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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
31.8.2021

Neu 2022: KTM RC 390 und KTM RC 125Mit Kurven-ABS, Schräglagen-TC und Quickshifter

Auch wenn die beiden Modelle RC 125 und RC 390 hierzulande ein Nischendasein fristen: KTM will seine beiden einzigen Supersportbikes (sieht man von der streng limitierten RC 8C ab) nicht einfach zu den Akten legen – im Gegenteil, die Mattighofener spendieren den kleinen RC-Modellen für 2022 ein umfassendes Update. Zeit wurde es auch, immerhin ist die RC bereits seit 2014 auf dem Markt.

Entsprechend radikal präsentieren sich die Weiterentwicklungen. Es beginnt bereits beim Style der Verkleidung: Die punktförmigen Doppelscheinwerfer mit dem spitzen Entenschnabel sind passé, stattdessen wurde eine weitaus größere, modernere Front gestaltet, deren zentrale Scheinwerferposition entfernt an die legendäre RC8 erinnert. Die Blinker wurden elegant in die Seiten dieser Verkleidung integriert. Die solchermaßen vergrößerte Front soll nicht nur ein erwachseneres Auftreten erzeugen, sondern nebenbei auch einen besseren Wind- und Wetterschutz ermöglichen. Ebenfalls praktisch: der leicht auf 13,7 Liter vergrößerte Tank.

Im Kontrast dazu steht ein deutlich schlankeres Heck, nun ohne einteiligen Sattel und mit einem weitaus filigraner wirkenden Heckrahmen. Auch der Haupt-Gitterrohrrahmen soll verschlankt worden sein, insgesamt soll das Geflecht nun 1,5 Kilo weniger wiegen. Die Gewichtserpsarnis stand überhaupt im Fokus der Entwickler, wozu die Felgen den größten Part beisteuerten: Sie speckten um gewaltige 3,4 Kilo ab! Auch die Bremsen zeigen, wie viel in den letzten acht Jahren passiert sind: die Zylinder und Scheiben von ByBre sind um ein knappes Kilo leichter als bisher. Unterm Strich wiegen die beiden Supersportler nun vollgetankt 156 Kilko (RC 125) bzw. 164 Kilo (RC 390).

 

Die sportliche Performance soll aber nicht nur durch geringeres Gewicht, sondern auch durch ein verbessertes Fahrwerk steigen. Die RC 390 bekam eine 43-mm-Open-Cartridge-Upside-down-Gabel (WP Apex) verpasst, die sich in Zug- und Druckstufe einstellen lässt. Dazu kombinierte man ein WP-Apex-Federbein, das in Vorspannung und Zugstufe anpassbar ist. Auch die RC 125 bekam neue WP-Federelemente, die allerdings nicht justierbar sind.

Bei der Motorleistung hatte man freilich keinen Spielraum: Die RC 125 nützte mit 15 PS bereits jetzt das Limit in der A1-Klasse aus, die RC 390 war mit 44 PS am oberen Rand des in der A2-Klasse erlaubten Leistungsgewichts. Dennoch wurden auch die Motoren aufgefrischt. Euro 5 musste ohnehin erfüllt werden, zudem verspricht KTM mehr Drehmoment und einen noch besseren Leistungsverlauf dank neuer Mappings und eines neuen Luftfilterkastens.

Die radikalen News kommen aber von der Elektronik-Front: Beide RC-Modelle erhalten das neue, farbige TFT-Display mit optionalem KTM My Ride, dessen Helligkeit sich automatisch dem Umgebungslicht anpasst und dessen Design man ändern kann. Außerdem bekommt die RC 390 ein Assistenzpaket, das selbst in höheren Klassen noch keineswegs selbstverständlich ist, inklusive Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle. Ein Quickshifter ist optional zu haben.

Die Preise für die KTM RC 125 und RC 390 des Modelljahrs 2022 sind noch offen, die ersten Lieferungen sollten im März 2022 bei den KTM-Händlern eintreffen.

Bildergalerie KTM RC 390 Modelljahr 2022

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Bildergalerie KTM RC 125 Modelljahr 2022

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