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Clemens Kopecky
Autor: Clemens Kopecky
24.3.2016

Husqvarna 701ON THE ROAD AGAIN

Die alltagstauglichen KTM-Power-Einzylinder mit dem Typenkürzel 690 LC4 haben schon vor zehn Jahren auf Anhieb das Herz vieler Kunden gewonnen: Wartungsarm, standhaft, leichtgewichtig und außerdem so kurzweilig wie sonst kaum ein Motorrad bescherten die 690er-Modellvarianten „Enduro“, „SMC“ und „Duke“ ihren Reitern unkomplizierte, adrenalingeladene Stunden und den Orangen stattliche Verkaufszahlen. Mit der Übernahme der Marke Husqvarna gingen in Mattighofen naturgemäß strategische Überlegungen zu den Produktpaletten der beiden Marken einher, die sich nun zuerst auf diese Allround-Modelle niederschlagen. Lediglich die Duke-Fahrzeuge werden auch weiterhin unter KTM-Label aus den Werkshallen rollen. 690 Enduro und SMC sind ab 2016 auf der Husqvarna-Preisliste zu finden – selbstverständlich mit neuem Namen, frischem Design und stattlichem Technik-Update. Die scharfen Eintöpfe heißen nun 701 Supermoto und 701 Enduro. Naheliegend, dass die bewährte Technik fast unverändert aus den KTM-Vorgängern transplantiert wird.

Rein optisch sind die Unterschiede trotzdem für jedermann auf Anhieb zu erkennen: abgesehen von der unschuldigen und trotzdem aufreizenden weiß-blau-gelben Farbkomposition spendierte man dem kompletten Plastikkleid neue Formen. Befeuert werden sowohl Offroad- als auch die Asphalt-Version vom bewährten SOHC-Single mit 690 Kubik, Ausgleichswelle und Doppelzündung. Die 67 PS und 68 Newtonmeter Spitzenleistung werden nun jedoch per elektronischem Gasgriff herrlich lastwechselfrei von der Leine gelassen. Neben der ruckfreien Gasannahme offeriert „Ride-by-Wire“ in Kombination mit der Keihin-Einspritzung außerdem die Auswahl zwischen drei Zündkurven (Standard, Soft, Advanced). Der börselfreundliche Serviceintervall von 10.000 Kilometern bleibt bei Husky ebenso erhalten wie die serienmäßige Anti-Hopping-Kupplung von Adler, das Polyamid-Heck mit integriertem 13-Liter-Tank und abschaltbares Bosch-ABS, das mit optionalem Sport-Modus (unter 100 Euro, regelt nur am Vorderrad) aufgerüstet werden kann.

Neben den naturgemäß verschiedenen Radgrößen sind die übrigen Unterschiede zwischen 701 Enduro und Supermoto schnell aufgezählt: Während man beim „Dual-Purpose“-Modell auf Brembo-Zweikolben-Anker und eine 300-Millimeter-Wave-Bremsscheibe vertraut, beißen beim Asphalt-Drifter vier Bremskolben in 320 Millimeter runden Stahl. Im Gelände-Einsatz schlucken die WP-Komponenten der Enduro mit 275 Millimetern Federweg auch grobe Hindernisse, an der Gabel kommt das bei den EXC-Modellen bewährte, gewichtsreduzierte 4CS-System mit Closed-Cartridge-Technik zum Einsatz. Die Supermoto bügelt dagegen mit einer ein Grad steileren WP-Split-Gabel (Zug- und Druckstufe in verschiedenen Holmen) mit 215 Millimetern Federweg über die Strecke.

Ob die Husky-Eintöpfe um jeweils 10.498 Euro tatsächlich so gut schmecken wie sie aussehen, steht im Motorradmagazin 11-12/2015!

Bildergalerie: Husqvarna 701

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12.2.2019

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Sie zählt nicht nur zu den erfolgreichsten großen Scooter Europas, sondern ist in der aktuellen Form längst ein Kultobjekt. Über 430.000 Fahrzeuge hat Piaggio von den GTS-Modellen seit ihrer Einführung im Jahr 2003 (damals noch „GT“) verkauft, und in Österreich nimmt die GTS seit Jahren auch den Rang des meistverkauften motorisierten Zweirads ein. Updates und Modifikationen werden daher sehr behutsam angebracht, es steht viel am Spiel. So kann man auch verstehen, dass Piaggio an der Grundrezeptur seit mehr als 15 Jahren nicht gerührt hat und auch beim aktuellen Facelift sehr vorsichtig zu Werk gegangen ist.

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Husqvarna:

23.11.2018

Husqvarna Svartpilen 801
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Husqvarna Svartpilen 801 ErlkönigZweizylinder für die Austro-Schweden

Soeben wurde die neue Husqvarna Svartpilen 701 für das Modelljahr präsentiert, da ist unseren aufmerksamen Fotografen bereits der nächste Schritt vor die Linse gefahren: ein Prototyp einer Husqvarna, die auf Basis der neuen Reihen-Zweizylinderplattform von KTM gebaut wurde. Also jener Plattform, die mit der 790 Duke debütierte und die 2019 mit der 790 Adventure ihre Fortsetzung finden wird.

