besseren Windschutz sorgen. Gleichzeitig bietet die neue Verkleidung mehr Platz für einen nochmals größeren Tank, ebenso wie für den optionalen, radargestützten Abstandstempomaten, dessen Sensor zentral unter der Windschutzscheibe platziert werden wird.

Zudem wird die Verkleidung nun weit nach unten gezogen, um den deutlich gewachsenen Kühler zu kaschieren. Dieser wird bedingt durch die neueste Ausbaustufe des aus der Super Duke R bekannten LC8-V2-Motors. Er wird auch in der GT 1350 ccm Hubraum haben und vor allem über die bei KTM „Cam Shift“ genannte Ventilsteuerung verfügen.

In dieser Ausbaustufe wird sie, so steht zu vermuten, die Nennleistung der Super Duke R übernehmen und somit echte 190 PS leisten – ein Zuwachs von 17 PS gegenüber dem aktuellen Modell, mit dem gleichzeitig sichergestellt ist, dass die Super Duke GT leistungsmäßig auch weiterhin das Flaggschiff der Oberösterreicher bilden wird. Denn in der überarbeiteten Super Adventure werden ab dem Modelljahr 2025 zunächst wohl 170 PS zur Verfügung stehen.

In Bezug auf Rahmen und Fahrwerk wird die Super Duke GT ebenfalls starke Anleihen bei ihrer Naked-Bike-Schwester nehmen: Die semiaktive Federung wird weitestgehend von dieser übernommen, wobei in der Vergangenheit auch Prototypen mit manuell voll einstellbarem Fahrwerk gesichtet wurden, was die Möglichkeit einer Art Basis-Version analog zur Super Duke R und der Super Duke R Evo eröffnet.

Allen gemein sein wird die Schwinge, was für die GT gleichzeitig den Wechsel auf ein progressives Hebelsystem für das Federbein bedeutet. Der Heckrahmen ist jedoch neu konstruiert, nun offenbar aus Alu-Guss gefertigt und bietet natürlich, neben der klassenüblich komfortablen neuen Sitzbank, Befestigungsmöglichkeiten für drei Koffer und offenbar auch ein großes und abschließbares Staufach unter der Sitzbank.

Was jedoch überrascht am Prototypen ist die Abwesenheit des neuen überbordend großen KTM-Infotainment-Systems, dass in der kommenden Super Adventure offenbar als Serienequipment eingeplant ist. Ob es möglicherweise aus Platzgründen fehlt oder als optionales Equipment nachgereicht wird, ist derzeit noch Spekulation.

Nicht als Spekulation, sondern als gesichert gilt, dass die 1390 Super Duke GT ab Frühjahr 2025 auf Kundenfang gehen wird. Gerüstet mit neuem Rahmen, neuem Fahrwerk und den gängigen elektronischen Helfern wird sie sich an Fahrer richten, denen eine Super Adventure zu hoch ist oder die generell mit Großenduros nur wenig anzufangen wissen.

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