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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
18.5.2016

YARD BUILT SPEED IROnYamaha XV950 AUf Speed

Und wieder ein Bike aus der Custom-Initiative „Yard Built“ von Yamaha. Diesmal waren wieder die Italiener an der Reihe, besser gesagt: der Italiener Marco Lugato. Der Ex-Rennfahrer betreibt seit 2009 die Umbauschmiede „Moto di Ferro“, was übersetzt ungefähr bedeutet: „Eiserne Motorräder“.

Der Kontakt mit Yamaha geschah bei den letztjährigen Wheels & Waves, Katalysator war einmal mehr unser Freund Shun Miyazawa – charismatischer europäischer Produktmanager von Yamaha (und wahrscheinlich der coolste Japaner unter der Sonne). Das nun präsentierte Ergebnis nennt Marco „Speed Iron“, also Brenneisen, wenn wir das frei übersetzen dürfen.

Ausgangsbike war einmal mehr die Yamaha XV950. Marco baute vorne Gabel und Bremssättel der VMAX ein, der Alu-Tank ist genauso handgemacht wie der neue Heckrahmen. Das forschende Auge findet weiters Tarozzi-Fußraster, LSL-Griffe, einen Acewell-Tacho und eine wirklich wunderschöne Arrow-Anlage. Das Hecklicht ist verschwunden, seine Aufgaben wurden, wie bei manchen Harleys, an die Blinker delegiert.

Die Speed Iron ist natürlich ein Einzelstück, aber die gute Nachricht lautet: Marco wird einige Teile in Kleinserie herstellen. Falls man die eigene XV also abwandeln will ... jetzt gibt es eine Inspirations- und Teilequelle mehr. Infos zu Marco auf www.motodiferro.com
Motorrad Bildergalerie: YARD BUILT XV950 Speed Iron

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4.9.2018

Vorgestellt am Glemseck 101, zu bestellen von jedem Interessenten.
Vorgestellt am Glemseck 101, zu bestellen von jedem Interessenten.

Honda CB750 KaspeedLimitierte Kleinserie als Heritage und Racer

Am diesjährigen Glemseck 101 präsentierte Honda sechs einzigartige Umbauten aus Basis neuer und alter Modelle aus der Markengeschichte. Einzigartig? Nicht ganz. Der Umbau einer CB Sevenfifty von Kaspeed kann bestellt werden und wird individuell und in Handarbeit für jeden Kunden gefertigt.

Kaspeed Customs (Vater und zwei Söhne der Familie Karsten) haben über 200 Arbeitsstunden in ihre Kaspeed CB750 investiert. Umbau und Design wurden mit 3D CAD-Software erstellt. Spezialteile wie Aluminium-Schutzblech, ein modifizierter Benzintank und eine Café-Racer-Sitzbank verleihen dem Custom-Bike eine besondere Note, der Reihenvierzylinder, der praktisch die moderne Motorradgeschichte einläutete, kommt perfekt zur Geltung. Die CB750 gibt es in zwei Ausführungen, "Heritage" und "Racer" (High-End-Umbau). Zusätzlich kann jeder Umbau individuell angepasst werden.
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4.9.2018

Klein, aber Highlight. Am Glemseck 101 sorgte die Monkey für großes Aufsehen.
Klein, aber Highlight. Am Glemseck 101 sorgte die Monkey für großes Aufsehen.

Honda Monkey UmbauMonkey Tracker von Kingston

Um auf sich aufmerksam zu machen, müssen die Kleinsten immer am lautesten schreien. Kläffende Wadlbeisser, kleine Menschen oder kecke Äffchen - jedes Lebewesen hat seine eigene Art, die Blicke auf sich zu lenken. Die Honda Monkey schafft es mit dem relativ einfachen Rezept, eine kompakte Gestalt mit einer großen Optik zu verbinden. Der Customizer Dirk Oehlerking von Kingston Custom setzt noch eins drauf und nahm für seinen Flat Tracker Anleihen an legendären Honda-Modellen der Vergangenheit.

