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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
10.4.2018

Ducati Custom Rumble 20184 Scrambler Umbauten im Finale

Der 2. Ducati Custom Rumble, in dem zweijährlich der schönste und spektakulärste Scrambler-Umbau prämiert wird, geht in die finale Phase. Für 132 Einsendungen wurden mehr als 200.000 Stimmen abgegeben und vier Finalisten bestimmt, die in einer letzten Runde gegeneinander antreten; der Wettbewerb wird nämlich in vier verschiedenen Kategorien ausgetragen, die da heißen "Bester Händler-Umbau", "Bester Customizer-Umbau", "Bester Kunden-Umbau" und "Bester Rookie-Umbau" (Altersobergrenze 35, ausschließlich für Scrambler Sixty2). 

Die vier Finalisten sind: 
  • Bester Händler-Umbau: ESG Rumble 400, von Ducati Polen
  • Bester Customizer-Umbau: The Batass, von Piotr, Polen
  • Bester Kunden-Umbau: Black Ant, von Sumalpan, Thailand
  • Bester Rookie-Umbau: Aree, von Tanapol, Thailand
Alle Customizer begannen vergangenen September mit ihren Arbeiten, Ende Oktober begann bereits das Online-Voting und im März diesen Jahres endete die Abstimmungsfrist. Zur World Ducati Week 2018 von 20. bis 22. Juli 2018 am Misano Adriatico wird schließlich der Gewinner der vier Finalisten gekürt, bestimmt von einer Jury aus Experten, Designern, Customizern und Motorradfahrern. Der Sieger gewinnt eine Reise ins Traumland Kalifornien. Alle Teilnehmer-Bikes können auf der Seite Ducati Custom Rumble bewundert werden.

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4.9.2018

Vorgestellt am Glemseck 101, zu bestellen von jedem Interessenten.
Vorgestellt am Glemseck 101, zu bestellen von jedem Interessenten.

Honda CB750 KaspeedLimitierte Kleinserie als Heritage und Racer

Am diesjährigen Glemseck 101 präsentierte Honda sechs einzigartige Umbauten aus Basis neuer und alter Modelle aus der Markengeschichte. Einzigartig? Nicht ganz. Der Umbau einer CB Sevenfifty von Kaspeed kann bestellt werden und wird individuell und in Handarbeit für jeden Kunden gefertigt.

Kaspeed Customs (Vater und zwei Söhne der Familie Karsten) haben über 200 Arbeitsstunden in ihre Kaspeed CB750 investiert. Umbau und Design wurden mit 3D CAD-Software erstellt. Spezialteile wie Aluminium-Schutzblech, ein modifizierter Benzintank und eine Café-Racer-Sitzbank verleihen dem Custom-Bike eine besondere Note, der Reihenvierzylinder, der praktisch die moderne Motorradgeschichte einläutete, kommt perfekt zur Geltung. Die CB750 gibt es in zwei Ausführungen, "Heritage" und "Racer" (High-End-Umbau). Zusätzlich kann jeder Umbau individuell angepasst werden.
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4.9.2018

Klein, aber Highlight. Am Glemseck 101 sorgte die Monkey für großes Aufsehen.
Klein, aber Highlight. Am Glemseck 101 sorgte die Monkey für großes Aufsehen.

Honda Monkey UmbauMonkey Tracker von Kingston

Um auf sich aufmerksam zu machen, müssen die Kleinsten immer am lautesten schreien. Kläffende Wadlbeisser, kleine Menschen oder kecke Äffchen - jedes Lebewesen hat seine eigene Art, die Blicke auf sich zu lenken. Die Honda Monkey schafft es mit dem relativ einfachen Rezept, eine kompakte Gestalt mit einer großen Optik zu verbinden. Der Customizer Dirk Oehlerking von Kingston Custom setzt noch eins drauf und nahm für seinen Flat Tracker Anleihen an legendären Honda-Modellen der Vergangenheit.

