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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
22.10.2019

Yamaha MT-125 2020Neues Flucht-Achtel

Die Hypernaked-Baureihe von Yamaha hat sich nicht nur zum technologischen Aushängeschild, sondern auch zum Bestseller in Europa entwickelt. Ausgehend von MT-09 und MT-10 haben die Japaner mittlerweile auch die kleinen Hubraumklassen mit den kantig designten, charaktervollen Hypernakeds besetzt. Natürlich auch die Einsteigerkategorie mit 125 Kubikzentimeter.

Für das Modelljahr 2020 folgt nun eine radikale Überarbeitung dieser Einstiegs-Hypernaked. Bei der Yamaha MT-125 bleibt fast kein Stein auf dem anderen, man kann also eigentlich von einem neuen Modell sprechen, das die Japaner in dieser umkämpfte Kategorie an den Start schicken.

Beginnen wir beim Design: Hier ist das polarisierende, hoch aufragende Heck der bisherigen MT-125 Geschichte. Die neue MT-125 wirkt deutlich kompakter, sportlicher, sehniger. Das Heck ist schlank und rank, dazu wurden auch der Schalldämpfer und vor allem der Tank mit den Lufteinlässen an den Flanken deutlich dynamischer gezeichnet. Dass er jetzt nur mehr 10 Liter fasst, kann man in dieser Klasse und bei den bekannt sparsamen Verbrauchswerten wohl verschmerzen.

Das Design-Highlight ist aber die neue Front, die eine starke Ähnlichkeit zur nächstgrößeren MT-03 zeigt. Das alienhafte Gesicht besteht aus zwei grimmigen Positionsleuchten oben und einem LED-Scheinwerfer darunter. Damit soll sich laut Yamaha ein „bedrohlicher und furchteinflössender Blick“ ergeben. Die Übung ist gelungen.

Kommen wir nun zu den technischen Neuerungen: Hier steht vor allem der Motor im Zentrum, der für eine 125er ausnehmend aufwändig konstruiert wurde. Er besitzt nun eine variable Ventilsteuerung, die von der YZF-R125 abgeleitet wurde. Zwei Einlassnocken teilen sich die Arbeit: eine ist für den Bereich unter 7400 Umdrehungen zuständig, die andere für den Bereich darüber. Bei 10.000 U/min ist dann Schluss, damit dreht die neue MT-125 immerhin um 1000 Umdrehungen höher als bisher. Dank der neuen Technologie soll der 15 PS starke 125er-Motor sportlicher als bisher sein, gleichzeitig aber auch sanfter und wirtschaftlicher laufen. Man darf gespannt sein.

Völlig neu ist der Deltaboxrahmen, überarbeitet wurden das Getriebe und die Kupplung, die nun eine Assist- und Anti-Hopping-Funktion besitzt. Der Hinterreifen wurde auf 140 Millimeter verbreitert, was dem erwachsenen Look genauso entgegenkommt wie die neue Alu-Schwinge, der radial montierte Bremssattel an der 292-mm-Scheibe vorne und die 41er-Upside-down-Gabel mit neuer Lenkgeometrie. Die kompakten Dimensionen wirken nicht nur so, sondern machen sich auch in den Daten bemerkbar: Der Radstand schrumpfte um 30 auf 1325 Millimeter.

Auch die Sitzposition der MT-125 wurde neu justiert: Die Fußraster wanderten nach vorne, der Lenker wurde leicht erhöht, damit soll man aufrechter und ergonomisch angenehmer sitzen. Der Hintern ruht übrigens auf einer neuen, einteiligen Sitzbank, die den kompakt-knackigen Look verstärkt.

Letzter Punkt: Die beim Fahren notwendigen Informationen werden nun über ein moderneres „negatives“ LC-Display vermittelt. Das bedeutet, dass helle Zahlen auf schwarzem Grund dargestellt werden.

Die neue Yamaha MT-125 soll bereits im Dezember 2019 bei den Händlern eintreffen. Als Farben stehen Ice Fluo, Icon Blue und Midnight Black im Programm, die Preise sind noch offen.

Yamaha MT-125 Modelljahr 2020: Technische Daten

Antrieb
1-Zylinder, 4V, variable Ventilsteuerung
Hubraum: 124,7 ccm
Leistung: 11 kW/15 PS bei 9000 U/min
Drehmoment:11,5 Nm bei 8000 U/min
6-Gang-Getriebe

Fahrwerk
Stahl-Deltabox-Rahmen
41-mm-USD-Gabel, Federweg 130 mm
Monoshock-Federbein, Federweg 114 mm
Bremsen v/h: 292/220 mm
Reifen vorne: 100/80-17
Reifen hinten: 140/70-17

Abmessungen
Länge/Breite/Höhe: 1960/800/1065 mm
Radstand: 1325 mm
Sitzhöhe: 810 mm
Tankinhalt: 10 Liter
Gewicht fahrfertig: 140 kg

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Kawasaki hat vor der Einführung dieser beiden Modellreihen eine Marktumfrage durchgeführt, um zu erheben, was die Hauptgründe für den Kauf solch eines Motorrads sind. Der Großteil der Befragten gab an, den meisten Wert auf das Styling und die Marke des Bikes zu legen (ganz im Gegenteil zu Motorrädern mit größeren Motoren, wo für die Befragten vor allem die Performance zählt). Mit ihrem Styling können die beiden Japanerinnen auf jeden Fall punkten. Sie sollen vor allem eine junge Zielgruppe (= Führerscheinbesitzer der Klasse A1) ansprechen und dieser den perfekten Einstieg in die Welt von Kawasaki bieten – daher kommen auch die Leitsätze von Kawasaki: „Your first Z“ beziehungsweise „Your first Ninja“. Die Ninja 125 vervollständigt somit die Produktpalette im Supersport-Segment, die Z125 macht das Naked-Segment komplett.
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