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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
18.10.2016

YAMAHA YZF-R6Die kleine Schwester wird heiss

Wir hatten schon befürchtet, die 600er-Klasse würde vom Schlummerzustand bald endgültig in die ewigen Jagdgründe hinüberdämmern. Während in den Neunzigerjahren noch jeder japanische Hersteller im Zwei-Jahres-Takt seine 1000er- und 600er-Supersportler erneuerte, fehlen in dieser Klasse seit Jahren neue Modelle. Der Grund ist nachvollziehbar: Die Verkäufe sind hier deutlich zurückgegangen, die teure Entwicklung lässt sich nicht mehr hereinspielen. In der 1000er-Klasse ist es noch einfacher: Zum einen sind die Bikes deutlich teurer (es bleibt den Herstellern also mehr in der Kasse), zum anderen dienen die Superbikes auch als Imageträger.

So kommt es also doch ein wenig überraschend, dass Yamaha wieder einmal seine R6 erneuert. Das heißt: So neu, wie sie aussieht, ist die YZF-R6 doch nicht ganz. Aber der Reihe nach.
Was wirklich neu ist, sieht man gleich: die klar von der R1 inspirierte Optik. Dabei ist der Look nicht nur extrem hübsch, sondern auch sinnvoll. Die Verkleidung schaffe die effizienteste Aerodynamik aller R6-Zeiten, verkündet Yamaha. Der Luftwiderstand sank um ganze acht Prozent gegenüber der Vorgängerin, dazu haben auch die in die Spiegel verlegten Blinker beigetragen.

Nicht nur das Design stammt von der R1, auch einiges an Elektronik und Hardware. Zu ersterem zählt eine sechsstufige Traktionskontrolle und der Quickshifter QQS fürs geschmeidige Hochschalten; zu Zweiterem die 43er-KYB-Upside-down-Gabel sowie die 320er-Bremserei vorne mit 4-Kolben-Alu-Radialsättel. Viele neue Feinheiten also. Zudem besteht der Tank nun aus Aluminium, was ganze 1,2 Kilo einspart. Der 17-Liter-Tank ist um die Mitte auch schmaler und besitzt tiefe Einkerbungen für die Knie. Gemeinsam mit einem leicht nach vorne geneigten Sattel soll sich so ein etwas anderes Sitzgefühl ergeben, verspricht Yamaha. Neu sind auch das Rahmenheck (aus Magnesium-Druckguss!) sowie das Cockpit.

So. Und was ist nicht neu? Im Prinzip der Rest, vor allem der Motor. Der Hightech-600er (Alu-Schmiedekolben, Titanventile, Doppel-Einspritzung usw.) wurde für Euro 4 fit gemacht, mehr scheint dazu nicht zu vermelden. Wie viele Pferdlein sich da einstellen, lässt Yamaha noch offen. Zuletzt hielten wir bei 124. Was hingegen schon verkündet wurde ist das Gewicht: 190 Kilo vollgetankt, das sollten nach unserer Rechnung zwei Kilo weniger sein. Eine ebenso interessante Zahl bleibt noch ungenannt: der Preis. 2016 zahlte man 13.999 Euro – und sparte somit neun Tausender auf eine R1. Ob dieser Abstand gleich bleibt, sollten wir noch vor Weihnachten wissen. Die Auslieferungen starten im April.
Motorrad Bildergalerie: YAMAHA YZF-R6 2017

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Prototyp der neuen Triumph Rocket 3, stehend von links nach rechts mit den auffälligen Auspuffkrümmern und den neuen Sidepipes.
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Triumph Rocket kehrt zurück!Erwischt: Prototyp der Rakete!

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Yamaha:

5.11.2018

Yamaha 3CT
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5.11.2018

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Yamaha NIKEN GTDREIRAD AUF REISEN

Noch bevor die revolutionäre und polarisierende Niken richtig am Markt angekommen ist, stellt Yamaha dem Dreirad bereits eine zweite Version zur Seite: die Niken GT. Wie der Name nahelegt, handelt es sich dabei um eine für Reisezwecke optimierte Variante der Niken. Die Unterschiede im Detail:

– Hoher Windschild
– Komfortsitz
– Heizgriffe
– Halbfeste 25-Liter-ABS-Seitenkoffer
– Heckgepäckträger mit Beifahrer-Haltegriff
– Hauptständer
– Zweite 12 V-Gleichstromsteckdose
– Spezielle GT-Karosseriefarben und Telegabel-Ausführung

Die Niken GT soll in Nimbus Grey oder Phantom Blue bereits ab Jänner bei den Yamaha-Händlern verfügbar sein.
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5.11.2018

Yamaha XSR700 Tribute
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Yamaha XSR700 XTributeHommage an die legendäre XT

In den 1980er-Jahren war die Yamaha XT auf unseren Straßen so verbreitet wie heute Polizisten mit Laserschwertern. Warum? Weil die XT cool, universell einsetzbar und leistbar war. Diesem Erfolgsmodell zollt Yamaha nun Tribut und legt eine Sonderversion der XSR700 auf: die XSR700 XTribute.