Sein Monkey Tracker weist einen modifizierten Rahmen auf, dazu einen breiten Flattrack-Lenker, einen neuen Auspuff, eine spezielle Sitzbank, die Fußrasten einer 1976er Honda Elsinore 125 sowie eine Lackierung, die Gold mit Tricolor-Elementen vereint. Moderne Elemente wie LED-Lichter oder das LCD-Cockpit hat er entfernt, wodurch die Monkey tatsächlich aussieht wie aus den Siebzigern.
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3.9.2018

Harley 115 Custombikes
Harley 115 Custombikes

HARLEY 115: Die schönsten CustombikesKreative (Zylinder-) Köpfe

Harley feiert seinen 115. Geburtstag in Milwaukee – und wir waren live dabei. Als Geburtstagsgrüße haben US-Customizer eine ganze Reihe an schrägen, edlen, sportlichen, wilden oder argen Custombikes auf das Gelände vors Harley-Museum gestellt, die wir hier für euch in einer Fotoshow zusammengefasst haben. Harley extrem – viel Spaß beim Durchklicken!
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3.9.2018

Neo Daemon heißt diese Honda CB1000R.
Neo Daemon heißt diese Honda CB1000R.

Honda Umbauten 2018Sechs einzigartige Hondas für Glemseck

Honda Motor Europe war verganenes Wochenende (31.8 bis 2.9.) beim Motorrad-Custom-Event »Glemseck 101« bei Leonberg mit einem vielfältigen Programm vertreten. Den Honda-Stand schmücken sechs einzigartige Custom-Motorräder, dazu wird Rennlegende Mick Doohan beim »Sprint International« über die Achtelmeile auf einer speziell präparierten Honda CB1000R teilnehmen.

Drei Umbauten basieren auf klassischen Honda-Maschinen: Die Honda CX 500, mit dem längs eingebauten V-Twin ein authentisches Original der 70er und 80er Jahre, wird besonders gerne als Umbauobjekt genutzt. Die preisgekrönte Version von Michael (von der Firma Libra Coachworks in Dartford/GB) ist dank exquisiter Handwerkskunst ein besonders gelungenes Custom-Objekt, welches etwa mit einer gesteppt vernähten Ledersitzbank oder einer speziell angefertigten Auspuffanlage glänzt. Ein anderer Favorit der Umbau-Szene ist die legendäre CB 750, Hondas erstes Superbike der Neuzeit. Kaspeed Customs (Vater und zwei Söhne der Familie Karsten) haben über 200 Arbeitsstunden in ihre Kaspeed CB750 investiert. Umbau und Design wurden mit 3D CAD-Software erstellt. Spezialteile wie Aluminium-Schutzblech, ein modifizierter Benzintank und eine Café-Racer-Sitzbank verleihen dem Custom-Bike eine besondere Note. Drittes Classic Honda-Exponat ist eine Gold Wing, die 1974 als unverkleidete Maschine auf dem Markt erschien. Die Custom-Kreation des Niederländers Roy Holtman unterstreicht die Vierzylinder-Boxer-Architektur der Gold Wing. Umgebaut und modifiziert präsentieren sich Tank und Sitzbank, eine Zwei-in-Zwei-Auspuffanlage sowie eine Gepäckaufnahme im rustikalen Military-Stil, die gekonnt jene Tourentauglichkeit unterstreicht, für die dieses Bike im Laufe der Jahre schließlich berühmt werden sollte.

Die übrigen drei Custombikes basieren auf der aktuellen Honda-Modellpalette: Die neue Monkey 125 hat sich überall in Europa auf Anhieb als Publikumsliebling nach dem Comeback in diesem Sommer etabliert. Das sympathische Minibike verbindet klassische Monkey-Anmutung und -Proportionen mit modernen Zutaten wie Upside-Down-Gabel, Stereo-Stoßdämpfer hinten, LCD-Cockpit, ABS mit Hinterradabhebeerkennung und LED-Lichttechnik rundum. Monkeys werden oftmals von Wohnmobil-Eignern als Mobilitätslösung mitgeführt und auch gerne für leichte Feldweg-Ausflüge verwendet. Dirk Oehlerking von Kingston Custom arbeitete den Offroad-Aspekt noch weiter aus, indem er eine Monkey als Flat-Tracker auf die Räder stellte. Sein Monkey Tracker weist einen modifizierten Rahmen auf, dazu einen breiten Flattrack-Lenker, einen neuen Auspuff, eine spezielle Sitzbank, die Fußrasten einer 1976er Honda Elsinore 125 sowie eine Lackierung, die Gold mit Tricolor-Elementen vereint.