Sein Monkey Tracker weist einen modifizierten Rahmen auf, dazu einen breiten Flattrack-Lenker, einen neuen Auspuff, eine spezielle Sitzbank, die Fußrasten einer 1976er Honda Elsinore 125 sowie eine Lackierung, die Gold mit Tricolor-Elementen vereint. Moderne Elemente wie LED-Lichter oder das LCD-Cockpit hat er entfernt, wodurch die Monkey tatsächlich aussieht wie aus den Siebzigern.
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3.9.2018

Harley 115 Custombikes
Harley 115 Custombikes

HARLEY 115: Die schönsten CustombikesKreative (Zylinder-) Köpfe

Harley feiert seinen 115. Geburtstag in Milwaukee – und wir waren live dabei. Als Geburtstagsgrüße haben US-Customizer eine ganze Reihe an schrägen, edlen, sportlichen, wilden oder argen Custombikes auf das Gelände vors Harley-Museum gestellt, die wir hier für euch in einer Fotoshow zusammengefasst haben. Harley extrem – viel Spaß beim Durchklicken!
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3.9.2018

Neo Daemon heißt diese Honda CB1000R.
Neo Daemon heißt diese Honda CB1000R.

Honda Umbauten 2018Sechs einzigartige Hondas für Glemseck

Honda Motor Europe war verganenes Wochenende (31.8 bis 2.9.) beim Motorrad-Custom-Event »Glemseck 101« bei Leonberg mit einem vielfältigen Programm vertreten. Den Honda-Stand schmücken sechs einzigartige Custom-Motorräder, dazu wird Rennlegende Mick Doohan beim »Sprint International« über die Achtelmeile auf einer speziell präparierten Honda CB1000R teilnehmen.

Drei Umbauten basieren auf klassischen Honda-Maschinen: Die Honda CX 500, mit dem längs eingebauten V-Twin ein authentisches Original der 70er und 80er Jahre, wird besonders gerne als Umbauobjekt genutzt. Die preisgekrönte Version von Michael (von der Firma Libra Coachworks in Dartford/GB) ist dank exquisiter Handwerkskunst ein besonders gelungenes Custom-Objekt, welches etwa mit einer gesteppt vernähten Ledersitzbank oder einer speziell angefertigten Auspuffanlage glänzt. Ein anderer Favorit der Umbau-Szene ist die legendäre CB 750, Hondas erstes Superbike der Neuzeit. Kaspeed Customs (Vater und zwei Söhne der Familie Karsten) haben über 200 Arbeitsstunden in ihre Kaspeed CB750 investiert. Umbau und Design wurden mit 3D CAD-Software erstellt. Spezialteile wie Aluminium-Schutzblech, ein modifizierter Benzintank und eine Café-Racer-Sitzbank verleihen dem Custom-Bike eine besondere Note. Drittes Classic Honda-Exponat ist eine Gold Wing, die 1974 als unverkleidete Maschine auf dem Markt erschien. Die Custom-Kreation des Niederländers Roy Holtman unterstreicht die Vierzylinder-Boxer-Architektur der Gold Wing. Umgebaut und modifiziert präsentieren sich Tank und Sitzbank, eine Zwei-in-Zwei-Auspuffanlage sowie eine Gepäckaufnahme im rustikalen Military-Stil, die gekonnt jene Tourentauglichkeit unterstreicht, für die dieses Bike im Laufe der Jahre schließlich berühmt werden sollte.

Die übrigen drei Custombikes basieren auf der aktuellen Honda-Modellpalette: Die neue Monkey 125 hat sich überall in Europa auf Anhieb als Publikumsliebling nach dem Comeback in diesem Sommer etabliert. Das sympathische Minibike verbindet klassische Monkey-Anmutung und -Proportionen mit modernen Zutaten wie Upside-Down-Gabel, Stereo-Stoßdämpfer hinten, LCD-Cockpit, ABS mit Hinterradabhebeerkennung und LED-Lichttechnik rundum. Monkeys werden oftmals von Wohnmobil-Eignern als Mobilitätslösung mitgeführt und auch gerne für leichte Feldweg-Ausflüge verwendet. Dirk Oehlerking von Kingston Custom arbeitete den Offroad-Aspekt noch weiter aus, indem er eine Monkey als Flat-Tracker auf die Räder stellte. Sein Monkey Tracker weist einen modifizierten Rahmen auf, dazu einen breiten Flattrack-Lenker, einen neuen Auspuff, eine spezielle Sitzbank, die Fußrasten einer 1976er Honda Elsinore 125 sowie eine Lackierung, die Gold mit Tricolor-Elementen vereint.