Dass Husqvarna ebenfalls Fahrzeuge mit dem neuen Reihen-Zweizylinder anbieten wird, ist ja schon länger klar. KTM-Boss Stefan Pierer sprach im Frühjahr 2017 bereits darüber in einem Motorradmagazin-Exklusivinterview: „Wir glauben, dass für Husqvarna auch eine schnittigere Interpretation einer Reiseenduro mit dem 800er-Motor möglich ist – weniger hardcoremäßig als KTM, eher straßenorientiert. Ich würde mich da als Tiger 800 warm anziehen (lacht). In diese Richtung kann ich mir das gut vorstellen, es gibt auch schon die ersten Sketches. Der neue Zweizylinder wird übrigens auch in der New-Classic-Linie eingesetzt werden.“
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13.11.2018

20% auf Original Ersatzteile
20% auf Original Ersatzteile

Husqvarna Aktion 201920% RABATT AUF ERSATZTEILE

Nicht nur ein Motorrad hinterlässt Spuren, auch der Mensch - am Motorrad. Deshalb sollte man sein Motorrad wie seinen Körper pflegen. Was beim leblosen Objekt allerdings wesentlich leichter ist als beim menschlichen Organismus, ist das Tauschen von beschädigten Teilen. Bring deinen Offroader jetzt auf Vordermann und spare 20% auf alle Original Ersatzteile von Husqvarna.  

Die Aktion "30 Days of Great Value" gilt vom 08. November bis zum 08. Dezember 2018 fu?r alle neuen Original-Ersatzteile fu?r Husqvarna Enduro- und Motocross-Modelle, solange der Vorrat reicht, bei allen teilnehmenden Husqvarna Motorcycles- Ha?ndlern.

Weitere Infos zu diesem Angebot auf:
https://www.husqvarna-motorcycles.com/at/news/at/30-days- of-great-value/

Der Ha?ndler in deiner Na?he:
https://www.husqvarna- motorcycles.com/at/dealer-search/

Hier findest du alle Teile fu?r dein Motorrad:
https://sparepartsfinder.husqvarna-motorcycles.com/?lang=de
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Supermoto:

14.11.2018

KTM 690 SMC R 2019
KTM 690 SMC R 2019

KTM 690 SMC R 2019COMEBACK

Für große Freude bei der KTM-Fangemeinde dürfte die lang ersehnte Rückkehr einer waschechten Einzylinder-Supermotard ins orange Modellprogramm sorgen. Ab sofort ist eine brandneue, erschlankte und drastisch nachgeschärfte 690 SMC R mit 74 PS und 73,5 Newtonmetern erhältlich, die im Vergleich zum seit Jahren bewährten Husqvarna-Pendant 701 SM besonders mit ihren elektronischen Helferleins glänzen kann.
Bei KTM ab Werk mit an Bord sind nämlich zwei Fahrmodi (Street, Sport), eine schräglagenabhängige Traktionskontrolle, eine Motorschleppmoment-Regelung, das Kurven-ABS mit Supermoto-Modus und ein Schaltassistent mit Blipper-Funktion. Ein 35-kW-Drosselkit und eine Tieferlegung um vier Zentimeter sind optional erhältlich.
Einen Wermutstropfen dürfte es beim neuen KTM-Quertreiber zu guter Letzt jedoch geben: angesichts der zahlreichen Assistenzsysteme wird der Anschaffungspreis wohl höher ausfallen als bei der aktuell erhältlichen Husqvarna 701 SM. Die neue KTM 690 Enduro R kommt mit ihrem Zwilling, der 690 Enduro R, ab März 2019 zu dem Händlern.

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4.11.2018

Ducati Hypermotard 950
Ducati Hypermotard 950

Ducati Hypermotard 950 Und 950 SPWieder mehr Schärfe!

Ducati ist für 2019 fleißig und erneuert einmal mehr seine Hypermotard-Baureihe. Man kann allerdings nicht sagen, dass hier kein Stein auf den anderen bleibt. Im Gegenteil: Man muss schon zweimal hinschauen, um die Veränderungen zu bemerken, allzu dezent sind die optischen Retuschen, beispielsweise beim Scheinwerfer, der nun auch mit Tagfahrlicht ausgerüstet wurde. Erst auf den dritten Blick erkennt man dann die Fortschritte und vermerkt wohlwollend, dass die Schalldämpfer wieder unters Heck gewandert sind – dorthin, wo sie schon bei der ursprünglichen Hypermotard zu finden waren.

Die optischen Behübschungen sind freilich nicht die einzigen News: Der Wechsel der Bezeichnung von 939 auf 950 deutet bereits an, dass sich auch motorisch etwas getan hat. So darf der Testastretta-Motor nun ein paar Pferdchen mehr ausspucken: 114 statt 110 PS, das Drehmoment steigt auf 96 Newtonmeter bei 7250 Umdrehungen. Keine Revolution, schon klar, aber es sollte gemeinsam mit dem gesunkenen Gewicht bemerkbar werden. Die normale Hypermotard wiegt nun 200 Kilo fahrfertig (minus vier Kilo), die Hypermotard SP 198 Kilo (minus drei Kilo).
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