Zwei Custom-Varianten der neuen CB1000R ergänzen 2018 Hondas Glemseck-Line-up. Zunächst die CB1000R Neo Daemon, die Customizer Jens Kratschmar mit einem reflektierenden Vinyl-Wrapping versehen hat, in Kombination mit einer weiß beschichteten Auspuffanlage. Ebenfalls modifiziert wurden Lenker, Griffe, Bremsleitungen, Blinker und die Bereifung. Zweiter Hingucker ist eine von Honda Racing in England kreierte Glemseck CB1000R, die vom fünffachen 500er Weltmeister Mick Doohan im »Sprint International« über die Achtelmeile pilotiert wird. Öhlins-Federelemente aus der Fireblade SP, Akrapovic-Abgasanlage, Brembo-Bremsen, Custom-Schwinge und spezielle Kupplung, Rizoma-Anbauteile und eine exquisite Gold/Tricolor-Lackierung unterstreichen den kraftvollen Performance-Auftritt des Honda-Roadsters im atemberaubenden Neo Sports Café-Design.

Die sechs kunstvoll umgebauten Honda-Motorräder umspannen nicht nur Jahrzehnte erfolgreicher Honda-Geschichte und unterstreichen die bemerkenswerte Bandbreite des Modellprogramms, sondern werden auch der Philosophie des Firmengründers Soichiro Honda gerecht, der zu sagen pflegte: “Wahre Erfüllung erfährt, wer seine geistigen und handwerklichen Fähigkeiten nutzt, um seine Träume zu vollenden.« Inspiration und Kreativität, von Customizern über alle Grenzen hinweg umgesetzt, sind zweifellos auch die Eckpunkte des Glemseck 101- Events, dem größten und erfolgreichsten Motorrad-Happening in Europa.
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Ducati:

5.11.2018

Ducati Diavel 1260
Ducati Diavel 1260

Ducati Diavel 1260Noch mehr dampf

Als die Ducati Diavel vor acht Jahren präsentiert wurde, schien die Welt endgültig unterzugehen. Ausgerechnet Ducati baut einen ... ja was denn? Einen Cruiser, ein Dragbike? Mittlerweile sind die Italiener sogar noch weiter gegangen, haben mit der xDiavel einen echten Power-Cruiser lanciert und die Diavel ist zum gewohnten Bild im Line-Up der Bologneser Marke geworden. Die Welt hat sich doch weiter gedreht.

Für 2019 zeigt Ducati nun die zweite Generation der Diavel. Sie nähert sich wie zu erwarten technisch und stilistisch der moderneren xDiavel an und besitzt nun wie diese den vergrößerten Testastretta DVT mit 1262 Kubikzentimeter. Während er in der xDiavel 152 PS leistet, darf er in der Diavel nun sogar 159 PS freisetzen. Gemeinsam mit der schöneren Drehmomentkurve des größeren DVT-Motors darf man deutlich angenehmere und gleichzeitig knackigere Fahrleistungen als bisher erwarten.
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4.11.2018

Ducati Monster 821 Stealth
Ducati Monster 821 Stealth

Ducati Monster 821 StealthCooles Sondermodell

Vor der abgelaufenen Saison wurde die Monster 821 einem tiefgreifenden Facelift unterzogen, jetzt bringt Ducati eine Art Sondermodell des Mittelklasse Naked Bikes: die Ducati Monster 821 Stealth. Deren wichtigste Eigenschaft sieht man schon am Foto oben: Coolness. Sie wird durch die schwarze Lackierung mit den auffälligen Graphics in Grau und Rot gefördert. Diese Graphics beziehen sogar den Rahmen und die Felgen mit ein – wirklich gut gelungen.