Zwei Custom-Varianten der neuen CB1000R ergänzen 2018 Hondas Glemseck-Line-up. Zunächst die CB1000R Neo Daemon, die Customizer Jens Kratschmar mit einem reflektierenden Vinyl-Wrapping versehen hat, in Kombination mit einer weiß beschichteten Auspuffanlage. Ebenfalls modifiziert wurden Lenker, Griffe, Bremsleitungen, Blinker und die Bereifung. Zweiter Hingucker ist eine von Honda Racing in England kreierte Glemseck CB1000R, die vom fünffachen 500er Weltmeister Mick Doohan im »Sprint International« über die Achtelmeile pilotiert wird. Öhlins-Federelemente aus der Fireblade SP, Akrapovic-Abgasanlage, Brembo-Bremsen, Custom-Schwinge und spezielle Kupplung, Rizoma-Anbauteile und eine exquisite Gold/Tricolor-Lackierung unterstreichen den kraftvollen Performance-Auftritt des Honda-Roadsters im atemberaubenden Neo Sports Café-Design.

Die sechs kunstvoll umgebauten Honda-Motorräder umspannen nicht nur Jahrzehnte erfolgreicher Honda-Geschichte und unterstreichen die bemerkenswerte Bandbreite des Modellprogramms, sondern werden auch der Philosophie des Firmengründers Soichiro Honda gerecht, der zu sagen pflegte: “Wahre Erfüllung erfährt, wer seine geistigen und handwerklichen Fähigkeiten nutzt, um seine Träume zu vollenden.« Inspiration und Kreativität, von Customizern über alle Grenzen hinweg umgesetzt, sind zweifellos auch die Eckpunkte des Glemseck 101- Events, dem größten und erfolgreichsten Motorrad-Happening in Europa.
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Yamaha:

5.11.2018

Yamaha 3CT
Yamaha 3CT

Yamaha 3CT PrototypDer nächste Dreiradler!

Yamaha hat offenbar Gefallen an Fahrzeugen mit drei Rädern gefunden und präsentiert nach dem Tricity und der Niken ein weiteres Konzept. Diesmal geht’s wieder um den urbanen Bereich, allerdings eine Stufe über dem Tricity mit nur 125 Kubik. Die Studie 3CT verfügt über den Blue-Core-Einzylinder mit 300 Kubikzentimeter, der auch den XMAX 300 antreibt. Zusätzlich besitzt der Dreiradler erstmals bei Yamaha ein System zur Neigungsverriegelung – so wie der Urvater aller modernen Dreirad-Roller, der Piaggio MP3. Bleibt man an der Ampel stehen, dann muss man den Fuß gar nicht mehr auf den Asphalt setzen. 

Dass diese Studie in absehbarer Zeit serienreif wird, halten wir für ziemlich gesichert. Doch wann und wie genau – diese Fragen sind derzeit noch offen ...
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5.11.2018

Yamaha Niken GT
Yamaha Niken GT

Yamaha NIKEN GTDREIRAD AUF REISEN

Noch bevor die revolutionäre und polarisierende Niken richtig am Markt angekommen ist, stellt Yamaha dem Dreirad bereits eine zweite Version zur Seite: die Niken GT. Wie der Name nahelegt, handelt es sich dabei um eine für Reisezwecke optimierte Variante der Niken. Die Unterschiede im Detail:

– Hoher Windschild
– Komfortsitz
– Heizgriffe
– Halbfeste 25-Liter-ABS-Seitenkoffer
– Heckgepäckträger mit Beifahrer-Haltegriff
– Hauptständer
– Zweite 12 V-Gleichstromsteckdose
– Spezielle GT-Karosseriefarben und Telegabel-Ausführung