Besonderes Kennzeichen ist naturgemäß die ikonische Tank-Lackierung, dazu haben Designer extra einen eigenen Sattel im Stil der XT entworfen; dazu gibt’s einen etwas breiteren Lenker, größere Offroad-Fußraster, Reifen mit Würfelprofil und optional einen hochgelegten Akrapovic-Scrambler-Schalldämpfer (Foto davon unten in der Slideshow). Der weiße Kotflügel vorne, die goldenen Felgen und viele dunkle Teile (Gabelprotektoren, Kühlerschutz, Rahmenabdeckungen) sorgen für ein stimmiges Ensemble und bescheren einem gleich Erinnerungen an längst vergangene Tage. Hach! 

Technisch bleibt sonst alles beim gewohnten Bild der XSR700, was nur Gutes bedeutet. Das hübsche Sondermodell soll ab April 2019 lieferbar sein, ein Preis wird nachgereicht.
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5.11.2018

Yamaha Tenere 700
Yamaha Tenere 700

Yamaha TÉnÉrÉ 700Staub aufwirbeln!

Ein wenig erinnert der Launch der Yamaha Ténéré 700 an die unendliche Geschichte: Zuerst wurden Prototypen präsentiert, dann endlos lange Erprobungsfahrten absolviert, jetzt endlich sehen wir das Serienmodell – um zu erfahren, dass der Marktstart erst in der zweiten Jahreshälfte 2019 passiert. Da spannt uns Yamaha stärker auf die Folter als so mancher Hollywood-Thriller.

Immerhin: Die Wartezeit könnte sich lohnen. Was Yamaha hier auf die Räder stellt, ist nämlich durchaus einzigartig am Markt – eine leichte, sehnige Reiseenduro mit authentischen Offroad-Fähigkeiten und erprobtem Zweizylinder. Dieser – der CP2-Motor – wird ja seit Jahren in der MT-07, der XSR700 und der Tracer 700 eingesetzt. Mit 689 Kubik und 75 PS sollte die Enduro gut gerüstet sein. Der Motor hockt in einem klassischen Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen, die Federelemente sind für harte Einsätze ausgelegt: Die 43er-USD-Gabel ist in der Dämpfung verstellbar und bietet 210 Millimeter Federweg; das ebenfalls verstellbare, angelenkte Federbein an der Alu-Schwinge bietet 200 Millimeter Federweg. Die Ernsthaftigkeit in Bezug auf Offroad erkennt man auch an der Reifenwahl: Die Yamaha Ténéré 700 verfügt vorne über ein 21-Zoll-, hinten über ein 18-Zoll-Rad. Mit Speichen, eh klar.
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Supersport:

24.11.2018

Norton Superlight
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Norton Superlight158 Kilo trocken, 105 PS stark

Leider haben wir nur wenige und nicht besonders tolle Fotos, dafür ist das Bike umso interessanter: die neue Norton Superlight. Sie ist ein Ableger der neuen britischen 650er-Einsteigerlinie, die mit der Atlas Nomad und der Atlas Ranger zwei sehr volksnahe, preislich interessante Modelle bringt. Davon kann hier allerdings keine Rede sein. Wenn die Norton Superlight Anfang 2020 nach Deutschland und Österreich kommt (Marktstart in Großbritannien bereits im Juni 2019), dann wird sie in Deutschland zirka 24.000 Euro und in Österreich 27.000 Euro kosten.

Wenn Ihr den Schock verdaut habt, dann zahlt sich ein näherer Blick aus, der den Preis rechtfertigt. Denn was hier verbaut wurde, ist – abgesehen vom Motor – die allerfeinste Ware. Bleiben wir aber kurz noch beim Motor: Er entspricht in Grundzügen dem neuen flüssig gekühlten 650er-Reihenzweizylinder-DOHC, der auch in der Norton Atlas verwendet wird. Allerdings wurde die Leistung für den Supersportler von 84 auf 105 PS angehoben. Dabei bleibt’s aber nicht: Hier darf der Fahrer aus drei Fahrmodi wählen, Road, Sport und ProRace. Außerdem macht eine Sechs-Achsen-IMU die Applikation vieler Assistenzsysteme möglich: die Norton Superlight kommt serienmäßig mit Traktionskontrolle, Wheelie-Control und Launch-Control. Bedienbar sind diese Systeme über ein 7-Zoll-TFT-Display.
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