Der Look allein wäre aber wohl zu wenig für eine eigene Modellversion. Daher bekommt die Monster 821 Stealth noch ein paar zusätzliche Ausstattungsumfänge mit auf den Weg: eine kleine Cockpitverkleidung, den Ducati Quickshifter up/down (beim normalen Modell ein Extra) sowie eine einstellbare Upside-down-Gabel von Kayaba (beim Basismodell ist die Gabel nicht einstellbar).

Keine Revolution, aber eine durchaus sinnvolle und verführerische Ergänzung des Programms, zumal genau in der Mitte des Angebots, wo die Trauben auch finanziell noch nicht in schwindligen Höhen hängen. Wie hoch genau? Das wird erst verraten.
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4.11.2018

Ducati Multistrada 950 S 2019
Ducati Multistrada 950 S 2019

Ducati Multistrada 950/950 SMehr Hightech für die mitte

Für das Modelljahr 2019 erhält die sympathische Einsteiger-Multistrada eine ganze Reihe von Updates. Wichtigster Punkt ist die Einführung einer IMU von Bosch – einer Sechs-Achsen-Mess-Sensorik, die eine Vielzahl von elektronischen Assistenzsystemen möglich macht. So zählt ab sofort ein Kurven-ABS zum Serienumfang. Ebenfalls zum Standardprogramm der Multistrada 950 gehören nun eine automatische Blinker-Abschaltung, eine Berganfahrhilfe, eine neue, leichtere Zweiarm-Aluschwinge sowie um insgesamt 500 Gramm leichtere Räder. Diese Neuerungen werden auch optisch unterstrichen: Die Multistrada 950 erhält mit dem neuen Modelljahr die eleganteren, schlankeren Seitenverkleidungen der großen Schwester Multistrada 1260.

Damit lässt es Ducati aber nicht bewenden, sondern stellt der weiterhin 113 PS starken Multistrada 950 erstmals eine S-Version zur Seite. Sie besitzt das gesamte Elektronik-Paket, das bislang der starken Multi vorbehalten war. Serienmäßig bei der Multistrada 950 S sind unter anderem:

– Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht
– das semiaktive, elektronische Skyhook-Fahrwerk
– der Ducati Quick Shifter (up/down)
– ein 5-Zoll-TFT-Bildschirm
– hinterleuchtete Lenkerschalter
– das schlüssellose Entriegelungs- und Startsystem

Der Quickshifter lässt sich gegen Aufpreis auch beim Basismodell bestellen, ebenso wie das Ducati Multimedia System. Die S-Version wiederum macht es möglich, dass man die serienmäßigen Alu-Gussfelgen (vorne 19, hinten 17 Zoll) gegen Speichenräder tauscht.

Die Ducati Multistrada 950 wird nur in Rot, die neue Multistrada 950 S in Rot oder Grau erhältlich sein. Die Preise sind derzeit noch offen.
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4.11.2018

Ducati Panigale V4 R
Ducati Panigale V4 R

Ducati Panigale V4 RDas Superbike für die Strasse

Die neue Ducati Panigale V4 R war als Homologationsmodell für die kommende Saison in der Superbike-Weltmeisterschaft schon angekündigt und absehbar – aber dennoch ist das nun vorgestellte Modell eine mehr als atemberaubende Premiere. Bereits eine einzige Zahl macht schon sprachlos: Die Panigale V4 R leistet 221 PS und ist damit die stärkste straßenzugelassene Ducati aller Zeiten. Mehr noch: Allein mit der Montage des Racing-Akrapovic steigt die Leistung weiter auf 234 PS!