Die Niken GT soll in Nimbus Grey oder Phantom Blue bereits ab Jänner bei den Yamaha-Händlern verfügbar sein.
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5.11.2018

Yamaha XSR700 Tribute
Yamaha XSR700 Tribute

Yamaha XSR700 XTributeHommage an die legendäre XT

In den 1980er-Jahren war die Yamaha XT auf unseren Straßen so verbreitet wie heute Polizisten mit Laserschwertern. Warum? Weil die XT cool, universell einsetzbar und leistbar war. Diesem Erfolgsmodell zollt Yamaha nun Tribut und legt eine Sonderversion der XSR700 auf: die XSR700 XTribute.

Besonderes Kennzeichen ist naturgemäß die ikonische Tank-Lackierung, dazu haben Designer extra einen eigenen Sattel im Stil der XT entworfen; dazu gibt’s einen etwas breiteren Lenker, größere Offroad-Fußraster, Reifen mit Würfelprofil und optional einen hochgelegten Akrapovic-Scrambler-Schalldämpfer (Foto davon unten in der Slideshow). Der weiße Kotflügel vorne, die goldenen Felgen und viele dunkle Teile (Gabelprotektoren, Kühlerschutz, Rahmenabdeckungen) sorgen für ein stimmiges Ensemble und bescheren einem gleich Erinnerungen an längst vergangene Tage. Hach! 

Technisch bleibt sonst alles beim gewohnten Bild der XSR700, was nur Gutes bedeutet. Das hübsche Sondermodell soll ab April 2019 lieferbar sein, ein Preis wird nachgereicht.
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5.11.2018

Yamaha Tenere 700
Yamaha Tenere 700

Yamaha TÉnÉrÉ 700Staub aufwirbeln!

Ein wenig erinnert der Launch der Yamaha Ténéré 700 an die unendliche Geschichte: Zuerst wurden Prototypen präsentiert, dann endlos lange Erprobungsfahrten absolviert, jetzt endlich sehen wir das Serienmodell – um zu erfahren, dass der Marktstart erst in der zweiten Jahreshälfte 2019 passiert. Da spannt uns Yamaha stärker auf die Folter als so mancher Hollywood-Thriller.

Immerhin: Die Wartezeit könnte sich lohnen. Was Yamaha hier auf die Räder stellt, ist nämlich durchaus einzigartig am Markt – eine leichte, sehnige Reiseenduro mit authentischen Offroad-Fähigkeiten und erprobtem Zweizylinder. Dieser – der CP2-Motor – wird ja seit Jahren in der MT-07, der XSR700 und der Tracer 700 eingesetzt. Mit 689 Kubik und 75 PS sollte die Enduro gut gerüstet sein. Der Motor hockt in einem klassischen Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen, die Federelemente sind für harte Einsätze ausgelegt: Die 43er-USD-Gabel ist in der Dämpfung verstellbar und bietet 210 Millimeter Federweg; das ebenfalls verstellbare, angelenkte Federbein an der Alu-Schwinge bietet 200 Millimeter Federweg. Die Ernsthaftigkeit in Bezug auf Offroad erkennt man auch an der Reifenwahl: Die Yamaha Ténéré 700 verfügt vorne über ein 21-Zoll-, hinten über ein 18-Zoll-Rad. Mit Speichen, eh klar.
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Vintage:

6.12.2018

In einem japanischem Custombike wurde ein neuer BMW-Boxer präsentiert.
In einem japanischem Custombike wurde ein neuer BMW-Boxer präsentiert.

Neuer BMW BoxermotorSensation in japanischem Custombike

Einen ungewöhnlichen Weg geht BMW mit einem völlig neuartigen Boxermotor, der bald eine neue Modellfamilie eröffnen könnte. Wir erinnern uns an die R5-Hommage vom letzten Jahr, die einen neuen Cruiser in naher Zukunft vermuten ließ. Am 2. Dezember präsentierte nun die japanische Motorrad-Schmiede CUSTOM WORKS ZON ein im Auftrag der Bayern aufgebautes Custom Bike mit einem Prototypen eben dieses Boxermotors. CUSTOM WORKS ZON wurde 2003 von Yuichi Yoshizawa und Yoshikazu Ueda in der Präfektur Shiga gründet und ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Kreationen. Dieses Bike fällt besonders durch den mächtigen Motor im schlanken Chassis mit schmalen Reifen auf (21 Zoll vorn und 26 Zoll hinten, aus Aluminium gefräste Felgen).

