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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
21.10.2025

Triumph Scrambler 900(Fast) alles neu für 2026!

Kinder, wie die Zeit vergeht! Es scheint, als wäre es erst ein Jahr her, als Triumph seine 900er-Scrambler präsentiert hat. Tatsächlich war es 2017, damals hieß das Modell auch noch „Street Scrambler“, und wir haben sie sofort in den Dauertest gebeten, wo wir wirklich jede Menge Spaß mit ihr hatten.

Mittlerweile, auch nach einem Perfomance-Update 2019, geht die Scrambler 900 in ihre zehnte Saison. Dafür wurde ordentlich umgerührt, fast kein Stein blieb auf dem anderen. Naja, ein Felsen ist doch unberührt geblieben: Der mächtige Zweizylinder mit moderaten 65 PS, dafür fettem Drehmoment von 80 Newtonmeter (bei nur 3250 U/min!), blieb unverändert erhalten. Aber sonst? Alles neu oder zumindest stark modifiziert.

Beginnen wir beim Look: Hier fällt ein neuer Tank (weiterhin mit 12 Liter Fassungsvermögen) mit ebenfalls neuem Verschluss auf, der moderner gestaltet wurde; weniger Barock, mehr New Wave. Der zeitgemäßere Look profitiert aber vor allem von der neuen Gabel: Es ist eine mächtige 43er-Upside-down-Gabel von Showa, gold eloxiert – ein heftiger Kontrast zu bisherigen 41er-Telegabel mit klassischen Faltenbälgen. Verstellbar ist die USD-Gabel aber auch nicht.

Im Gegensatz dazu kann man die beiden Federbeine am Heck – ebenfalls von Showa, ebenfalls neu – zumindest in der Vorspannung justieren. Sie verfügen nun außerdem über Ausgleichsbehälter. Die Federwege bleiben mit moderaten 120 Millimeter (die Scrambler 400 hat 150 Millimeter!) vorne und hinten unverändert.

Der Hauptrahmen ist zwar kein Neuzugang, dafür der Heckrahmen und die Schwinge. Ersterer wurde schlanker, zweitere geriet deutlich hübscher und darf silbern glänzen, um den neuen Werkstoff Aluminium in Szene zu setzen. Eine Gewichtsersparnis soll bei den Speichenrädern gelungen sein, deren Felgenbänder nun einheitlich schwarz lackiert werden.

Auch wenn der Motor unverändert blieb: Seine Abgase werden von einem neuen Schalldämpfer gefiltert. Er wurde im Design dezent überarbeitet, verfügt aber vor allem über neue, schönere Abdeckungen. Auch die Seitendeckel, die Alu-Drosselklappenabdeckungen und die Fersenschützer wurden neu gestaltet. Und nicht zuletzt begrüßen wir euphorisch das neue, weitaus schlankere Heck, das im Wesentlichen dem bisherigen „Tail Tidy Kit“ (ein Aufpreis-Extra) entspricht: Das Rücklicht ist kleiner, der ganze Bereich wirkt aufgeräumter.

Apropos Licht: Wie bei praktisch allen Triumph-Klassikern kommt nun auch bei der Scrambler 900 ein neuer, kompakter LED-Scheinwerfer mit neuer LED-Tagfahrlicht-Signatur zum Einsatz. Er wird von einer schönen Alu-Halterung getragen.

Ebenfalls aufgewertet wurden letztlich noch die Bremsen. Die vordere Einzelscheibe wuchs im Durchmesser von 310 auf 320 Millimeter, der 4-Kolben-Sattel wird nun radial montiert. Hinten bleibt’s bei einer 255er-Scheibe mit Doppelkolbensattel.

 

Triumph Scrambler 900 – Vergleich alt und neu

Nun zur Elektronik. Wichtigster Punkt aus unserer Sicht: Es gibt nun eine IMU (6-Achsen-Sensorbox) und damit Kurven-ABS und Schräglagen-Traktionskontrolle als Serienausstattung. Dazu kann man aus drei Fahrmodi wählen: Road, Rain, Offroad. In letzterem ist das ABS am Hinterrad deaktiviert.

Die entsprechenden Anzeigen werden auf dem von vielen anderen Triumph-Modellen gut bekannten Runddisplay dargestellt, das in der oberen Hälfte eine LC-Anzeige, in der unteren ein TFT-Display beheimatet. Dieses flache, runde Cockpit wird Traditionalisten und Fürsprecher für eine analoge Nadel wieder auf die Barrikaden treiben, aber aus funktionaler Sicht sprechen gute Gründe dafür. Und, um ehrlich zu sein, auch aus ästhetischer, denn das flache, puristische Rundcockpit fügt sich gut zum insgesamt moderneren Look der Scrambler 900.

Eine USB-C-Steckdose ist part of the game, ein Tempomat und Bluetooth-Connectivity gibt’s gegen Aufpreis. Wie überhaupt es natürlich wieder jede Menge Extras gibt, die Rede ist von 120 Teilen.

Die modernere Attitüde der Triumph Scrambler 900 spiegelt sich auch in der Farbpalette wider. Standardmäßig kommt Urban Grey mit Akzenten in Jet Black zum Einsatz; gegen einen Aufpreis kann man eine von zwei Zweifarb-Lackierungen wählen: Matt Khaki Green/Phantom Black oder Mineral Grey/Cosmic Yellow.

Die neue Triumph Scrambler 900 kommt wieder mit 4-Jahres-Garantie in Deutschland und Österreich und soll ab April 2026 bei den Händlern stehen. Die Preise des Modelljahrs 2026:

Triumph Scrambler 900 Deutschland: 11.995 Euro (zzgl. LNK)
Triumph Scrambler 900 Österreich: 13.395 Euro

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