Aber beginnen wir von vorne. Zunächst gilt die Aufmerksamkeit natürlich dem Motor, der aufgrund des Superbike-Reglements von 1103 auf 998 Kubikzentimeter schrumpfen musste. Das geschah, indem der Hub reduziert wurde – gut für die Kolbengeschwindigkeiten bei hohen Drehzahlen. Dazu wurden die Gewichte der bewegten Massen im Motor verschlankt: die Titan-Pleuel der V4 R wiegen pro Stück um rund 100 Gramm weniger als die Stahl-Pleuel der normalen V4 Panigale. Titan-Einlassventile gibt’s auch, dazu hat die Kurbelwelle sogar um 1,1 Kilo abgespeckt. In Summe wiegt die Panigale V4 R nun um zwei Kilo weniger als die V4 S – 193 Kilo fahrfertig!

Gemeinsam mit einer auf 14:1 erhöhten Verdichtung und einer verbesserten Effizienz im Einlassbereich (um vier auf 56 Millimeter gewachsene Drosselklappen) sowie einigen Veränderungen im Zylinderkopf kann die V4 R nun deutlich höher drehen – und dort die Leistung holen. Die Maximalleistung von 221 PS wird erst bei 15.250 U/min erreicht. Dort ist aber mitnichten Schluss: Der V4-Stradale-R-Motor dreht bis 16.000 Umdrehungen, im sechsten Gang sogar bis 16.500 Umdrehungen. Dass er beim Drehmoment gegenüber dem hubraumstärkeren Panigale-V4-Motor ein Nachsehen hat, ist klar: Statt 124 Nm bei 10.000 U/min leistet der R-Motor nur 112 Nm bei 11.500 U/min.
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Vintage:

6.12.2018

In einem japanischem Custombike wurde ein neuer BMW-Boxer präsentiert.
In einem japanischem Custombike wurde ein neuer BMW-Boxer präsentiert.

Neuer BMW BoxermotorSensation in japanischem Custombike

Einen ungewöhnlichen Weg geht BMW mit einem völlig neuartigen Boxermotor, der bald eine neue Modellfamilie eröffnen könnte. Wir erinnern uns an die R5-Hommage vom letzten Jahr, die einen neuen Cruiser in naher Zukunft vermuten ließ. Am 2. Dezember präsentierte nun die japanische Motorrad-Schmiede CUSTOM WORKS ZON ein im Auftrag der Bayern aufgebautes Custom Bike mit einem Prototypen eben dieses Boxermotors. CUSTOM WORKS ZON wurde 2003 von Yuichi Yoshizawa und Yoshikazu Ueda in der Präfektur Shiga gründet und ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Kreationen. Dieses Bike fällt besonders durch den mächtigen Motor im schlanken Chassis mit schmalen Reifen auf (21 Zoll vorn und 26 Zoll hinten, aus Aluminium gefräste Felgen).

Über die Zusammenarbeit mit BMW Motorrad freute sich Yuichi Yoshizawa enorm: „Es war eine große Ehre und Herausforderung, für einen der traditionsreichsten Hersteller der Branche ein Motorrad rund um den Prototypen eines so spektakulären neuen Boxermotors bauen zu dürfen.“ Natürlich wird bereits wild über den neuen Motor spekuliert, womit BMW sein Ziel wohl erreicht haben dürfte. Sowohl die äußere Geometrie als auch die sichtbaren Elemente, wie z.B. die oberhalb der Zylinder in verchromten Schutzrohren verlaufenden Stößelstangen, erinnern an die Boxermotoren, die bei BMW Motorrad bis Ende der 1960er Jahre gebaut wurden – nur eben mit deutlich größerem Hubraum und moderner Luft-Öl-Kühlung. Mehr wird allerdings vonseiten des Werks noch nicht verraten.

Das Bike von CUSTOM WORKS in Zusammenarbeit mit BMW Motorrad erntete viel Anerkennung in der Szene, so gewann er den „Best of Show Motorcycle“ Award, die höchste Auszeichnung der Hot Rod Custom Show in 2018. Die Mooneyes-Show, wie sie in der Customizer-Szene genannt wird, fand bereits zum 27. Mal im japanischen Yokohama statt und zieht jährlich gut 15.000 Zuschauer an nur einem Veranstaltungstag an. Auto- und Motorrad-Custombuilder aus aller Welt stellen ihre Kreationen vor. Insgesamt waren knapp 300 Autos und 650 Motorräder, sowie jede Menge Händlerstände zu sehen.
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4.12.2018