Über die Zusammenarbeit mit BMW Motorrad freute sich Yuichi Yoshizawa enorm: „Es war eine große Ehre und Herausforderung, für einen der traditionsreichsten Hersteller der Branche ein Motorrad rund um den Prototypen eines so spektakulären neuen Boxermotors bauen zu dürfen.“ Natürlich wird bereits wild über den neuen Motor spekuliert, womit BMW sein Ziel wohl erreicht haben dürfte. Sowohl die äußere Geometrie als auch die sichtbaren Elemente, wie z.B. die oberhalb der Zylinder in verchromten Schutzrohren verlaufenden Stößelstangen, erinnern an die Boxermotoren, die bei BMW Motorrad bis Ende der 1960er Jahre gebaut wurden – nur eben mit deutlich größerem Hubraum und moderner Luft-Öl-Kühlung. Mehr wird allerdings vonseiten des Werks noch nicht verraten.

Das Bike von CUSTOM WORKS in Zusammenarbeit mit BMW Motorrad erntete viel Anerkennung in der Szene, so gewann er den „Best of Show Motorcycle“ Award, die höchste Auszeichnung der Hot Rod Custom Show in 2018. Die Mooneyes-Show, wie sie in der Customizer-Szene genannt wird, fand bereits zum 27. Mal im japanischen Yokohama statt und zieht jährlich gut 15.000 Zuschauer an nur einem Veranstaltungstag an. Auto- und Motorrad-Custombuilder aus aller Welt stellen ihre Kreationen vor. Insgesamt waren knapp 300 Autos und 650 Motorräder, sowie jede Menge Händlerstände zu sehen.
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4.12.2018

Triumph Speed Twin schräg von vorne
Triumph Speed Twin schräg von vorne

Triumph Speed TwinClassic mit Punch

Triumph legt noch einmal nach und präsentiert einen Monat nach der Eicma 2018 noch ein weiteres Modell: die Speed Twin. Würde man es sich einfach machen, dann könnte man dieses Modell eine große Street Twin nennen – ein klassisches Naked Bike, nur diesmal mit dem großen 1200er-Motor. Damit würde man aber ziemlich falsch liegen, denn die Speed Twin besitzt eine sportliche Seele und will mehr rasanter Roadster sein als einfach nur ein Naked Bike.

Wichtigste Zutat: Der 1200er ist hier in der High-Power-Variante verbaut, die es bislang nur in der Thruxton gab. Das bedeutet: 97 PS und 112 Newtonmeter. Gegenüber der Thruxton wurde der Motor aber nochmals überarbeitet, besitzt eine leichtere Kurbelwelle und eine höhere Verdichtung. Zusammen mit gewichtsoptimierten Motordeckeln und Magnesium-Nockenwellendeckeln spart allein der Motor 2,5 Kilo an Gewicht. In Summe konnten die Triumph-Ingenieure sogar ganze zehn Kilo gegenüber der Thruxton einsparen!
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29.11.2018

BMW R 1200 C Apehanger auf der Custombike-Show.
BMW R 1200 C Apehanger auf der Custombike-Show.

BMW auf der Custombike-Show 2018Kostümierte Boxer-Bikes

Auf der CUSTOMBIKE-SHOW, der weltgrößten Messe für umgebaute Motorräder, kommen vom 30. November bis 2. Dezember 2018 die angesagtesten Customizer aus aller Welt im ostwestfälischen Bad Salzuflen zusammen, um die Faszination des individualisierten Motorrads zu zelebrieren. Mit dabei sind natürlich BMW Motorrad, die vor allem seit der Einführung der R nineT-Palette stark im Heritage- und Custom-Segment vertreten sind. Aber auch ein anderes, fast vergessenes Modell wurde uns wieder in Erinnerung gerufen...

