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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
30.1.2025

Neu: KTM 390 Adventure R und 390 Adventure XAbenteuer light

Auf der Eicma im November 2024 wurde die neue KTM 390 Adventure R erstmals präsentiert, jetzt enthüllt KTM die technischen Details und gibt auch die Preise bekannt. Die Preise? Ja, denn dem neuen R-Modell wurde auch eine X-Variante zur Seite gestellt, die erst heute vor den Vorhang gebeten wurde. Sie ist etwas schlichter ausgestattet, günstiger und richtet sich mit weniger Hardcore-Offroad-Fokus an die Adventure-Einsteiger.

Aber der Reihe nach. Die in Indien bei Partner Bajaj gebauten A2-Adventurebikes greifen auf das Grundgerüst zurück, das wir schon von der jüngsten Generation der 390 Duke kennen. Der zweiteilige Stahlrohrrahmen wurde dezent verändert und entspricht wie die Schwinge jener Konfiguraton, die unlängst bei der 390 SMC R und der 390 Enduro R vorgestellt wurde. Der Metalltank fasst hier 14 Liter.

Auch der Einzylindermotor erfährt keine weiteren Veränderungen. Er leistet 45 PS, ein maximales Drehmoment von 39 Newtonmeter und ist mit 3,4 Liter im WMTC-Verbauch (79 g CO2) auch sehr sparsam. Seine Kraft wird über eine Assist- und Ruschkupplung sowie ein 6-Gang-Getriebe portioniert. Ein Quickshifter+ (up/down) ist optional zu haben, die Serviceintervalle sind mit 10.000 Kilometer sehr großzügig ausgelegt.

Ein stattlicher Windschild, die komfortabel wirkende einteilige Sitzbank, Handschützer, ein hoch gesetzter Kotflügel, ein Ölwannenschutz und eine Voll-LED-Lichtanlage runden das Bild eines kompakten Adventurebikes ab.

 

Zuerst nun zu den speziellen Eigenheiten der 390 Adventure R. Wie der finale Zusatz – das „R“ – anzeigt, handelt es sich um ein ernsthaftes Gerät fürs Gelände. Damit könnte diese 390 ein interessantes Bike für all jene werden, die sich für TET & Co nicht auf die große, teure (und schwere) XL-Reiseenduro schwingen wollen, aber andererseits auch mehr Komfort suchen als auf einer klassischen Hardenduro zu finden ist.

Die Radgrößen sind klarerweise typisch offroad: 90/90-21 vorne, 140/80-18 hinten. Auf den Speichenrädern sind Mitas Enduro Trail E07+ aufgezogen. Die Gabel (WP Apex Open Cartridge mit 43 Millimeter Standrohrdurchmesser) ist in Zug- und Druckstufe jeweils in 30 Klicks einstellbar und bietet stolze 230 Millimeter Federweg. Das Federbein, ebenfalls WP Apex, lässt sich in Zugstufe und Vorspannung verstellen. Auch hier finden wir 230 Millimeter Federweg. Aufgrund der beachtlichen Federwege liegt auch die Sitzhöhe auf 870 Millimeter über Grund.

Die Bremserei kommt mit großer 320er-Scheibe vorne, gepaart mit einer 2-Kolben-Bremszange. Hinten verzögert eine 1-Kolben-Zange, die sich in eine 240er-Scheibe verbeisst. Die Anlage stammt von Brembo-Tochter ByBre. Das Gewicht gibt KTM mit 165 Kilo an, wobei noch zu klären ist, welche Füllungen hier eingerechnet wurden.

Eine Ausnahmestellung nimmt die KTM 390 Adventure R in Sachen Assistenzsysteme ein: Während noch viele Mittelklasse-Adventurebikes keine Schräglagen-Assistenten bieten, sind Kurven-ABS und Schräglagen-Traktionskontrolle hier serienmäßig. Das ABS lässt sich in einen Offroad-Modus schalten (hinten deaktiviert) und wohl auch komplett deaktivieren; auch die Traktionskontrolle lässt sich ausschalten.

Die 390 Adventure R besitzt außerdem drei Fahrmodi (Street, Offroad, Rain) und ein neues 5-Zoll-TFT-Display mit voller Smartphone-Connectivity und frischen Steuerungselementen an den Lenkerenden. 

 

Nun zur 390 Adventure X, die schlichter, asphaltorientierter und nicht zuletzt deutlich günstiger positioniert wurde. Das Grundgerüst bleibt freilich identisch, also widmen wir uns den Unterschieden.

Ganz offensichtlich besitzt die X Gussräder und Reifen mit weniger offroadlastigen Dimensionen. Die hier montierten MRF Meteor bzw. Apollo Tramplr XR kommen in den Dimensionen 100/90-19 und 130/80-17. Die Federelemente werden im Grunde von der R übernommen, lassen sich aber bis auf die Vorspannung am Federbein nicht einstellen. Außerdem wurden die Federwege auf vorne/hinten 200 Millimeter gekürzt, was auch die Sitzhöhe auf deutlich moderatere 825 Millimeter absenkt.

Etwas schlichter ist auch die elektronische Ausstattung: Statt eines TFT- kommt ein LC-Display zum Einsatz, weiterhin aber mit Connectivity. Was fehlt ist eine 6-Achsen-Sensorbox, ABS und Traktionskontrolle arbeiten daher konventionell, also nicht schräglagenabhängig. Außerdem verfügt die 390 Adventure X nur über zwei Fahrmodi: Street und Offroad. Zu guter Letzt merkt man kleine Einsparungen auch an Details: So besteht der Lenker hier aus Stahl, während er bei der R-Schwester aus Alu gefertigt wird.

Unterm Strich: Die 390 Adventure X könnte eine perfekte Wahl für jene sein, die ein günstiges, dennoch solides und erwartbar leicht zu fahrendes Bike für den Adventure-Einstieg suchen und sich erst schrittweise ins Erdige wagen. Die Adventure R wiederum richtet sich außerdem an routinierte Piloten, die – wie oben schon geschrieben – ein vergleichsweise günstiges Adventurebike für TET, ACT, aber auch für den Alltag suchen.

KTM 390 Adventure R

Preis Deutschland: 7299 Euro + 495 LNK
Preis Österreich: 8099 Euro + 300 Euro LNK

KTM 390 Adventure X

Preis Deutschland: 5799 Euro + 495 Euro LNK
Preis Österreich: 6499 Euro + 300 Euro LNK

LNK = Liefernebenkosten/Auslieferungspauschale

Optional bietet KTM ein ganzes Arsenal an PowerParts an. Neben dem erwähnten Quickshifter sind unter anderem auch ein volles Alu-Gepäcksystem inklusive Topcase, ein Tankrucksack, dezent integrierte Nebelscheinwerfer, ein massiver Motorschutz und viele weitere Goodies zu haben.

Der Marktstart soll im ersten Quartal 2025 erfolgen.

 

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