Triumph Speed Twin schräg von vorne
Triumph Speed Twin schräg von vorne

Triumph Speed TwinClassic mit Punch

Triumph legt noch einmal nach und präsentiert einen Monat nach der Eicma 2018 noch ein weiteres Modell: die Speed Twin. Würde man es sich einfach machen, dann könnte man dieses Modell eine große Street Twin nennen – ein klassisches Naked Bike, nur diesmal mit dem großen 1200er-Motor. Damit würde man aber ziemlich falsch liegen, denn die Speed Twin besitzt eine sportliche Seele und will mehr rasanter Roadster sein als einfach nur ein Naked Bike.

Wichtigste Zutat: Der 1200er ist hier in der High-Power-Variante verbaut, die es bislang nur in der Thruxton gab. Das bedeutet: 97 PS und 112 Newtonmeter. Gegenüber der Thruxton wurde der Motor aber nochmals überarbeitet, besitzt eine leichtere Kurbelwelle und eine höhere Verdichtung. Zusammen mit gewichtsoptimierten Motordeckeln und Magnesium-Nockenwellendeckeln spart allein der Motor 2,5 Kilo an Gewicht. In Summe konnten die Triumph-Ingenieure sogar ganze zehn Kilo gegenüber der Thruxton einsparen!
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29.11.2018

BMW R 1200 C Apehanger auf der Custombike-Show.
BMW R 1200 C Apehanger auf der Custombike-Show.

BMW auf der Custombike-Show 2018Kostümierte Boxer-Bikes

Auf der CUSTOMBIKE-SHOW, der weltgrößten Messe für umgebaute Motorräder, kommen vom 30. November bis 2. Dezember 2018 die angesagtesten Customizer aus aller Welt im ostwestfälischen Bad Salzuflen zusammen, um die Faszination des individualisierten Motorrads zu zelebrieren. Mit dabei sind natürlich BMW Motorrad, die vor allem seit der Einführung der R nineT-Palette stark im Heritage- und Custom-Segment vertreten sind. Aber auch ein anderes, fast vergessenes Modell wurde uns wieder in Erinnerung gerufen...

In vier Messehallen präsentieren mehr als 300 Firmen über 1.000 Custom-Bikes auf 28.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Bereits zum sechsten Mal zeigt BMW Motorrad hier in Kooperation mit ausgewählten Custom-Garagen individualisierte Spezialitäten auf Basis aktueller und klassischer Modelle. Auf dem rund 180qm großen Stand von BMW Motorrad ist mit insgesamt 15 Modellen die gesamte Customizing-Bandbreite zu sehen – vom Serienbike in individueller Ausgestaltung über gemäßigte Umbauten bis hin zu echten Custombike-Schätzen.

Den Schwerpunkt setzt BMW auf die „SoulFuel Bikes“, Umbauten auf Basis der aktuellen R nineT wie die Giggerl von Blechmann, die Iron Racer Mark 2 von KSpeed oder die SMW 61-B von Sosa Metal Works. Ein weiteres Highlight ist der Maximator auf Basis einer BMW R 1200 C. Gebaut wurde das Custom Bike in aufwändiger Handarbeit von dem BMW Motorrad Entwicklungsingenieur Ulf Musekamp, der unter anderem auch an der Realisierung der BMW R nineT Familie beteiligt war.

Was bei BMW Motorrad hinsichtlich Customizing bereits ab Werk möglich ist, zeigt auf dem Messestand das Programm „BMW Motorrad Spezial“. Hier wird gezeigt dass man auch ohne "Prototypenfertigung" und nur mit Sonderausstattungen und Original Zubehör von BMW echte Einzelstücke kreieren kann, die es bestimmt kein zweites Mal auf der Welt gibt.

CUSTOMBIKE-SHOW im Messezentrum von Bad Salzuflen.
Öffnungszeiten: Freitag von 12:00 – 20:00 Uhr, Samstag 10:00 – 18:00 Uhr sowie Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr.
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