In vier Messehallen präsentieren mehr als 300 Firmen über 1.000 Custom-Bikes auf 28.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Bereits zum sechsten Mal zeigt BMW Motorrad hier in Kooperation mit ausgewählten Custom-Garagen individualisierte Spezialitäten auf Basis aktueller und klassischer Modelle. Auf dem rund 180qm großen Stand von BMW Motorrad ist mit insgesamt 15 Modellen die gesamte Customizing-Bandbreite zu sehen – vom Serienbike in individueller Ausgestaltung über gemäßigte Umbauten bis hin zu echten Custombike-Schätzen.

Den Schwerpunkt setzt BMW auf die „SoulFuel Bikes“, Umbauten auf Basis der aktuellen R nineT wie die Giggerl von Blechmann, die Iron Racer Mark 2 von KSpeed oder die SMW 61-B von Sosa Metal Works. Ein weiteres Highlight ist der Maximator auf Basis einer BMW R 1200 C. Gebaut wurde das Custom Bike in aufwändiger Handarbeit von dem BMW Motorrad Entwicklungsingenieur Ulf Musekamp, der unter anderem auch an der Realisierung der BMW R nineT Familie beteiligt war.

Was bei BMW Motorrad hinsichtlich Customizing bereits ab Werk möglich ist, zeigt auf dem Messestand das Programm „BMW Motorrad Spezial“. Hier wird gezeigt dass man auch ohne "Prototypenfertigung" und nur mit Sonderausstattungen und Original Zubehör von BMW echte Einzelstücke kreieren kann, die es bestimmt kein zweites Mal auf der Welt gibt.

CUSTOMBIKE-SHOW im Messezentrum von Bad Salzuflen.
Öffnungszeiten: Freitag von 12:00 – 20:00 Uhr, Samstag 10:00 – 18:00 Uhr sowie Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr.
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26.11.2018

Triumph Street Scrambler 2019 kratzt am Asphalt.
Triumph Street Scrambler 2019 kratzt am Asphalt.

Triumph Street Twin & Scrambler TestUpdate und Upgrade 2019

Seit der Einführung des 1200er-Parallel-Twins, der mittlerweile mit vier verschiedenen Baureihen der Modern-Classics-Palette verheiratet wurde, gilt der 900er als Einstieg in die Retrowelt von Triumph. Bei allen Erfolgen, die mit dem großen Hubraum seit 2016 gefeiert werden konnten: Das erfolgreichste Modell der britischen Klassik ist die "kleine" Street Twin, die bis heute ca. 17.500 Käuferinnen und Käufer glücklich gemacht hat - und das mit nur 55 PS. Der extrem drehmomenlastig ausgelegte Motor überzeugte mit Druck aus dem Drehzahlkeller, einem satten Sound und unbeschwerter Fahrdynamik. Mit dem Update liefert Triumph nicht nur zehn PS mehr, sondern eine hochwertigere Ausstattung, mehr Elektronik und Aufwertungen im Detail.

Den flüssigkeitsgekühlten Zweizylinder mit 270°-Hubzapfenversatz über 5000 Touren zu drehen, machte bisher kaum Sinn. Während das Drehmoment abflachte und die Leistung verpuffte, wurde der Motorlauf rauer und mahnte zur Mäßigung. Die Komfortzone des Twins liegt eindeutig zwischen 2000 und 5000 Touren, in dessen goldener Mitte auch das maximale Drehmoment von 80 Newtonmetern liegt. Doch in manchen Situationen kann es dienlich sein, wenn ihm darüber nicht ganz die Luft ausgeht, schließlich stehen uns nur fünf Gänge zur Verfügung. Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h liegen wir im letzten Gang bei ca. 3200 Touren. Setzt man nun zum Überholen an, wird man wohl meist keinen Gang mehr runterschalten, sondern nur das Gas öffnen, um ein, zwei oder zehn Fahrzeuge zu passieren. Gerade dann verlässt die neue die alte Leistungskurve und biegt Richtung 65 PS ab, die sie durch eine Anhebung der Maximaldrehzahl bei 7500 Touren erreicht. 
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